Staat

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Zitate[Bearbeiten]

A[Bearbeiten]

B[Bearbeiten]

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D[Bearbeiten]

  • "Das Ende vom Liede ist: Irgendwo wird die menschliche Ungleichheit wieder zu Ehren kommen. Was aber Staat und Staatsbegriff inzwischen durchmachen werden, wissen die Götter." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen III,4
  • "demokratie.
    der staat eine firma, die öffentlichkeit eine juristische person mit handlungsbevollmächtigten, die gesellschaft eine mit beschränkter haftung." - Oswald Wiener, die verbesserung von mitteleuropa, roman. Rowohlt, 1969. S. CXLV. ISBN 3-499-11495-X
  • "Dem Staat ist es nie an der Wahrheit gelegen, sondern immer nur an der ihm nützlichen Wahrheit, noch genauer gesagt, überhaupt an allem ihm Nützlichen, sei dies nun Wahrheit, Halbwahrheit oder Irrtum." - Friedrich Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, Drittes Stück: Schopenhauer als Erzieher, hier: insel taschenbuch 1096, Friedrich Nietzsche, Wie man wird, was man ist, S. 38 [92]
  • "Den Interessen des Staates gebührt der Vorrang." - Ludwig XIV. von Frankreich, Memoiren
  • "Denn jeder Staat muß freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln; und das soll er nicht; also soll er aufhören." - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, "TWA 1, 234f"
  • "Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze." - Martin Luther, Tischreden
  • "Der Adel ist ein köstlicher Schmuck der bürgerlichen Gesellschaft. Er ist das korinthische Kapitell wohl geordneter und gebildeter Staaten." - Edmund Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution
  • "Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann." - Ernst-Wolfgang Böckenförde, Staat, Gesellschaft, Freiheit. Frankfurt am Main, 1976, S. 60. ISBN 3518077635, ISBN 978-3518077634
  • "Der Kleinstaat ist vorhanden, damit ein Fleck auf der Welt sei, wo die größtmögliche Quote der Staatsangehörigen Bürger im vollen Sinne sind." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Der neue deutsche Staat trägt etwas von der Idee des Gottesstaates in sich … Folgt den Befehlen!" - Ludwig Wolker, Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus, S. 54
  • "Der neue Liberalismus jedenfalls, der heute vertretbar ist, und den ich mit meinen Freunden vertrete, fordert einen starken Staat, einen Staat oberhalb der Wirtschaft, oberhalb der Interessenten, da, wo er hingehört. Und mit diesem Bekenntnis zum starken Staat im Interesse liberaler Wirtschaftspolitik und zu liberaler Wirtschaftspolitik im Interesse eines starken Staates – denn das bedingt sich gegenseitig, mit diesem Bekenntnis lassen Sie mich schließen." - Alexander Rüstow, Rede »Freie Wirtschaft, starker Staat« auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik, Dresden, 28. September 1932, in: Schriften des Vereins für Socialpolitik, Bd. 187, hrsg. von Franz Böse: Deutschland und die Weltkrise, München: Duncker & Humbiot
  • "Der Staat bin ich!" - fälschlich Ludwig XIV. von Frankreich zugeschrieben, Leitsatz des Absolutismus
  • "Der Staat darf nicht lenken; er soll Bedingungen schaffen, aber nicht Individualitäten formen." - Woodrow Wilson, Der Staat
  • "Der Staat – das ist die große Fiktion, dass jedermann auf Kosten von jedermann leben kann." - Frédéric Bastiat, Journal des débats (1848), Frédéric Bastiat, éd. Guillaumin, 25 septembre 1848, t. 4, p. 330
  • "Der Staatsapparat ist ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden." - Ludwig von Mises: Im Namen des Staates oder die Gefahren des Kollektivismus. Verlag Bonn aktuell, München 1982, ISBN 3-87959-091-5, S. 68, books.google.de
  • "Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee." - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, "Grundlinien der Philosophie des Rechts"
  • "Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Widerstands ihrer Klassengegner. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Diktatur des Proletariats im Grunde genommen durch nichts von der Diktatur jeder anderen Klasse, denn der proletarische Staat ist eine Maschine zur Niederhaltung der Bourgeoisie." - Josef Stalin, Werke Band 6, "Über die Grundlagen des Leninismus, IV. Die Diktatur des Proletariats"
  • "Der Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung." - Zacharias Werner, an E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
  • "Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen." - Oskar Lafontaine, Rede auf Kundgebung in Chemnitz, 14. Juni 2005, zitiert in spiegel.de und "Oskars Welt - die doppelte Wirklichkeit des Oskar Lafontaine", SPD, Juli 2007
  • "Der Staat kann nicht blos Form sein; bloße Formen giebt es gar nicht." - Heinrich von Treitschke, Die Gesellschaftswissenschaft: ein kritischer Versuch. Leipzig: Hirzel, 1859, S. 74 Google Books
  • "Der Staat muss fördern und darf nicht einschränken. In diesem Sinne muss er Gärtner sein und nicht Zaun. Wir sollten den Menschen zutrauen, dass sie sich engagieren und Verantwortung übernehmen wollen." - Angela Merkel, Interview in der Süddeutschen Zeitung, 20. Mai 2006, auf www.bundeskanzlerin.de
  • "Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres Glück zu, wenn es die Vernunft nicht tut?" - Heinrich von Kleist, an Ulrike von Kleist, Mai 1799
