Walter Kempowski

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[Bearbeiten] Walter Kempowski (1929-2007)

deutscher Schriftsteller

[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe

  • "Das Einzige, was mich am Tod wirklich traurig macht, ist, dass man als Toter keine Musik mehr hören kann." - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 7. Oktober 2007, Artikel "Wenn es aus ist, ist es aus"
  • "Ein Schriftsteller, der kein Tagebuch schreibt, ist irgendwie schief gewickelt, mit dem stimmt was nicht." - Spiegel special 10/1994 vom 1. Oktober 1994, Artikel "Der Herbst der Tagebücher: Walter Kempowski", S. 14 spiegel.de
  • "Es gibt Achtzigjährige, die sich im Internet wie Skifahrer bewegen." - Spiegel Online, Redaktion EinesTages, Artikel "Junger Mann, fangen Sie einfach an!", 8. Oktober 2007 spiegel.de
  • "Ich bin konservativ und liberal, und das darf man in Deutschland nicht sein. [...] Man darf ja auch heute nicht seine Meinung sagen in Deutschland. Versuchen Sie das doch mal! Ein Schritt vom Wege, und Sie sind erledigt." - Interview in Weltwoche Nr. 30, Juli 2007, weltwoche.ch
  • "... ich hasse es, Fragmente zu hinterlassen. Das ist das Vollendungsstreben." - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 7. Oktober 2007, Artikel "Wenn es aus ist, ist es aus"

[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Walter Kempowski

  • "In unseren mal abstoßend rührseligen, mal panisch verbissenen Zeiten haben wir ihn bitter nötig – als lebenden Vorwurf gewissermaßen, der uns unablässig sagt, dass wir uns doch einfach zusammenreißen und unsere Arbeit tun sollen, wie sein Vater ihm in seinen Romanen manchmal erscheint: mit Monokel und skeptischem, aber irgendwie auch gütigem Ausdruck. Was wir brauchen, ist eine Entideologisierung, eine Entpathetisierung unseres Denkens, Redens und Schreibens, und zwar in jeder Hinsicht." - Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 6. Juni 2007, "Walter Kempowski. Der macht den Kopf frei." faz.net
  • "Wenn die Welt noch Augen hat, zu sehen, wird sie, um es in einem Wort zu sagen, in „Echolot“ eine der größten Leistungen der Literatur unseres Jahrhunderts erblicken. Wenn sie im Begriff sein wird, ihr Gedächtnis und ihre Geschichte endgültig zu verlieren, wird sie sich auf dieses Werk besinnen und damit wieder Gerechtigkeit herstellen können. Denn keine Klasse der heutigen Gesellschaft, so hat ein Historiker geschrieben, unterdrücken wir so rücksichtslos wie die Toten. „Morgen“, so hat er hinzugefügt, „sind wir die Toten, dann sind unsere Zukunftsträume nichts weiter als alte Geschichten." - Frank Schirrmacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 13. November 1993, "Walter Kempowskis „Echolot“. In der Nacht des Jahrhunderts." faz.net

[Bearbeiten] Weblinks

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