Diskussion:Schüttelreime

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kennt hier eigentlich niemand die Definition eines Schüttelreims? Man kann ja sehr liberal bei der Auswahl sein, aber Knittelverse wie "Der Eber, der ist missgestimmt, // weil seine Kinder Ferkel sind. // Nicht nur die Frau, die Sau alleine // auch die Verwandten alles Schweine." oder "Den Kopf halt kühl, die Füße warm, // das macht den besten Doktor arm!" oder auch "Wer Wein nicht liebt und nicht Gesang, // verdient ein Weib sein Leben lang." sind einfach keine Schüttelreime. Man sollte diese Passagen löschen und vielleicht bei Volksweisheiten eintragen.

"Zwei Knaben machten sich einen Jokus und tranken Most im Keller // da mußten beide auf den Lokus, jedoch der Most war schneller." Dies ist ein Klapphornvers, kein Schüttelreim!

Ach ja, hier ist ein schönes Beispiel für einen richtigen (sogar doppelten) Schüttelreim: "Wir haben einen Hausmeister / Maus heißt er / Im Keller meist haust er / Und wie's heißt, maust er." (Peter Groß). -- Sarazyn

Hi, ich verstehe nicht, warum dies gekippt wurde: "Warum in die Ferne schweifen, lass uns zu Hause Schweine werfen." Gut, das reimt sich nicht, aber kreativ geschüttelt wurde. Vielleicht ist die Bezeichnung "Schüttelvers" besser? Als Beispiel sollte er hier durchaus rein. (Richtig anmelden kann ich mich an diesem Platz nicht, warum weiss ich auch nicht ...) gwexter

Keine Dopplungen[Bearbeiten]

  • "Seh' ich diese Moppel dort, // denk' ich an 'nen Doppelmord."

Dies ist die verstümmelte Fassung des Reimes unter W: "Weil dies beiden Moppel dort..." Gelöscht. -- Sarazynwerden

"Hackepeter wird Kacke später" ist natürlich kein Schüttelreim und sollte schnellstens gelöscht werden. Wirklich keine Empfehlung für Wiki. Rudolf Kleinert. --Kleinert 22:06, 3. Sep. 2007 (CEST)

Die Bellermann-Zitate sind gar keine Schüttelreime, vielleicht sollte sie jemand entfernen.

Stimmt - Danke! Noch einer ist mir aufgefallen; man sollte die alle mal kontrollieren. --Thomas 19:45, 2. Jun 2006 (UTC)

Relevanzkriterien[Bearbeiten]

Hinweis im folgenden spreche ich - unkorrekterweise - vom "Schüttelreim", wenn ich die hier veröffentlichten Gedichte meine, die den Schüttelreim enthalten. - Nachträglich erläutert von Hei ber 23:56, 21. Jan. 2008 (CET) Wikiquote sammelt schon seit längerem Schüttelreime und führt sie auf diesen Seiten an. Die meisten sind ohne Quellenangaben, offenbar sind etliche "Klassiker" dabei. Ich stelle mir nun die Frage, nach welchen Kritierien Schüttelreime, die in meinen Augen als Gedichtform zu interpretieren ist, hier eingestellt werden sollen.

Es gibt sicherlich tausende bekannte Schüttelreime und noch entschieden mehr, die nicht publiziert wurden.

Gleichzeitig könnte dem Schüttelreim als Kunstform durchaus Schöpfungshöhe zugestanden werden, womit alle hier aufgeführten Beispiele dem Urheberrecht unterliegen. Die nicht von den Original-Autoren eingestellten Schüttelreime müssten dann noch freigegeben werden.

Daher stelle ich hier die Frage:

  1. Kann man bekannte von unbekannten trennen, gibt es Sammlungen mit Autorenangaben?
  2. Welche Schüttelreime sollen aufgenommen werden?
  3. Ist überhaupt der richtige Ort zum Sammeln?
  4. Wollen wir uns Beschränkungen auferlegen für Art und Umfang der Schüttelreime?

