Diskussion:Aristoteles

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Frage: Erklärt mir hier mal jemand was "Über die Philosophie" oder "Älteste Metaphysik" für Aristoteles-Texte sein sollen ? Und warum steht sowas unter ,überprüft' ohne genauere Paginierung ? Bleibt das unter diesem Titel stehen, auch wenn offensichtlich mangelnd referenziert ? Ich werde mich so bald als möglich einmal ein paar dieser Zitate annehmen, wenns recht ist... Gruss, Y.- -- Yseult 16:58, 24. Mär 2006 (UTC)


Dieser Satz kein Verb: --Thomas 16:52, 8. Dez 2004 (UTC)

  • "springender Punkt"

Auch hier ergibt sich ohne Zusammenhang kein Sinn. Die Gedanken des Aristoteles sind in Wikipedia beschrieben und ergeben als fragmentarische Zitate keinen Sinn. --Thomas 10:35, 18. Dez 2004 (UTC)

erledigt --Hubert ;-) 13:01, 1. Dez. 2006 (CET)[Beantworten]

"Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zurecht ein Sklave." Quelle unbekanntm außer das es Aristoteles gewesen sein soll :)

Werkzeug[Bearbeiten]

Zum Zitat: "Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient."

Es handelt sich um: Politik I, 2 (1252b4)

Interessant ist der Kontext: Aristoteles will damit sagen, dass es die einzige Aufgabe der Frau ist, Kinder zu gebären. Im größeren Kontext 1252a34ff. heißt es (in der Übersetzung von E. Schütrumpf): "Von Natur sind jedenfalls Frau und Sklave unterschieden; denn die Natur geht nicht sparsam vor und stellt nichts von der Art her wie die Schmiede das (vielfältig verwendbare) Delphische Messer, sondern jeweils einen Gegenstand für einen Zweck. Denn jedes Werkzeug wird dann die höchste Vollendung erhalten, wenn es nicht vielen Aufgaben, sondern einer einzigen zu dienen hat. Bei den Barbaren nehmen dagegen Frau und Sklave den gleichen Rang ein." -- 95.157.3.168 21:11, 15. Jan. 2010 (CET)[Beantworten]


Jugend[Bearbeiten]

folgendes Zitat findet man auf vielen Homepages: "Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. "

leider finde ich keine Quelle, habe es deshalb nicht in die sammlung genommen. lg unsigniert 10. Juni 2011, 20:43 Uhr 86.32.108.9

Quelle: http://www.zeit.de/2004/16/Stimmts_Sokrates unsigniert 29. September 2012, 21:13 Uhr 92.231.165.185
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. In der Zeit-Quelle geht es um Sokrates. --Moucis (Diskussion) 19:24, 29. Nov. 2013 (CET)[Beantworten]

Arbeit und Tugend schließen einander aus[Bearbeiten]

Zur Kenntnis eine Kopie meiner Anfrage auf der Auskunftsseite: Arbeit und Tugend schließen einander aus --84.191.149.207 18:31, 3. Dez. 2012 (CET)[Beantworten]

--Beginn der Kopie--

Arbeit und Tugend schließen einander aus[Bearbeiten]

...wird Aristoteles zugeschrieben und ist vielfach im Netz zu lesen. Aber nirgendwo finde ich, wo genau in seinen Werken das steht. Auch Wikisource konnte nicht weiterhelfen. Und der Büchmann liefert nur den zur Gegenthese umfunktionalisierten Hesiod: "Vor den Verdienst aber setzten den Schweiß die unsterblichen Götter; / Lang und steil jedoch erhebt sich zu diesem der Fußpfad.", was Büchmann zu dem Zitat des "Zitats" verleitet: "Vor die Tugend (oder auch: vor das Ziel) haben die Götter den Schweiß gesetzt", um dann Hesiod in einem letzten Schlag endgültig zu verhunzen: "Ohne Fleiß kein Preis." Ich würde gerne den Kontext des Aristoteles-Zitates lesen. Danke im Voraus. --84.191.149.166 12:47, 22. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]

Das steht in der Politik, 7. Buch, Kapitel 9. Siehe http://archive.org/stream/aristotelespoli01arisgoog#page/n454/mode/2up (ganz unten geht's los, dann noch umblättern). --FA2010 (Diskussion) 14:28, 22. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]