  • "Der Staat trägt einen Januskopf: Er hilft den Schwachen und erdrückt sie auch." - Johann Wolfgang von Goethe, Brief an Charlotte von Stein
  • "Der Staat, das sind wir selber." - Richard von Weizsäcker, Markt und Staat. Ökonomisches Symposium der HU-Berlin, 2006
  • "Der Trieb der menschlichen Natur, das Interesse, das dem Staate zu Grunde liegt, ist überall dasselbe." - Heinrich von Treitschke, Die Gesellschaftswissenschaft: ein kritischer Versuch. Leipzig: Hirzel, 1859, S. 66 Google Books
  • "Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung - nicht Wissenschaft, nicht Information, nicht die Kommunikationsgesellschaft, nicht moralische Aufrüstung, nicht der Ordnungsstaat, nicht ein Mehr an Selbsterfahrung und Gruppendynamik, nicht die angestrengte Suche nach Identität." - Hartmut von Hentig, Bildung, München/Wien, 1996
  • "Die Armee ist die klarste, die greifbarste und am engsten an die Ursprünge gebundene Manifestation, die es vom Staate gibt." - Georges Sorel, Réflexions sur la violence, III, 4
  • "Die Ausweitung des Wohlfahrtsstaates untergräbt die Eigeninitiative und das Verantwortungsgefühl. Seit jeder Einzelne in der Gesellschaft Gegenstand permanenter öffentlicher Sorge geworden ist, dringt der Staat immer tiefer in die Privatsphäre vor." - Norbert Bolz, „Die Helden der Familie“, S. 52
  • "Die Beherrschung der Persönlichkeit und die Beherrschung des Staates müssen sich nach denselben Grundsätzen richten." - Lü Bu We
  • "Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein." - Immanuel Kant, Zum ewigen Frieden
  • "Die Frauenbewegung als solches existiert überhaupt nicht. Es gibt nur den Staatsfeminismus auf der einen Seite, Gleichstellungsbeauftragte, Frauenministerien und Frauenquoten, nach dem Motto „Papa Staat kümmert sich um die Frauen“. Und auf der anderen Seite gibt es die autonome Frauenszene." - Katharina Rutschky, Marburger Express 1/97, zitiert in: pappa.com
  • "Die Frauenbewegung war und ist als „Politik für Frauen“ (vulgo Staatssfeminismus) eine Angelegenheit der akademisch qualifizierten Mittelklasse. Ihr Problembewusstsein reichte nur zur Etablierung einer Beschwerdekultur, mit den Männern als Adressaten und Vater Staat als Medizinmann. […] Schon die Studentinnen von 1968 waren nicht benachteiligt, sondern von einer Freiheit gefordert, für die es in der Geschichte kein Beispiel gibt. Statt hier anzusetzen, hat man das überholte Modell der ewig nörgelnden Ehefrau auf Politikformat gepustet." - Katharina Rutschky, Neues Deutschland, 16./17. Mai 1998, zitiert in: pappa.com
  • "Die Frauen unter 30 sind die erste Generation, die auch an ihren eigenen Müttern gesehen hat, dass das Nachgeben im Beruf, dass Unterbrechungen und Teilzeitjobs zu einer Abhängigkeit von den Männern und vom Staat führen. Sie haben ihre Lektion gelernt." - Jutta Allmendinger, Stuttgarter Zeitung Nr. 150/2008 vom 30. Juni 2008, S. 5
  • "Die Freiheit besteht darin, den Staat aus einem der Gesellschaft übergeordneten in ein ihr durchaus untergeordnetes Organ zu verwandeln" - Karl Marx, Kritik des Gothaer Programms, MEW 19, 27
  • "Die Industrie muss gefördert werden, aber die blühende Industrie müsste dann ihrerseits auch den Staat unterstützen." - Voltaire, Der Mann mit den vierzig Talern
  • "Die Legitimation der Wehrpflicht muss sehr sorgfältig geprüft werden, da sie die intensivste Inpflichtnahme des Staates bedeutet. Es bedarf hierzu einer sorgsamen Beobachtung der Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch das Gebot der Einhaltung der Wehrgerechtigkeit." - Willfried Penner, "Das Parlement" 10/2001
  • "Die maßgebliche Formel heißt nicht „Religion ist Staat“, sondern „Religion und Staat“ (Din wa Daula). Damit wird unwillkürlich anerkannt, dass beides nicht identisch ist, sondern dass es um unterschiedliche Bereiche geht, die allerdings auf islamische Weise in harmonische Beziehung gebracht werden müssen." - Murad Wilfried Hofmann „Der Islam als Alternative“, ISBN 3-424-01114-2, 1995, S. 114
  • "Die Nationen machen Europa aus, ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Unterschiede und ihre Gemeinsamkeiten, und diese Nationen sind viel älter als die Nationalstaaten." - Joschka Fischer, Risiko Deutschland, Köln, 1994, ISBN 3462023411
  • "Die Religion kann nie schlimmer sinken, als wenn sie solchermaßen zur Staatsreligion erhoben wird." - Heinrich Heine zitiert bei: W. Beutin, „Heinrich Heine“, S. 210, in: „2000 Jahre Folter im Namen Gottes“, 1998, S. 136
  • "Die weltanschauliche Neutralität des Staates bedeutet keineswegs, dass der Lehrer sich als Beamter in ein religiöses Neutrum verwandeln müsste." - Ernst-Wolfgang Böckenförde DIE ZEIT 52/2001
  • "Die »Wieder«-Vereinigung war auch ein Zusammenstoß von gnadenlos ihren Profit maximierenden Kapitalisten und gewohnheitsgemäß nach der großen Kindergartentante Staat rufenden Ex-Sozialisten. An dieser Vereinigung wird noch eine ganze Generation zu kauen haben, bis West und Ost einander nur so widerlich finden, wie das schon heute Nord und Süd in der alten Bundesrepublik tun." - Karl Hoche, In diesem unserem Lande. Artemis & Winkler, Düsseldorf, 1997. ISBN 3-538-07053-9. S. 249
  • "Die wohlgeordneten Freistaaten müssen den Staat reich und den Bürger arm halten." - Niccolò Machiavelli, Vom Staat