Was meint ihr? --Hei ber 23:33, 28. Aug. 2007 (CEST)

Das entscheidende Merkmal bei den Schüttelreimen sind die Reimwörter am Ende. Der Fülltext ist unwichtig. Wer diese Reimwörter als erster benutzt hat, ist der Urheber. Das lässt sich inzwischen relativ sicher durch Google-Suche ermitteln. Schüttelreimsammlungen sollten durch ein Reimregister erschlossen werden wie z.B. bei http://www.brix.de - Rudolf Kleinert. --Kleinert 22:26, 3. Sep. 2007 (CEST)

Eine der schönsten Literaturstellen über das Schütteln von Reimen stammt von KLEN (d.i. Prof.Dr. Karl Le.Nickel, Freiburg i/Br.)und lautet "Gedanken über das Schütteln = Schüttelgedanken" http://schuettelreis.de/nickel1.htm Rudolf Kleinert --Kleinert 13:48, 4. Sep. 2007 (CEST)

Vielen Dank für den Hinweis auf diese sehr lesenswerte Seite, bei der ich durchaus einiges neues gelesen habe. Insbesondere finde ich die Betrachtung zur Anzahl der möglichen Schüttelreime interessant und unerwartet.
Mir stellt sich - auch gerade angesichts der großen Zahl möglicher Schüttelreime erneut die Frage: Welche Schüttelreime sollen aufgenommen werden? - alle möglichen aufzunehmen würde die Idee einer Wikiquote überstrapazieren. --Hei ber 17:33, 4. Sep. 2007 (CEST)


Beim Schüttelreim sind natürlich die Reimwörter am Ende wichtig. Das gilt aber auch für jedes gereimte Gedicht. Die Urheberschaft daran auszumachen, wer den Reim als erster benutzt hat, halte ich für überzogen. Einen Schüttelreim zu finden, erfordert oft etwas mehr Gedankenarbeit als das Finden eines normalen Reims. Aber sowohl beim normalen Reim als auch beim Schüttelreim kann man sich eines Lexikons bedienen. Das Finden eines Schüttelreims ist wohl nicht urheberrechtlich relevant. Es gibt sicherlich auch Bücher und Aufzeichnungen, die Schüttelreime enthalten und nicht im Internet aufzufinden sind. Wo will man hier festlegen, wer wann der Urheber war? In der Literatur finden sich zahlreiche Beispiele von Dichtern, die dieselben Schüttelreime benutzt hatten und auch zu sehr ähnlichen, manchmal sogar zu gleichen Ergebnissen gekommen waren. Das gilt insbesondere für Zweizeiler, aber auch für vierzeilige Gedichte, denn manche Schüttelreime legen die Verwendung dazu passender Reime nahe. Da nicht jeder Schüttelreimer auch alle Werke von Kollegen kennen kann, glaube ich auch nicht, dass hier wissentlich Plagiate entstanden sind, sofern man überhaupt davon sprechen kann. Oft liegt ein Reim in der Luft, und mehrere Autoren bedienen sich seiner gleichzeitig. Die geistige Arbeit beginnt dort, wo es gilt, den oder die Schüttelreime in eine lyrische Form zu bringen. Bei zwei- oder vierzeileigen Gedichten kann es dabei allerdings zu ähnlichen Ergebnissen führen. Werden die Gedichte umfangreicher, folgen sie einem bestimmten Stil oder nehmen sie bestimmte Formen an, dann kann von einem schöpferischen Prozess ausgegangen werden, der urheberrechtlich geschützt ist. Das gilt allerdings auch für Zweizeiler, wenn sie besonders originell, witzig oder einfallsreich sind. Verse mit Meisterklasse, Bademeister und Hängematte und einigen anderen Wörtern sind bereits derart abgedroschen, dass sie wohl nicht mehr zu den urheberrechtlich geschützten Werken gezählt werden dürften. Diese Reime dennoch zu benutzen, ist aber durchaus legitim, besonders bei Anfängern, die durch Zufall auf solche Reime stoßen und damit auch die ersten Denkanstöße bekommen.

Jürgen Rehm

In seinen Anmerkungen zum Thema Schuettelreime hält es Herr Jürgen Rehm für "überzogen", die Urheberschaft daran auszumachen, wer die Reimwörter als erster benutzt hat. Nach seiner Meinung sei das Finden eines Schuettelreimes wohl nicht urheberrechtlich relevant, zumal es möglicherweise Bücher und Aufzeichnungen gibt, die Schuettelreime enthalten, aber nicht im Internet aufzufinden sind. Solchen vagen Ansichten sollte man nicht zustimmen, da dann kein Schüttelreimer mehr behaupten könnte, ein von ihm erdachter Schüttelreim sei sein geistiges Eigentum. Die Freude am Reimefinden wäre dahin. - Eine geeigneteren Vorschlag für die Urheberschaft als die Erstbenutzung der Reimwörter kann auch Herr Rehm nicht nennen. Daher sollte gelten: solange nicht das Gegenteil bewiesen wird, gilt der Erstbenutzer als Urheber.