Ich danke dir für den Hinweis. So etwas habe ich ja schon heimlich vermutet. Ich verstehe das nun so, daß das vorgebliche Zitat „Arbeit und Tugend schließen einander aus“ die, sagen wir mal: sehr freimütig interpretierende Zusammenfassung folgender Textstelle ist: „(§. 2). Hier ist nun aber unsere Untersuchung auf die beste Verfassung gerichtet, Dies aber ist diejenige, durch welche der Staat am meißten glückselig wird. Glückseligkeit endlich, so wurde vorhin bemerkt, ist ohne Tugend unmöglich, und hieraus ergiebt sich denn, daß in dem aufs Schönste verwalteten Staate, dessen Bürger gerechte Männer schlechthin und nicht bloß bedingungsweise sind, dieselben weder das Leben eines Handwerkers noch das eines Kaufmannes führen dürfen, denn ein solches ist unedel und der (wahren) Tugend und Tüchtigkeit zuwider, und daß auch Ackerbauer Die nicht sein dürfen, welche hier Bürger sein wollen, denn es bedarf voller Muße zur Ausbildung der Tugend und zur Besorgung der Staatsgeschäfte.“ (Aristoteles: Über die Politik. Griechisch und Deutsch, herausgegeben von Prof. Franz Susemihl, Erster Theil, Text und Übersetzung, Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1879, IV (VII), 9, S. 417f.) Ich denke nicht, daß dieses vorgebliche Zitat die differenzierende Sichtweise des Aristoteles tatsächlich widergibt auf die „wirklichen Theile“ des Staates, die „nothwendig vorhanden sein“ müssen, also Nahrung, Kunstfertigkeiten aller Art, Waffen, ein gewisser Vorrat an Geldmitteln, Gottesdienst und als sechstes die Entscheidung darüber, was heilsam und Rechtens ist für die Bürger. Oder übersehe ich da etwas? Sollte man Wikisource mit diesem Ergebnis anreichern? Auf das angebliche Zitat trifft man wirklich oft. So schreibt beispielsweise Angelika Friedl unter der Überschrift Faulheit als Tugend am 5. Juni 2004 in der Berliner Morgenpost verfälschend: „Eine ganz andere Einstellung zur Arbeit hatte das alte Griechenland, immerhin die Wiege unserer Zivilisation. "Arbeit und Tugend", behauptete der Philosoph Aristoteles, "schließen einander aus". Nur in Muße und in Kontemplation könne sich der Mensch zu einem geistigen Wesen entwickeln, körperliche Tätigkeit verderbe den Charakter. Bei diesen Vorstellungen wundert es nicht, dass die Athener die Eule zum Wappentier wählten.“ (Daß sich Aristoteles die Hälfte seines Lebens garnicht in Athen aufhielt, lasse ich mal außen vor.) --84.191.149.166 16:02, 22. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]
Mit aristoteles "der Tugend zuwider" findet man auch einiges, z. B. in Google Books. --FA2010 (Diskussion) 16:07, 22. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]
Die Verachtung der körperlichen Arbeit scheint über Aristoteles hinaus nach dem Zeitalter Homers und Hesiods sehr breit zu sein. (vgl. hier, S. 46) Für eine Sklavenhaltergesellschaft ist das allerdings auch nicht besonders überraschend. Aber mir wird immer klarer, was mich eigentlich stört: Der Satz „Arbeit und Tugend schließen einander aus.“ transportiert - auch nicht mit einem Hinweis auf den angeblichen Urheber Aristoteles - nicht mehr den damaligen Tugendbegriff, der sich von unserem heutigen Verständnis ja deutlich unterscheidet. Es kommt damit zwingend zum Mißverständnis und dieses wird, wenn es überhaupt geahnt wird, stillschweigend in Kauf genommen, um sich diese Aussage sozusagen anzueignen, mit der eigenen Botschaft zu füllen ohne Rücksicht auf die Genesis des Sinns, aber mit dem eher feigen Verstecken hinter dem mächtigen Ruf des Philosophen. Ich denke, man kann von Umdeutung sprechen. Ich werde das mal, wenn in den nächsten Tagen nichts hinzugefügt wird, nach Wikisource in die DS übertragen. --84.191.149.166 16:52, 22. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]

--Ende der Kopie--

was hat denn dieses Zitat mit Aristoteles zu tun[Bearbeiten]

"Dagegen lehrte nun Leukippos und sein Schüler Demokritos', Elemente seien das Volle und das Leere; […] diese sind also nach ihnen die Ursachen des Seienden im Sinne der Materie. […] Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich über sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen." - Metaphysik, Erste Abteilung, Einleitung, II. Die Lehre von den Prinzipien bei den Früheren, A: Die älteren Philosophen, letzter Absatz.

(2014) Stolperstein: unpassender Kommentar ist kein Zitat von Aristoteles!

solcherart unpassende Kommentare mögen eines Disputs würdig sein, hier aber als Stolperstein nur fehl am Platz!--217.251.78.156 16:07, 10. Mai 2014 (CEST)[Beantworten]

Kleiner Hinweis Interpunktion[Bearbeiten]

Die alten Lateiner kannten nicht die deutschen Kommaregeln. Deswegen scheint's ein bisschen kurios, wenn hier überall Kommata sind, wo im Original garantiert keine waren.