Diskussion:Jurist

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Keine Sprichwörter. Gibt es Quellen? --Thomas 12:05, 17. Apr 2006 (UTC)

  • "Ein guter Rechtsanwalt kennt das Gesetz. Ein großer Rechtsanwalt kennt den Richter."
  • "Sag' meiner Mutter bitte nicht, dass ich Rechtsanwalt bin. Sie denkt, dass ich der Pianist im örtlichen Bordell bin."
    • Woher weißt Du, dass das keine Sprichwörter sind? Kennst Du alle Sprichwörter?
Ja. Zumindest weiß ich, wo man sie nachlesen kann. --Thomas 17:23, 23. Apr 2006 (UTC)
Ich denke du leidest unter maßloser Überschätzung. Nicht alle Sprichwörter, z. B. nicht die beiden o. a. amerikanischen, sind im "Büchmann" o. ä. Nachschlagewerken verzeichnet. Was stört dich an der engl. Übersetzung?
Originaltexte werden nur bei den Autoren eingetragen. --Thomas 12:05, 25. Apr 2006 (UTC)
War sagt das? Wo steht das? Wer legt eine solche Regel fest? Meinst Du, dass Du das Maß aller Dinge bist?
Schau dich doch mal um. --Thomas 20:21, 27. Apr 2006 (UTC)
Ich hab' mich umgeschaut und niemand gesehen, der Deine Behauptung unterstützt. Wie wär's wenn Du nicht nur dumme Sprüche machen, sondern meine Fragen beantworten würdest?
Schau dich nochmal um. Findest du in irgendwelchen Thema-Artikeln Originaltexte? --Thomas 19:10, 29. Apr 2006 (UTC)
Ich habe mich noch einmal umgeschaut und zu etlichen Zitaten, Sprichwörtern, usw. auch die z. B. engl. Originaltexte gefunden. Abgesehen davon gibt es keinen Grund die Originaltexte nicht anzugeben. Im Übrigen erwarte ich auf konkrete Fragen auch konkrete Antworten und nicht nur ausweichende Sprüche. Wenn Du nicht fähig bist eine Frage zu beantworten, solltest Du dich ganz zurück halten.

Wer ist Prof. Michael Becker? --Thomas 18:54, 6. Apr 2006 (UTC)

  • "Jurist werden - Mensch bleiben" - Prof. Michael Becker

Das ist erstens kein Sprichwort und zweitens zu lang. --Thomas 21:18, 4. Nov 2005 (UTC)

  • "Die Rechtswissenschaften bringen mich um, verblöden und lähmen mich, es ist mir unmöglich, dafür zu arbeiten. Wenn ich drei Stunden meine Nase in das Gesetzbuch gesteckt habe, während derer ich nichts begriffen habe, ist es mir unmöglich, noch weiter fortzufahren: ich würde sonst Selbstmord begehen (was sehr betrüblich wäre, denn ich berechtige zu den schönsten Hoffnungen). (...) Wie dem auch sei, ich scheiße auf die Rechtswissenschaften. Das ist mein 'Delenda Carthago'. Das Studium der Rechte verbittert meinen Charakter in höchstem Maße: ich knurre unaufhörlich, wettere, murre und brumme sogar gegen mich selbst und auch wenn ich ganz allein bin. Vorgestern abend hätte ich hundert Francs (die ich nicht besaß) darum gegeben, wenn ich irgend jemand eine Tracht Prügel hätte verabreichen können. Zahnschmerzen sind noch gar nichts, und die Tränen, die mir bei den schlimmsten Anfällen in die Augen kommen, sind nicht mit den furchtbaren Krämpfen zu vergleichen, die mir diese reizende Wissenschaft verursacht, die ich studiere." (Gustave Flaubert, Briefe, 1842)

Ich kenne dieses Sprichwort ("Von jungen Advokaten verlorene Erbschaft, von neuem Arzte hügeliger Kirchhof.") dem Sinn nach, aber mit "altem" Arzt (nach dem Motto: erfahrener Jurist und Arzt mit den neusten Kenntnissen)--195.158.168.66 11:57, 9. Mai 2006 (UTC)