Bei dieser Gelegenheit beanstande ich auch folgendes: bei einer der letzten Änderungen der Wikiquote-Seite Schuettelreime wurde bei meinen nachstehend genannten Schuettelreimen meine Autorenschaft unterschlagen: "Es essen manche Sippen Kuchen, // wenn Arbeitslose Kippen suchen." - "Natürlich könnt ihr, meine Hessen, // euch stets mit Heinrich Heine messen." - "Norddeutsche an der Eider leben, // doch ist die Landschaft leider eben." - "Radikale Klassengeister // sprühen in den Gassen Kleister, // wo PKWs der Geisterklassen // dann fahren durch die Kleistergassen." - "Reime, für andere Leute gemacht, // worüber dann diese Meute gelacht." - "Sag bitte nicht, du Schmierfink, // wenn ich der Damen vier schmink." - "Sex mal am Tag im Rosenhaus // schlüpft Rosi aus den Hosen raus." - "Vertrauet bei den schweren Dingen / auf Engel und auf deren Schwingen." - "Von alters her sie hocken beim // Äppelwoi in Bockenheim." - "Wenn ich ein Haus mit Stuck schmück, // dann wird es stets ein Schmuckstück." - "Wenn ich im Laden mause Sachen, // dann kann ich eine Sause machen." - "Zu Spitzenpreisen // in Pritzen speisen. // Ich will nicht Milch zum Spitzenpreis, // doch Eis ich gern in Pritzen speis."

Und hier noch eine Beanstandung: "Lieber Schamlippen küssen, // als Schlamm schippen müssen" (von einem nicht genannten Autor) ist natürlich kein Schuettelreim und sollte schnellstens entfernt werden.

Rudolf Kleinert, Schneizlreuth

Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung. Ich habe mich hier falsch ausgedrückt und bitte um Nachsicht. Meine Ausführungen oben beziehen sich nicht auf das zu schüttelnde Wortpaar, das, wie ich jetzt lerne, bei den Experten als "Schüttelreim" bezeichnet wird, sondern auf die fertigen Gedichte, die den Schüttelreim enthalten und die in der Regel hier veröffentlicht werden.
Der Schüttelreim selbst dürfte gemeinfrei sein, weil er keine Schöpfungshöhe erreicht, bei dem Gedicht, dass den Schüttelreim in einen Kontext setzt und sich auch noch mit der Metrik befasst, sieht das hingegen anders aus. Hier vermute ich, dass Schöpfungshöhe oft anzuerkennen ist und dass damit die Gedichte als solche urheberrechtlich geschützt sind. --Hei ber 23:56, 21. Jan. 2008 (CET)

--62.180.172.82 13:14, 11. Feb. 2008 (CET)

Jeder Dichter, der gereimte Gedichte verfasst, wird sich freuen, wenn er einen Reim findet. Auch Schüttelreimer freuen sich, wenn sie einen Schüttelreim finden oder entdecken. Diese Freude wird auch dadurch nicht geschmälert, dass andere Dichter diese Reime schon vorher entdeckt hatten. Ein junger Dichter wird sich freuen, wenn er auf das Wort "Liebe" das Reimwort "Triebe" entdeckt, ein junger Schüttelreimer wird darüber entzückt sein, wenn er auf "Meisterklasse" den Schüttelreim "Kleistermasse" findet. Die Freude am Entdecken eines Reimes bleibt bestehen, auch wenn ihn schon Generationen von Dichtern vorher benutzt haben. Die berühmte Schüttelreimerin Sita Steen hat ein Lexikon mit (fast) allen Schüttelreimen herausgegeben. In diesem Lexikon sind Schüttelreime bekannter Autoren, aber auch ihre eigenen, aufgelistet. Gäbe es einen Urheberschutz für Schüttelreime, so dürften fast überhaupt keine Schüttelreime mehr ohne Urheberrechtsverletzung publiziert werden, und wozu wäre dann ein Lexikon da, wenn es nicht benutzt werden dürfte? Schließlich stehen da fast alle Schüttelreime drin. Ein Ausschluss aller Reime, die schon einmal verwendet worden sind, würde das Ende jeder gereimten Dichtung bedeuten, und ein Ausschluss aller Schüttelreime, die schon einmal verwendet worden sind, wäre eine Kulturkatastrophe, denn Schüttelreime sind eine Reimform, die seit dem Mittelalter bekannt ist und gepflegt werden sollte. Beim Lesen von Schüttelreimliteratur bin ich sehr oft schon auf Schüttelreime gestoßen, die andere Autoren schon längst benutzt hatten. Doch war es mir im Laufe meiner Schüttelreimerlaufbahn bisher nie begegnet, dass jemand gesagt hatte: "Diesen Schüttelreim darfst du nicht benutzen, den hatte ich als Erster gefunden! Ich bin der Urheber!" Viele Gedichte mitsamt den zugehörigen Schüttelreimen stehen noch nicht im Internet. Daraus nun den Schluss zu ziehen, Schüttelreime als eigenes geistiges Eigentum zu betrachten, nur weil sie noch nicht im Internet veröffentlicht sind, halte ich für überheblich.

