Norbert Bolz

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Norbert Bolz (*1953)[Bearbeiten]

deutscher Medienwissenschaftler

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Der fanatische Feminismus ist eine psychische Epidemie, eine Geisteskrankheit, die aufgrund ihrer massenweisen Verbreitung in gewissen Medien und Bildungsanstalten als neue Form von Intelligenz gefeiert wird." - Diskurs über die Ungleichheit, 2009, S. 47.
  • "Die Ausweitung des Wohlfahrtsstaates untergräbt die Eigeninitiative und das Verantwortungsgefühl. Seit jeder Einzelne in der Gesellschaft Gegenstand permanenter öffentlicher Sorge geworden ist, dringt der Staat immer tiefer in die Privatsphäre vor." - „Die Helden der Familie“, Fink 2006, ISBN 3770543300, S. 52
  • "Die Papst-Kritik am Werterelativismus verkennt die Errungenschaften moderner Gesellschaften." - Die Welt, 23. April 2005
  • "Es ist eine Flucht in die Einfachheit, wenn man abends im Büro bleibt, statt sich der eigenen Frau und den eigenen Kindern auszusetzen." - manager magazin, Heft 6/2006
  • "Männliches Verhalten schwindet - gerade unter Männern. Wir sind Feiglinge, die allenfalls noch mit den Augen rollen." - TAZ Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3
  • "Unsere Kultur liegt den Frauen zu Füßen." - taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3
  • "Wer über einen Werteverlust jammert, verkennt den Werteverzicht der modernen Gesellschaft. Dass sie nicht mehr zu bieten hat als formale Demokratie, Liberalismus und soziale Marktwirtschaft, ist gerade das Geheimnis ihrer Stärke. Diese Minimalwerte sind das erstaunliche Resultat der Geschichte abendländischer Rationalität, das wir uns nicht ernsthaft anders wünschen können." - Die Welt, 23. April 2005
  • "Nicht die Homosexuellen sind krank, sondern diejenigen, die Homosexualität verurteilen. Daran glaubt natürlich kein vernünftiger Mensch, aber man darf es nicht sagen." - Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau, Fink 2009, ISBN 3770547975, S. 33