Gerd Gaiser

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Gerd Gaiser (1908-1976)[Bearbeiten]

deutscher Schriftsteller

Überprüft[Bearbeiten]

  • "Diese Welt, dachte ich, wäre kaum auszuhalten. Aber diese Welt, in der unaufhörlich nach Glück gestrebt wird, die voll ist von Glücks-Offerten, lauter Glücksartikeln zu Tagespreisen und von erster Marke, Glück durch Nagelpflege und Klangmöbel, Glück durch Busen, Ventilation und Vitamine, durch Wunscherfüllungen, Rasierwasser und seelische Entschlackung - sie läßt sich ertragen von einem Augenblick an, in dem man den Wahn besiegt hat, des Morgens müsse ein Glück neben der Uhr auf dem Tisch liegen." - Schlußball, Carl Hanser Verlag, München 1958, S. 272
  • "Trotzdem warte ich und stehe morgens auf. Ich weiß nicht, was ich bin und wozu, und worauf ich warte. Aber ich warte noch." - Gerd Gaiser, Schlußball, Carl Hanser Verlag, München 1958, S. 273