Alexander Mitscherlich

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[Bearbeiten] Alexander Mitscherlich (1908-1982)

deutscher Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Cuius regio, eius religio gilt auch für die heutigen Reiche totalitärer Herrschaft. Die Legitimität, sich eine persönliche Moral bilden zu dürfen, ist historisch wohl sehr viel jünger. Sie ist ein hart errungenes Zugeständnis an die Toleranz." - „Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens.“, 1967, S. 167
  • "In Deutschland wird die Verfügungsgewalt über das Kind mit der gleichen Rücksichtslosigkeit ausgeübt, die man auch sonst Minoritäten gegenüber für angebracht hält." - Von der Unwirtlichkeit unserer Städte
  • "Zu den Mitteln der Schuldleugnung gehört die seither häufig vertretene Auffassung, das Hereinbrechen einer Diktatur sei ein Naturereignis, das sich getrennt von Einzelschicksalen vorbereite und gleichsam über sie hinweggehe." - „Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens.“, ISBN 3-492-20168-7, 16. Aufl., 2001, S. 28

[Bearbeiten] Zugeschrieben

  • "Was wäre aus dem Christentum als Religion der Liebe geworden – wir wissen es nicht. Es ist in institutionalisierter Form als die Religion des Schwertes und des Hasses alt geworden." - zitiert in: unmoralische.de, kirchenkritik.de
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