E[Bearbeiten]

F[Bearbeiten]

  • "Freiheitliche Verfassungen leben ja nicht davon, dass der Staat alles regelt, sondern dass die von ihnen profitierenden Bürger und Institutionen selbst wissen, dass Freiheit auch eigene Verantwortung bedeutet." - Wolfgang Schäuble, Stuttgarter Zeitung, Ausgabe Landkreis Ludwigsburg Nr. 40/2009, vom 18. Februar 2009, S. 5
  • "Für die Sicherheit und Fortbildung des Staates ist das Übergewicht derer, die den Besitz vertreten, das nützlichere." - Otto von Bismarck, Gedanken und Erinnerungen

G[Bearbeiten]

  • "Ganz abgesehen von ethischen Argumenten ist es nahezu absurd, dass der Staat durch die Finanzierung der Abtreibungen (über 90 Prozent) die negative Bevölkerungsentwicklung und den damit drohenden Kollaps der Sozialsysteme selbst aktiv unterstützt! Seit Einführung der Fristenregelung im Jahr 1974 sind mehr als acht Millionen ungeborener Kinder getötet worden. Jahr für Jahr eine Großstadt." - Peter Hahne, Schluss mit lustig! Das Ende der Spaßgesellschaft, Kapitel: "Der Krieg der Generationen"

