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Diskussion:Thomas Mann

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aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Letzter Kommentar: vor 11 Jahren von Vsop.de in Abschnitt Kommunismus

Sind die wirklich von Thomas Mann? Der erste Satz ergibt zudem keinen Sinn. --Thomas 13:09, 16. Apr 2006 (UTC)

  • "Toleranz wird zu einem Verbrechen, wenn man dem Bösen mir ihr begegnet."
  • "Meinungen können nicht überleben, wenn man keine Chance hat, für sie zu kämpfen."

Sie werden Thomas Mann zugeschrieben. Siehe hierzu die englische Version der Seite. Vielleicht wird dir dabei auch der Sinn des ersten Zitats klar. Falk Lieder

Soll das Original in Englisch gesprochen sein? Was bedeutet: wenn man dem Bösen mir ihr begegnet? --Thomas 16:01, 17. Apr 2006 (UTC)
"wenn man dem Bösen mit ihr [der Toleranz] begegnet", toleriert man es. Falk Lieder

"Dem Problem der Toleranz dürften Sie kaum gewachsen sein, Ingenieur. Prägen Sie sich immerhin ein, daß Toleranz zum Verbrechen wird, wenn sie dem Bösen gilt." - Der Zauberberg, Sechstes Kapitel, letzter Abschnitt: Als Soldat und brav. S. Fischer 1954, S. 731 --Vsop.de (Diskussion) 17:05, 28. Apr. 2012 (CEST) Beantworten


Zitat[Bearbeiten]

Das Zitat „Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge” findet sich im Internet vielfach mit der Angabe Thomas Mann. Auf dieser Homepage fehlt es aber, daher die Frage: Weiß jemand, ob dieses Zitat wirklich von ihm stammt? Wenn ja, sollte man es m.E. aufnehmen. --217.255.182.192 08:37, 5. Mär 2006 (UTC)

Ich habe das Zitat unter "Zugeschrieben" ergänzt. Die Überprüfung steht noch aus. Falk Lieder

Ob das in Zeiten des Holocausts heutzutage wirklich besser wäre? -84.44.139.143 00:19, 11. Apr 2006 (UTC)

"Was für Menschen, diese Artisten!" - Thomas Mann quelle: http://www.suhrkamp.de/special_jahrhundertjongleur/


Das Zauberberg-Zitat ist m.E. nicht ganz richtig. In meiner Ausgabe lautet es "Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken." (Findet sich im Kapitel "Schnee" kursiv gedruckt, ist also leicht zu überprüfen) ad

Danke für den Hinweis! Wie ist die genaue Ausgabe (Verlag, ISBN) und die Seitenzahl, damit wir die Quelle präzise angeben können? --Thomas 20:09, 28. Aug 2006 (UTC)
Sechstes Kapitel, vorletzter Abschnitt: Schnee.S. Fischer 1954, S. 704 --Vsop.de (Diskussion) 17:05, 28. Apr. 2012 (CEST)Beantworten

Artikel muss gekürzt werden[Bearbeiten]

Das Zitat über die weiße Rose ist etwas sehr lang, insgesamt ist die Zahl der zulässigen Zitate weit überschritten --Histo 03:20, 17. Mai 2008 (CEST)Beantworten

Ansprache[Bearbeiten]

Die vielen berühmten Ansprachen von Thomas Mann im zweiten Weltkrieg fehlen völlig. Die sicherlich berühmteste wäre: "Hat Deutschland geglaubt, es werde für die Untaten, die sein Vorsprung in der Barbarei ihm gestattete, niemals zu zahlen haben? [...] Aber ich denke an Coventry und habe nichts einzuwenden gegen die Lehre, dass alles bezahlt werden muss." Als Quellen habe ich kein (akzeptables) Buch zur Hand, nur zahlreiche Artikel:

http://www.dradio.de/dlr/sendungen/merkmal/347464/ http://stadtzeitung.luebeck.de/artikelarchiv/2000/128/1280302.html http://www.erinnern.at/e_bibliothek/seminarbibliotheken-zentrale-seminare/verbrechen-verdrangen-leid-erinnern/749_Friedrich,%20Weltuntergang%20Rez%20Ullrich%20Die%20Zeit.pdf

Radioansprache "Deutsche Hörer!" (20) im April 1942 nach der Bombardierung Lübecks am 28. März 1942. Gesammelte Werke in 13 Bänden. Band 11: Reden und Aufsätze. S. Fischer 1974, S. 1034. --Vsop.de (Diskussion) 17:05, 28. Apr. 2012 (CEST)Beantworten

Im Vorfeld des zweiten Weltkrieges[Bearbeiten]

Die kapitalistische Welt wird durch ihr Hätschelkind, den Faschismus, zum Kriege gezwungen werden. (Thomas Mann, Tagebuch vom 29. März 1939) Quelle


Mann im Kahn[Bearbeiten]

Thomas Mann hat sich selbst einmal so charakterisiert: "Ich bin ein Mensch des Gleichgewichts. Ich lehne mich instinktiv nach links, wenn der Kahn rechts zu kentern droht - und umgekehrt." Hat er geschrieben am 20.02.1934 an Karl Kerényi Quelle: Seite 210: Thomas Mann Studien, Narzissmus und illusionäre Existenzform von von Hans Wysling - 1995 http://books.google.de/books?id=Wk6Lgc_77HoC&pg=PA210&lpg=PA210

