Willy Brandt

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Willy Brandt 1980

Inhaltsverzeichnis

Willy Brandt (1913-1992)

deutscher Politiker (SPD)
Geburtsname: Herbert Ernst Karl Frahm

Zitate mit Quellenangabe

  • "Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit." - Erinnerungen, Frankfurt am Main 1989, zitiert nach bundeskanzlerin.de (Stand 4/08)
  • "Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben." - Rede auf dem außerordentlichen Parteitag der SPD am 18. November 1971. "Reden und Interviews: Herbst 1971 bis Frühjahr 1973", Hoffmann und Campe, 1973, S. 25
  • "[...] ich habe es noch in diesem Sommer erneut zu Papier gebracht: Berlin wird leben, und die Mauer wird fallen." - Ansprache vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin am 10. November 1989, hdg.de/lemo
  • "Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, daß jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll." Abschiedsrede von Willy Brandt auf dem Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin am 15. September 1992 (verlesen von Hans-Jochen Vogel) Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
  • "Ohne ihn wäre die deutsche Politik langweiliger gewesen." - über Franz-Josef Strauß, Erinnerungen Frankfurt a. M. u. a: Propyläen u. a, 1989, S. 295
  • "Wenn der Zug der deutschen Einheit rollt, dann kommt es darauf an, daß wenn's irgend geht dabei niemand unter die Räder kommt." - am 25.02.1990 auf dem Augustusplatz in Leipzig bei der Abschlußkundgebung nach dem ersten Parteitag der DDR-SPD, auf dem er zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde; oft sprachlich leicht abweichend zitiert; Quelle: Fernsehaufnahme (Deutsches Rundfunkarchiv)
  • "Woher wissen diese Schweine, vor wem ich gekniet bin?" - zu Erhard Eppler nach einem Artikel der Bild Zeitung über den Warschauer Kniefall, zitiert in: DER SPIEGEL 42/1992 vom 12.10.1992, »Die humanste Form der Macht« von Erhard Eppler, spiegel.de

Regierungserklärung 28. Oktober 1969

hdg.de/lemo - Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

  • "Auch wenn zwei Staaten in Deutschland existieren, sind sie doch füreinander nicht Ausland; ihre Beziehungen zueinander können nur von besonderer Art sein.“ - Seite 2/19
  • „Die Schule der Nation ist die Schule.“ - Seite 10/19
  • "Wir sind keine Erwählten, wir sind Gewählte. Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie bemühen." - Seite 19/19
  • "Wir stehen nicht am Ende unserer Demokratie, wir fangen erst richtig an." - Seite 19/19
  • "Wir wollen mehr Demokratie wagen." - Seite 1/19

Zweifelhaft

  • "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört." - mit Quellenangabe "Am 10. November 1989", oft mit dem Zusatz "vor dem Schöneberger Rathaus" oder "John F. Kennedy Platz". Nach Peter Kratz: "Brandt oder Mutzenbacher", Konkret, Nr. 11 1995, biff-berlin.de ist der Satz in keiner Tonaufnahme dieser Tage von Brandt nachzuweisen, er sei erstmalig publiziert worden in "... was zusammengehört", J.H.W. Dietz Nachfolger GmbH, 1990

Zugeschrieben

  • Brandt hat auch eine Serie von Elefanten-Witzen auf Lager, die er immer neu variiert. Etwa so: "Mit den Europa-Verhandlungen ist es wie mit dem Liebesspiel der Elefanten: Alles spielt sich auf hoher Ebene ab, wirbelt viel Staub auf - und es dauert sehr lange, bis etwas dabei herauskommt." - Ernst Goyke: Die Hundert von Bonn. Zwischen Barzel und Wehner . Bergisch Gladbach, Gustav Lübbe Verlag, 1970. S. 43 books.google.de. Zitiert von Klaus Wowereit in seiner Antrittsansprache als Präsident des Bundesrates, 9. November 2001, bundesrat.de

Zitate mit Bezug auf Willy Brandt

Erfurter Hof mit historischem Spruch
  • "Als Emigrant, der sich leicht der historischen Verantwortung hätte entziehen können, bekannte er sich mit seinem Kniefall in Warschau ausdrücklich mitschuldig. Diese patriotische Haltung wurde ihm jedoch nicht gedankt." - Roland Wehl, Junge Freiheit, 25. August 1995
  • "Der Kanzler badet gerne lau - so in einem Schaumbad." - Herbert Wehner, während eines Moskauaufenthalts, September 1973 DER SPIEGEL 8. Oktober 1973. Siehe auch DER SPIEGEL 27. Mai 1974
  • "Willy Brandt ans Fenster!" - Ruf der Menschenmenge vor dem Hotel "Erfurter Hof" am 19. März 1970 bei Brandts erstem Besuch in der DDR. Seit 2009 als Leuchtschrift auf dem Dachfirst des Gebäudes erfurt.de

Weblinks

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