Hippokrates von Kós

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Hippocrates-Büste von J. G. de Lint

Hippokrates von Kós (um 460 v.Chr. - um 375 v.Chr.)[Bearbeiten]

griechischer Arzt

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Nie werde ich, auch nicht auf eine Bitte hin, ein tödlich wirkendes Gift verabreichen oder auch nur einen Rat dazu erteilen; gleicherweise werde ich niemals einer Frau ein fruchtabtreibendes Zäpfchen geben." - Der Eid des Hippokrates, zit. in Robert Jütte, Geschichte der Abtreibung, S. 33, gemäss Übersetzung Deichgräber
  • "Was Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden." - Hippokrates, Lehrsprüche/Aphorismoi VII, 87
(Original griech.:"Ὁκόσα φάρμακα οὐκ ἰῆται, σίδηρος ἰῆται ὅσα σίδηρος οὐκ ἰῆται, πῦρ ἰῆται ὅσα δὲ πῦρ οὐκ ἰῆται, ταῦτα χρὴ νομίζειν ἀνίατα.")
(Latein:"Quæ medicamenta non sanant, ferrum sanat, quæ ferrum non sanat, ignis sanat; quæ vero ignis non sanat, insanabilia reputari oportet." - von Friedrich Schiller als Motto für sein Schauspiel Die Räuber verwendet)
  • "Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse." - Lehrsprüche/Aphorismoi II, 3
(Original griech.:"'Ὕπνος, ἀγρυπνίη, ἀμφότερα τοῦ μετρίου μᾶλλον γενόμενα, κακόν.)


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