Es ist sicherlich mit einer freudigen Erregung verbunden, wenn man einen Schüttelreim findet, der noch nicht oder noch nicht so häufig gefunden wurde. Aber die Kunst besteht einzig und allein darin, diesen Schüttelreim mit Form und Sinn zu füllen und daraus etwas Unverwechselbares zu machen. Das ist bei zweizeiligen und auch noch bei vierzeiligen Gedichten nicht immer gegeben. Eines sollte uns Schüttelreimer, wie es natürlich auch auch für andere Künstler gilt, gut zu Gesichte stehen: Bescheidenheit! Auch vor uns gab es große Meister, und wenn wir mal den einen oder anderen ihrer Reime in unsere Werke einbauen, werden sie es uns mit Sicherheit nicht übelnehmen.

Jürgen Rehm

Fehlerhafte Einträge, die gelöscht werden sollten[Bearbeiten]

Folgende Einträge sind keine Schüttelreime und sollten daher entfernt werden:

Es hebt der Hund sein Hinkebein // und pinkelt an den Hinkelstein.

Gib dem Opi Opium // Denn Opium bringt Opi um.

Hackepeter wird Kacke später.

Sie fuhr mit dem Bus bis nach Hietzing // weil Sie mit dem Piercing am Sitz hing. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von Pianojoe (DiskussionBeiträge) 10:40, 13. Okt. 2007 (CEST))

Die Seite ist jetzt wieder freigegeben - Du kannst die falschen Schüttelreime jetzt selbst rausnehmen. --Hei ber 10:38, 13. Okt. 2007 (CEST)


Sind die folgenden Schüttelreime?

-Ich kann nichts dafür, daß der Mond schon scheint, // und daß nicht der Mond seinen Mondschein schont, // und daß Frau Adele im Wohnheim weint, // weil sie nicht wie früher in Weinheim wohnt
-Im Frühling blüht der Seidelbast // dem Onkel platzt der Beidl fast.
-Wenn ich wüsste was die Köschtn kosten, // würde ich mal von den Köschtn kosten.
-Wenn Mangel an Mut wär, dann hülfe ein Wermut, doch in diesem Wutmeer schafft der nur noch mehr Wut.
-Es hebt der Hund sein Hinkebein // und pinkelt an den Hinkelstein.

Außerdem steht das Mopsgedicht mehrmal, unter I, S und W. Das Biergedicht unter W und N, Birkenwald unter W und J, Hausmeister unter W und U, und Wimpern/pimpern unter F und M. Zweimal steht unter D der Reim mit Meisterklassen. Wenn jemand weiß, welches das "Original" ist, dann bitte hier posten oder die anderen löschen. Und soll die Cornetto Heidelbeer (???) nicht raus? Zuletzt möcht ich anfragen, ob die schlimmsten vulgäre Sprüche nicht rauskönnen. Vollständigkeit heißt nicht, dass man jeden erguss hier mithineinnehmen muss, allerdings sollte in solchen Fällen hier vorher abgestimmt werden über diese, sodass es später nicht zu einem Kleinkrieg ausartet.--Flurax 00:23, 29. Okt. 2008 (CET)

