Kurt Schwitters

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Kurt Schwitters (1927)

Kurt Schwitters (1887-1948)[Bearbeiten]

deutscher Maler und Dichter

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material." - Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 242 books.google
  • "Merz will Befreiung von jeder Fessel, um künstlerisch formen zu können. Freiheit ist nicht Zügellosigkeit, sondern das Resultat strenger künstlerischer Zucht. Merz bedeutet auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Künstlerischen Gründen. Es muss jedem Künstler gestattet sein, ein Bild etwa nur aus Löschblättern zusammenzusetzen, wenn er nur bilden kann." - "Merz. Für den Ararat geschrieben" (1920); in: Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 77 books.google
  • "Man kann auch mit Müllabfällen schreien, und das tat ich, indem ich sie zusammenleimte und -nagelte. Ich nannte es Merz, es war aber mein Gebet über den siegreichen Ausgang des Krieges, denn noch einmal hatte der Frieden wieder gesiegt. Kaputt war sowieso alles, und es galt aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist Merz." - Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 335 books.google
  • "Weißt du es, Anna, weißt du es schon? Man kann dich auch von hinten lesen und du, du Herrlichste von allen, du bist von hinten wie von vorne "a-n-n-a"." - An Anna Blume. Merzgedicht I, in: Anna Blume - Dichtungen. Paul Steegmann 1919. Seite 6
  • "rakete rinnzekete" - Ursonate (1922-32); in Das literarische Werk, Bd. 1: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1973, S. 214 ff. books.google
  • "! Kundmachung ! Meine Frau ist gestern von einem frechen Lümmel." - PROSA: Wir wollen müssen, in: Memoiren Anna Blumes in Bleie. Walter Heinrich, Freiburg/B. 1922, S. 13 (uiowa.edu)


Unvollständige Quellengabe (Hinweis)

  • "Ein Spiel mit ernsten Problemen. Das ist Kunst." - Briefe
  • "Kunst ist ein sonderbares Ding, sie braucht den Künstler ganz." - Das literarische Werk, Bd. 5
  • "Kunst ist eine geistige Tätigkeit, die durch verschiedene Mittel eine angenehme Wirkung auf den Geist hervorbringt." - Das literarische Werk, Bd. 5
  • "Kunst ist Form. Formen heißt entformeln." - Das Literarische Werk, Bd. 5:
  • "Kunst ist nie Nachahmung der Natur, sondern aus ebenso strengen Gesetzen gewachsen wie die Natur." - Das literarische Werk, Bd. 5
  • "Was Kunst ist, wissen Sie ebensogut wie ich, es ist nichts weiter als Rhythmus." - Das literarische Werk, Bd. 5