Michel Foucault

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche

[Bearbeiten] Michel Foucault (1926-1984)

französischer Philosoph

[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe

  • "Der Marxismus ruht im Denken des neunzehnten Jahrhunderts wie ein Fisch im Wasser. Das heißt: überall sonst hört er auf zu atmen." - Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1989, 8. Auflage, ISBN 978-3-518-27696-9, S. 320.
  • "Man muß wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daß es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daß das Wissen sich nur außerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann. Vielleicht muß man dem Glauben entsagen, daß die Macht wahnsinnig macht und daß man nur unter Verzicht auf die Macht ein Wissender werden kann." - Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses, Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1976, ISBN 3-518-27784-7, S. 39

Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)

  • "Die Aufklärung, welche die Freiheiten entdeckt hat, hat auch die Disziplinen erfunden." - Überwachen und Strafen, 1975
  • "Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht." - Sexualität und Wahrheit 1983, S. 115.
  • "Macht ist ein produktives Prinzip in der Gesellschaft. Sie bringt Wissen hervor, erschafft durch ihre Kontrolle das Individuum und ganze Institutionen und Techniken." - Überwachen und Strafen, 1975
Persönliche Werkzeuge