Der Reim "Wenn ich wüsste was die Köschtn kosten, // würde ich mal von den Köschtn kosten." kann kein Schüttelreim sein, da hier nicht "geschüttelt" wurde. Der Witz dabei liegt ja allein in der doppelten Bedeutung von "kosten". Ich würde den Reim löschen. Ebenso wie den Cornetto-Reim, der klingt zwar von den her Silben besser, aber Markennamen gehören meinem Meinung nach nicht in einen Reim. Der Hinkelstein-Reim ist definitiv kein Schüttelreim. Löschen! --Lemi15 11:47, 18. Nov. 2008 (CET)

Der erste Vers ist von unserem verehrten Heinz Erhard. Es ist eine schöne Silbenvertauschung, aber leider kein Schüttelreim. Die Verse 2, 3 und 5 sind keine Schüttelreime, also weg damit! Jürgen Rehm

Falsche Zitate[Bearbeiten]

Unter E steht: "Er lernte sie als Perle kennen, // jetzt geht sie mit dem Kerle pennen." Ich erinnere aus der Quelle "Alles Unsinn, Eulenspiegel Verlag 197?) den besseren Rhythmus:

... mit die Kerle ...

Ist sprachlich einfach: Der Dativ Singular müßte korrekt heißen: mit dem Kerl. Das passt aber rhythmisch gar nicht. Der Plural von Kerl ist eindeutig Kerle. Dann ist aber dem falsch. Da keine Quelle angegeben ist (und ich auch nicht mehr über die genannte bequem verfüge) habe ich nach meinem Gedächtnis korrigiert.

Unter S steht "Seh ich die beiden Moppel dort, // denk ich sofort an Doppelmord" mit Otto Waalkes als Urheber. Wenn schon zitieren, dann aber bitte korrekt! Das Zitat von Otto lautet

- "Siehst Du die beiden Moppel dort? // Sie sind ein Grund zum Doppelmord."

Das habe ich soeben auf dem Original Soundtrack zu "Otto der Liebesfilm" in Track 7 nachgeprüft.

Danke, ist korrigiert. --Stepro 19:06, 16. Jul. 2009 (CEST)

Relevanz?[Bearbeiten]

Ich finde, hier wurden gerade in der letzten Zeit eine ganze Reihe von Schüttelreimen eingefügt wurden, die sich mal schnell jemand ausgedacht hat (Stichwort "as", siehe Editkommentar). Allerdings tue ich mir als Nichtdeutscher schwer, die wirklich relevanten/tradierten zu identifizieren. --ƺeitɠeisterɹǝɹɥɐɟ \ 09:30, 16. Aug. 2011 (CEST)

Alles was arg niveaulos ist, kann raus. Ich schau auch mal mit drüber, Gruß -- Paulis 15:06, 16. Aug. 2011 (CEST)

Fichten[Bearbeiten]

Hallo, Historiograf! Darf man fragen, weshalb mein Eintrag entfernt wurde? Beste Grüße, --Avstriakos 13:55, 18. Nov. 2011 (CET)

Korrekturen[Bearbeiten]

Folgende habe ich entfernt, weil sie falsch geschüttelt waren:

- "Die Ratten kacken auf die Erlagscheine, // ich geh’ jetzt ’rüber und erschlag’ eine!"
Nichts gegen Herrn Paal, aber: er-lag-schei-ne ... scher-lag-ei-ne
- "Ihr Kapital sind schlanke Beine, // sie münzt es um in blanke Scheine."
schlan-ke-bei-ne ... ban-ke-schlei-ne
- "Iss nicht so viel Topfenstrudel // sonst wirst du noch verstopfen, Trudel."
top-fen-stru-del ... strop-fen-tu-del
- "Lieber das Geld mit Krupp teilen, // als sich mit seinem Trupp keilen."
krupp-tei-len ... tupp-krei-len
- "Pu, der Bär // ist pubertär."
pu-der-bär ... bu-der-pär

Den habe ich korrigiert:

- "Es saß 'ne Frau im Damensattel, // da sah er ihre Samendattel. // Und als er ihre Datteln sah, // da war auch schon der Samen da."
Die zweite Hälfte ist ein bloßer Reim. Außerdem hat der Herr die Datteln (Hoden). Jetzt heißt es:
- "Er half ihr in den Damensattel, // sie stieg ihm auf die Samendattel."

