Heimito von Doderer
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Heimito von Doderer (1896-1966) [Bearbeiten]
österreichischer Schriftsteller
eigentlich: Franz Carl Heimito von Doderer
Zitate mit Quellenangabe [Bearbeiten]
- "Daß ich zum Beispiel Österreicher bin, ist mir mit einer solchen Fülle widerwärtigster Individuen gemein, daß ich es mir verbitten möchte, lediglich mit Hilfe jenes Begriffes bestimmt zu werden." - Tangenten. Tagebuch eines Schriftstellers, 1940-1950. Biederstein, 1964. S. 24
- "Die eigentliche Freude meines Lebens waren intensive Erwartungen." - Tangenten. Tagebuch eines Schriftstellers 1940-1950, S.700
- "Die Treue ist der längere oder kürzere, mitunter fast wehmütige Nachhall der Liebe." - Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 248
- "Exzesse sind das Schlimmste nicht. Sie machen deutlich. Unsere schleichenden Übel aber nebeln allmählich ein." - Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 75
- "Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird." - Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 79
- "Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt." - Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 195
- "Ein hoher Kleriker ist allemal ein Stück Ewigkeit auf einem beamtenhaften Untersatz." - Commentarii 27. 1. 1963, in: Selbstzeugnisse zu Leben und Werk. Heimito von Doderer, Martin Loew-Cadonna, Wendelin Schmidt-Dengler. Verlag Beck, 1995. ISBN 978-3-40639-988-6, S. 102.
- "Jeder bekommt die Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer." - Ein Mord den jeder begeht: Roman. Band 5 von Das erzählerische Werk in neun Bänden, Verlag C.H.Beck, 1995. ISBN 978-3-40639-895-7, S. 5
- "Sozialismus nennt man einen ungeheuren Aufwand zum Wohle der Menschheit, welcher sich selbst so restlos konsumiert, daß am Ende tatsächlich Jeder Alles, nämlich das übrig gebliebene Nichts hat." - Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 231. DER SPIEGEL 24. Feb.1965
- "Viel ist hingesunken uns zur Trauer // und das Schöne zeigt die kleinste Dauer." - Widmungsgedicht zu: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre. C. H. Beck Verlag, München 1995, ISBN 9783406398964 S. 7. Zitiert auf einer Inschriftentafel an der Strudlhofstiege
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