Claus Schenk Graf von Stauffenberg

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907-1944)[Bearbeiten]

deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
eigentlich: Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Der Narr macht Krieg." - Stauffenberg über Hitler im April 1939 zu Rudolf Fahrner. Quelle: Peter Hoffmann, Stauffenberg und der 20. Juli 1944, München 1998.
  • "Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen." - Stauffenberg kurz vor dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 in einem Gespräch mit der Frau seines Bamberger Regimentskameraden Bernd von Pezold. Nach einer mündlicher Mitteilung Pezolds in einem Gespräch mit Joachim Kramarz am 17. Mai 1963 zitiert in Kramarz, Joachim: Claus Graf Stauffenberg. 15. November 1907-20. Juli 1944. Das Leben eines Offiziers. Frankfurt a.M. 1965, Seite 201 books.google
  • "Die Bevölkerung hier ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen." - Stauffenberg in einem Brief an seine Frau, zit. nach Prof. Dr. Heinrich August Winkler: "Der Lange Weg nach Westen", 2.Band, S.103

Zitate mit Bezug auf Claus Schenk Graf von Stauffenberg[Bearbeiten]

  • "Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich unvernünftiger, verbrecherisch-dummer Offiziere hat ein Komplott geschmiedet, um mich zu beseitigen und zugleich mit mir den Stab praktisch der deutschen Wehrmachtführung auszurotten. Die Bombe, die von dem Obersten Graf von Stauffenberg gelegt wurde, explodierte zwei Meter von meiner rechten Seite. Sie hat eine Reihe mir teurer Mitarbeiter sehr schwer verletzt, einer ist gestorben. Ich selbst bin völlig unverletzt bis auf ganz kleine Hautabschürfungen, Prellungen und Verbrennungen. Ich fasse es als eine Bestätigung des Auftrages der Vorsehung auf, mein Lebensziel weiter zu verfolgen, so wie ich es bisher getan habe" - Adolf Hitler, nach dem Attentat vom 20. Juli 1944, zit. nach Joachim Fest: Hitler - Eine Biographie, Frankfurt a. M. 1979, S. 968 ff.
  • "Der Stauffenberg, allerdings, das war ein Kerl! Um den ist es beinahe schade. Welche Kaltblütigkeit, welche Intelligenz, welch eiserner Wille! Unbegreiflich, daß er sich mit dieser Garde von Trotteln umgab." Joseph Goebbels, nach dem Attentat vom 20. Juli 1944, zit. nach Ralf Georg Reuth: Goebbels, München 1990, S. 554.

Weblinks[Bearbeiten]

Wikinews
Wikinews führt Nachrichten zu Claus Graf Schenk von Stauffenberg.