H[Bearbeiten]

  • "Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren." - Ludwig Börne, Der Narr im weißen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäßige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 450. Google Books

I[Bearbeiten]

J[Bearbeiten]

K[Bearbeiten]

  • "Kein Staat soll sich in die Verfassung und Regierung eines andern Staats gewalttätig einmischen." - Immanuel Kant, Zum ewigen Frieden, erster Abschnitt, BA 11

L[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

  • "Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte" - Otto von Bismarck, Gesammelte Werke (Friedrichsruher Ausgabe) 1924/1935, Band 9, S.195/196, zitiert auf Zeit.de

N[Bearbeiten]

  • "Nachahmung ist bei jeder menschlichen Tätigkeit bedenklich und hemmend; in Staatseinrichtungen aber ist sie - es kann nicht anders sein - höchst gefährlich." - Leopold von Ranke, Frankreich und Deutschland
  • "Nie wird es einen freien und wirklich aufgeklärten Staat geben, solange sich der Staat nicht bequemt, das Individuum als größere und unabhängige Macht anzuerkennen, von welcher all seine Macht und Gewalt sich ableitet, und solange er den Einzelmenschen nicht ensprechtend behandelt." - Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
  • "Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande" - Augustinus von Hippo, De civitate dei, IV, 4, Übers.: Papst Benedikt XVI, Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011. (Original lat.: "Remota itaque iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?")

R[Bearbeiten]

  • "Religiöser Fundamentalismus ist das stärkste, massivste, allerdings meist auch attraktivste und faszinierendste, die Massen am meisten einnehmende und einfangende Motiv, weswegen jede Machtpolitik stets bedacht sein wird, eine Religion oder Konfession für ihre Ziele einzuspannen. Kein Zufall, daß der römische Kaiser Konstantin das immer stärker werdende Christentum zur Staatsreligion machte, obwohl er zu dem Zeitpunkt selbst noch kein Christ war." - Hubertus Mynarek, „Gedanken zur Logik der Macht“, aus: „Aufklärung und Kritik“ 1/1998, S. 27 ff.

S[Bearbeiten]

  • "So genügt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden." - Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 197, (Fischer TB, 1956)
  • So sollte der Staat z.B. nicht versuchen, die private Moral zu überwachen, weil sie in das Gebiet der besonderen Verantwortlichkeit des Einzelnen und nicht in das gehört, auf dem alle Menschen gegenseitig von einander abhängen. Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist." - Woodrow Wilson. Der Staat. Elemente historischer und praktischer Politik. Übersetzung Günther Thomas. Berlin, Leipzig: Hillger 1913. S. 482
  • "Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«" - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, 1. Teil; Vom neuen Götzen
  • "Staat ist diejenige menschliche Gesellschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes […] das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht." - Max Weber, „Politik als Beruf, 1919
  • "Staat = politische Gesellschaft + Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang." - Antonio Gramsci, Gefängnishefte, H. 6, §88, 783
  • "Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung." - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, § 166, S. 320

W[Bearbeiten]

  • "Wie unsere Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz." - Cicero, Pro Cluentio 53
  • "Wenn im Staate Ordnung herrscht, ist es eine Schande, ein armer und gewöhnlicher Mensch zu sein. Wenn im Staate Verwirrung herrscht, so ist es eine Schande, reich und Beamter zu sein." - Konfuzius, Analekten (Lunyu), 8,13
  • "Wer zu sagen wagt, »außerhalb der Kirche gibt es kein Heil«, muss aus dem Staat verjagt werden." - Jean-Jacques Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, Buch 4, Kapitel 8
  • "»Woran erkenn' ich den besten Staat?« - // »Woran du die beste Frau kennst - // daran, mein Freund, dass man von beiden nicht spricht.«" - Friedrich Schiller, Votivtafeln

Z[Bearbeiten]

  • "Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats." - Karl Marx, Kritik des Gothaer Programms, MEW 19, 28

Weblinks[Bearbeiten]

Wikiquote
Siehe auch: Staatsgewalt, Regierung, Polizei
Wikiquote
Vergleiche auch: Staatsmann, Bürger, Volk, Staatsbürgerschaft
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