Quellen von bekannten Persönlichkeiten, die Thomas Mann zitieren und sich auf ihn berufen. Ulrich Cartellieri: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,72407,00.html Kurt Sontheimer: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,356147,00.html Prof. Dr. Eberhard Fromm: http://www.corinthstrasse.de/rudi/nobelpreis/05_mann.htm Auch belegt durch Hermann Kurzke: Thomas Mann Das Leben als Kunstwerk. Eine Biographie

Wo fiel das Diktum "Entschlossene Menschenliebe ist niemals blutscheu"? Sie scheint schon in der zweiten Auflage der "Betrachtungen eines Unpolitische" von 1919 schon wieder eliminiert worden zu sein. Seine Ansichten im 1. Weltkrieg waren auch ohne dieses damals auf die Alliierten gemünzte Diktum genau so wie seine Reden über die Deutschen im 2. Weltkrieg hfassl.nieder-olm@t-online.de

Betrachtungen eines Unpolitischen. Mit einer Einleitung von Erika Mann. Fassung der Erstausgabe von 1918 (Stockholmer Gesamtausgabe. Band 11), Frankfurt am Main: S. Fischer, 1956. S. 55 (Kapitel: Der Zivilisationsliterat"). --Vsop.de (Diskussion) 21:22, 28. Apr. 2012 (CEST)Beantworten

Der Versailler Vertrag war ein Instrument, dessen Absichten dahin gingen, die Lebenskraft eines europäischen Hauptvolkes auf die Dauer der Geschichte niederzuhalten[Bearbeiten]

Bitte dieses Zitat aufnehmen!

"Diese demokratische Moralität, die während des Krieges den Mund so voll genommen hatte und den Krieg als Mittel zu betrachten schien, eine neue, bessere Welt zu schaffen, hat beim Friedensschluß nur sehr bruchstückweise Wort gehalten und sich durch die Wirklichkeit, die psychischen Nachwirkungen der Kriegswut und durch den Machtrausch des Sieges in einem Grade verderben lassen, daß es dem deutschen Volke aufs äußerste erschwert war, an den moralischen und historischen Sinn seines Unterliegens und an die höhere Berufung der anderen zum Siege zu glauben. Der Versailler Vertrag war ein Instrument, dessen Absichten dahin gingen, die Lebenskraft eines europäischen Hauptvolkes auf die Dauer der Geschichte niederzuhalten, und dieses Instrument als die Magna Charta Europas zu betrachten, auf der alle historische Zukunft sich aufbauen müsse, war ein Gedanke, der dem Leben und der Natur zuwiderlief und der schon heute in aller Welt kaum noch zum Schein Anhänger besitzt."


Deutsche Ansprache, XII, S. 538

zitiert nach

VIERTELJAHRSHEFTE FÜR ZEITGESCHICHTE - Jahrgang 6 (1958), Heft 1, S. 26

http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1958_1.pdf unsigniert 12:10, 28. Apr. 2012‎ 213.196.195.33

Deutsche Ansprache. Ein Appell an die Vernunft. Rede, gehalten am 17. Oktober 1930 im Beethovensaal zu Berlin. Berlin: S. Fischer 1930. S. 13. http://books.google.de/books?hl=de&id=nufPPsty8dEC&q=versailler+vertrag --Vsop.de (Diskussion) 17:05, 28. Apr. 2012 (CEST)Beantworten

Kommunismus[Bearbeiten]

“Den russischen Kommunismus mit dem Nazifaschismus auf die gleiche moralische Stufe zu stellen, weil beide totalitär seien, ist bestenfalls Oberflächlichkeit, im schlimmeren Falle ist es – Faschismus. Wer auf dieser Gleichstellung beharrt, mag sich als Demokrat vorkommen, in Wahrheit und im Herzensgrund ist er damit bereits Faschist und wird mit Sicherheit den Faschismus nur unaufrichtig und zum Schein, mit vollem Haß aber allein den Kommunismus bekämpfen.”

steht nicht drin, wäre aber interessant. genauso wie dieses "antikommunismus = grundtorheit". stammt das wirklich von ihm? habe zweifel, bitte um hilfe.

"Nevertheless, I cannot help feeling that the panic fear of the Western world of the term communism, this fear by which the fascists have so long maintained themselves, is somewhat superstitious and childish and one of the greatest follies of our epoch." - The War and the Future. Ansprache in der Library of Congress am 13. Oktober 1943 http://books.google.de/books?id=HYixB0JawekC&pg=PA39.
Deutsch: "Trotzdem kann ich nicht umhin, in dem Schrecken der bürgerlichen Welt vor dem Wort Kommunismus, diesem Schrecken, von dem der Faschismus so lange gelebt hat, etwas Abergläubisches und Kindisches zu sehen, die Grundtorheit unserer Epoche." - Schicksal und Aufgabe. --Vsop.de (Diskussion) 18:59, 23. Jun. 2013 (CEST)Beantworten