Karl Weierstraß
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Karl Weierstraß (1815–1897)
[Bearbeiten]Zitate mit Quellenangabe
[Bearbeiten]- "Dazu kommt ein Mangel, der sich bei vielen höchst verständigen Menschen, namentlich bei denen semitischen Stammes findet, er [gemeint ist der jüdische Mathematiker Leopold Kronecker] besitzt nicht ausreichend Phantasie (Intuition möchte ich lieber sagen) und es ist wahr, ein Mathematiker, der nicht etwas Poet ist, wird nimmer ein vollkommener Mathematiker sein." - Brief an Sofja Wassiljewna Kowalewskaja, 27. August 1883, zitiert nach: Magnus Gösta Mittag-Leffler, Une page de la vie de Weierstraß. Compte rendu du deuxième congrès international des mathématiciens, Paris 1900. Procès-verbaux et communications, Gauthier-Villars, Paris 1902, S. 149, archive.org, www.mathunion.org
- "Der Lehrer soll die Wissenschaft vor den Augen des Schülers entstehen lassen. Wie sie sich in dem Geiste des gereiften Denkers aus den ihm einwohnenden Grundvorstellungen entwickelt und gestaltet, so soll er sie, nur auf die jugendliche Fassungskraft eingerichtet, darstellen."[AuH 1][1]
Quellen
[Bearbeiten]- Herbert Meschkowski: Denkweisen großer Mathematiker: ein Weg zur Geschichte der Mathematik , 3., stark erweiterte und überarbeitete Ausgabe, Fried. Vieweg Verlagsgesellschaft mbH , Braunschweig 1990, ISBN 3-528-28179-0. Kapitel XVI. S. 169 ff.
Einzelnachweise
[Bearbeiten]- ↑ Herbert Meschkowski: Denkweisen großer Mathematiker ..., 3. Ausg., Vieweg 1990, S. 169.
Anmerkungen und Hinweise
[Bearbeiten]- ↑ Dem Mathematiker Herbert Meschkowski zufolge entstammt dieses Zitat einem Weierstraß'schen Aufsatz mit dem Titel "Über die sokratische Lehrmethode und deren Anwendbarkeit beim Schulunterrichte".
Weblinks
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