Jacob Burckhardt

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Jacob Burckhardt

Jacob Burckhardt (1818-1897)[Bearbeiten]

Schweizer Philosoph, Kunst- und Kulturhistoriker

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Denn der Geist hat Wandelbarkeit, aber nicht Vergänglichkeit." - Weltgeschichtliche Betrachtungen, I. Einleitung, 1. Unsere Aufgabe, gutenberg.spiegel.de

Unvollständige Quellengabe (Hinweis)

  • "Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es für das Leben der Menschheit wünschenswert, die Zukunft zu wissen." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Alle echte Überlieferung ist auf den ersten Anblick langweilig, weil und insofern sie fremdartig ist. Sie kündet die Anschauungen und Interessen ihrer Zeit für ihre Zeit und kommt uns gar nicht entgegen, wärend das moderne Unechte auf uns berechnet, daher pikant und entgegenkommend gemacht ist." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Auch auf das Schrecklichste, was geschehen, muss ja die Menschheit sich wieder einrichten, ihre noch heilen Kräfte herbeibringen und weiterbauen." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Das Allerseltenste aber ist bei weltgeschichtlichen Individuen die Seelengröße." - Weltgeschichtliche Betrachtungen V
  • "Das Ende vom Liede ist: Irgendwo wird die menschliche Ungleichheit wieder zu Ehren kommen. Was aber Staat und Staatsbegriff inzwischen durchmachen werden, wissen die Götter." - Weltgeschichtliche Betrachtungen III,4
  • "Der Geist ist die Kraft, jedes Zeitliche ideal aufzufassen." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Der Kleinstaat ist vorhanden, damit ein Fleck auf der Welt sei, wo die größtmögliche Quote der Staatsangehörigen Bürger im vollen Sinne sind." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Die Anschauung von einem Glück, welches in einem Verharren, in einem bestimmten Zustande bestände, ist an sich falsch." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur." - Weltgeschichtliche Betrachtungen, II, 2
  • "Die Weltreligionen sind es, welche die größten historischen Krisen herbeiführen. Sie wissen von Anfang an, dass sie Weltreligionen sind, und wollen es sein." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Die wirkliche Größe ist ein Mysterium." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Jede erfolgreiche Gewalttat ist allermindestens ein Skandal, das heißt, ein böses Beispiel." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Nicht jede Zeit findet ihren großen Mann, und nicht jede große Fähigkeit findet ihre Zeit." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Sprichwörtlich heißt es: Kein Mensch ist unersetzlich. Aber die wenigen, die es eben doch sind, sind groß." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muß also andere unglücklich machen." - Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905
  • "Wenn der Geist sich einmal seiner selbst bewusst geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Wir sind aber nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht. Dieses kecke Antizipieren eines Weltplanes führt zu Irrtümern, weil es von irrigen Prämissen ausgeht." - Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Zu Alberti verhielt sich Leonardo da Vinci wie zum Anfänger der Vollender." - Die Kunst der Renaissance in Italien

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