Stoetzer[Bearbeiten]

Ich habe dass Zitat wieder herausgenommen, ich konnte keine Zitatensammlung finden, lediglich eine Dissertation: http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F/?FUNC=find-c&CCL_TERM=+%28WPE%3D%28Joachim+Stoetzer%29%29+ --Hei ber 15:55, 12. Aug. 2007 (CEST)

Wahre Manager haben für jedes Problem eine Lösung; richtige Juristen für jede Lösung ein Problem[Bearbeiten]

Dieses Zitat wird Jean Paul zugeschrieben. Wie kann das sein? Jean Paul starb 1825 und damals gabe es das Wort "Manager" ganz sicher noch nicht

Quelle[Bearbeiten]

steht hier beim Robenerlass ("Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, dass die Advocati wollene schwarze Mäntel"), als Quelle Friedrich Wilhelm I. (Preußen), Kabinettsorder vom 15.12.1726 für Gerichte und Juristen-Fakultäten. Gibt es von dieser Kabinettsorder auch eine gedruckte Ausgabe in einer Bibliothek / in einem Archiv ? --Goesseln (Diskussion) 17:18, 21. Aug. 2014 (CEST)

Hier mit dem Wortlaut: "Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen hatten, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt" und der Quellenangabe: "Verschiedentlich zitiert. Faksimile bei Max Arnold Nentwig: Rechtsanwälte in Karikatur und Anekdote, Köln 1978, S. 19." Faksimile hört sich ja sehr eindrucksvoll an, aber der Ton/Stil wirkt für 1726 doch wenig authentisch. Im Corpus Constitutionum Marchicarum, Oder Königl. Preußis. und Churfürstl. Brandenburgische in der Chur- und Marck Brandenburg, auch incorporirten Landen publicirte und ergangene Ordnungen, Edicta, Mandata, Rescripta [et]c. : Von Zeiten Friedrichs I. Churfürstens zu Brandenburg, [et]c. biß ietzo unter der Regierung Friderich Wilhelms, Königs in Preußen [et]c. ad annum 1736., insbesondere dem einschlägigen Theil 2 Abth. 4: Von Der Iustiz habe ich das bisher nicht finden können. --Vsop.de (Diskussion) 22:16, 21. Aug. 2014 (CEST)
Bei Karl-Günther von Hase, Reinhard Appel: Preußen 1701/2001 findet man auf S. 22: Hierzu gehört der das Gerichtswesen regelnde Erlaß des "Soldatenkönigs", der unter der Bezeichnung "Die fürchterliche Musterung" in die preußische Rechtsgeschichte eingegangen ist und in dem es heißt: „Und den Herren Advocati soll man ein Mäntelchen anziehen bis kurz übers Knie, damit man die Spitzbuben von weitem erkennen und sich vor ihnen hüten kann." Das ist allerdings kaum überzeugender als die "verschiedentlich zitierte" Version Nentwigs. Adolf Weißler zitiert aus dem Erlass des Königs zur "fürchterlichen Musterung" von 1713 wie folgt: „die atvocatten sollen schwartz gehen mit ein Mentelchen biss an die Knie. Die Procuratores einen schwartzen Rogk ohne mantell mit einer rahbat das auf die brust gehet, der Generahlfischall soll agiren gegen die die da nicht so gehen werden und sollen karren [=Zwangsarbeit leisten]“. Adolf Weißler: Die Geschichte der Rechtsanwaltschaft. Leipzig 1905. S. 310 archive.org. --Vsop.de (Diskussion) 00:44, 22. Aug. 2014 (CEST)
Weiter heißt es bei Weißler a.a.O.: Es berichtet nun Hintze in den Acta Borussica VI. 1 S. 211 archive.org, allerdings ohne Quellenangabe, eine Äusserung des Königs über den Zweck der Tracht: damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennen und sich vor ihnen hüten könne. --Vsop.de (Diskussion) 09:10, 22. Aug. 2014 (CEST)

Siehe nun Friedrich Wilhelm I. (Preußen)#Fälschlich zugeschrieben. --Vsop.de (Diskussion) 02:14, 19. Jan. 2017 (CET)