Die folgenden hinken ziemlich - ich habe sie belassen, aber man könnte auch hier streichen:

- "Draußen blüh'n die Osterglocken, // und ich muss hier im Kloster hocken!"
o-ster-glo-cken ... glo-ster-o-cken
- "Jeder Mann ist seines Glückes Schmied, // nicht jeder hat ein schmuckes Glied."
glü-ckes-schmied ... schmü-ckes-glied
- "Und weil er Geld in Mengen hatte, // lag stets er in der Hängematte."
men-gen-hat-te ... hen-gen-mat-te
- "Wo mit Humor die Stärke waltet, // wird weise erst ein Werk gestaltet!"
stär-ke-wal-tet ... wär-ke-stal-tet

Beste Grüße, --Avstriakos 19:44, 6. Dez. 2011 (CET)

Ein Schöner von meinem Großvater[Bearbeiten]

Erst sieht man sie die Wimpern pinseln, dann hört man sie beim Pimpern winseln.--79.242.119.89 15:32, 19. Mär. 2012 (CET)

Falsch geschütelt[Bearbeiten]

- "Ihr Kapital sind schlanke Beine, // sie münzt es um in blanke Scheine."
schlan-ke-bei-ne ... ban-ke-schlei-ne

Wer sagt denn neuerdings dass nur eine komplett eindeutig richtige Art zu schütteln gibt??

Schlan-ke-bei-ne und blan-ke-schei-ne würde für mich also genauso gelten, ausserdem find ich ihn dazu noch im Gegensatz zu anderen, die manchmal nur holprig oder peinlich sind aber vielleicht auch aus historischen Gründen dennoch ihren Eingang in diese Sammlung finden, richtig lustig.

Wenn man sich jetzt folgendes Beispiel inkl. Definition ansieht:

Der Schüttelreim ist eine Reimform, bei der die (Anfangs-)Konsonanten der letzten beiden betonten Silben miteinander vertauscht werden. Er stellt somit eine Sonderform des Doppelreims dar (die letzten beiden betonten Silben jeder Zeile reimen sich). Beispiel: „Er schüttelte die Klapperschlang', / Bis ihre Klapper schlapper klang.“

Klapper-Schlang, schlapper-klang

Beim vorherigen Beispiel sind zwar nicht die Konsonanten der letzten zwei Silben miteinander vertauscht, aber das ergäbe ja auch keinen Sinn. Sonst hiesse es nämlich schlanke beine, schlanke neibe, und nicht wie die andere Lösung vorschlägt. Ich glaube da ist eine etwas zu engstirnige Definition von Schüttelreim am Werk..

Georg Kreisler (erledigt)[Bearbeiten]

Die zwei Schüttler "Drunten in den Hafenstrassen" und "Erst serviert man den Damen sekt" stammen NICHT von Georg Kreisler. --94.217.102.25 02:48, 27. Okt. 2012 (CEST) David Serebrjanik

Verrätst Du uns auch die Quelle dieser Deiner großen Weisheit? Der Schüttelreim "Man offeriert den Damen Sekt" usw. ist ausdrücklich als Schüttelreim von Georg Kreisler aufgenommen und ausgewiesen in: "Hell und Schnell. 555 komische Gedichte aus 5 Jahrhunderten", hg. Robert Gernhardt/Cäsar Zehrer, 2. Aufl. 2010, S. 365. Beste Grüße --Kliojünger (Diskussion) 23:26, 12. Aug. 2013 (CEST)
P.S. Im genannten Buch Hell und Schnell befindet sich auch eine Bibliografie (S. 559), danach ist der Sekt-Schüttelreim von Kreisler ursprünglich publiziert worden in: Georg Kreisler: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1975. Damit bist Du mindestens in Bezug auf diesen Schüttelreim widerlegt. Aber der andere Schüttelreim könnte da natürlich auch drinstehen, kannst Du ja nachschauen. Beste Grüße --Kliojünger (Diskussion) 08:53, 13. Aug. 2013 (CEST)
Gezänk ad personam ist nicht hilfreich. --Vsop.de (Diskussion) 10:09, 13. Aug. 2013 (CEST)
Genaue Quellenangaben aber sehr wohl ... außerdem ärgern mich nun mal apodiktische Behauptungen (Zitat: „stammen NICHT von ...“) ohne jeden Beleg. --Kliojünger 21:38, 14. Aug. 2013 (CEST)