Diskussion:Willy Brandt

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„Zu kämpfen gegen die Deutschen und andere Verbrecher“ – Zitat und Bewertung durch Junge Freiheit[Bearbeiten]

Gibt als Zitat so nichts her; allenfalls in Wikipedia als Bestandteil der Biographie. --Thomas 07:11, 4. Aug 2005 (UTC)

  • "Zu kämpfen gegen die Deutschen und andere Verbrecher". (Frahm im Exil auf schwedisch, auf die Frage, was sein Ziel sei.)

Zu Zitate über Willy Brandt:

Hier wird Roland Wehl aus der "Jungen Freiheit" zitiert. Die Tendenzen dieser Schrift sind bekanntermaßen rechtsextrem. Gleichzeitig wird auf der Seite der Zitate über Roland Wehl auch wieder aus der Jungen Freiheit zitiert. Ich halte die "Junge Freiheit" nicht für zitierenswert. Jedenfalls nicht in dem Maße, wie das hier betrieben wird.

gelöscht. --Thomas 14:36, 20. Mär 2006 (UTC)

Ebenso sehe ich das auch. Sehr richtig. --NetReaper 00:59, 4. Mai 2006 (UTC)

Lieber Thomas: Jeder spricht die Sprache, die er beherrscht. Und manche wissen nicht, was sie sagen.

Wunderschöne Wortwahl, man merkt du bist ein rethorisches Genie Thomas! Zum Thema Junge Freiheit: Das hier ist eine Zitatesammlung ohne Wertung, hier wird jedes Zitat veröffentlicht das zu einem Thema gehört, ob links oder rechts!

Irrtum. Wikiquote mag eine Zitatesammlung ohne direkte Wertung sein, aber das schließt eine Auswahl nicht aus. Daher gehört sicher nicht jedes Zitat hier hin. --NetReaper 00:59, 4. Mai 2006 (UTC)

Dennoch ist die Wortwahl, der Seite nicht angemessen, und außerdem: Warum dürfen Junge Freiheit Autoren nicht erwähnt werden, wenn sie einen zu 100% wahren Satz über eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der BRD schreiben. Ich finde hier wird nicht ausgewählt, sondern scheinheilig und selbstgrecht gehandelt.

Zu dem oben angeführten (und zum Glück auf der eigentlichen Wikiquote-Seite fehlenden) Zitat ist eines ganz besonders wichtig: Willy Brandt hat im Exil neben vielen anderen Schriften ein Buch mit dem Titel "Forbrytere og andre tyskere" veröffentlicht - das ist unmißverständlich und heißt übersetzt: "Verbrecher und andere Deutsche". In der Nachkriegszeit war Brandt ständig plumpen und perfiden Verleumdungs- und Diffamierungskampagnen von rechter und rechtskonservativer Seite ausgesetzt, die versuchten, ihn (vornehmlich zu Wahlkampfzeiten) zu diskreditieren und seine Zeit im Exil ins Zwielicht zu rücken. In die plumpe Kategorie gehörten süffisante Bezeichnungen wie "Willy Brandt alias Herbert Frahm" und Hinweise auf seine uneheliche Herkunft. Perfide war z.B. die verdrehte Übersetzung seines Buchtitels "Verbrecher und andere Deutsche" - das ist nämlich etwas ganz anderes als das sinnentstellende und in die Irre führende "Deutsche und andere Verbrecher" (vgl. die Biographie von Peter Merseburger, S. 231). Die falsche Übersetzung suggeriert, Brandt habe die gesamte deutsche Bevölkerung als "Verbrecher" abgestempelt; Brandt hat aber immer wieder und von Beginn seines Exils an betont, daß die Deutschen nicht kollektiv verurteilt werden dürfen, sondern daß zwischen politischer Verantwortung im allgemeinen und Schuld im Einzelfall getrennt werden müsse. Vor diesem Hintergrund wird klar, was von obigem Zitat zu halten ist - soviel zum Thema "100%ig wahrer Satz" ...!!! Gruß, S.H. 14:08, 17. Juni 2006 (UTC)

Das ist ja fast wie bei der "Stillen Post". Das von Roland Wehl ursprünglich Gesagte wird in das Gegenteil verkehrt. Das Zitat lautet: "August Winnig, Carl Schmitt und manch anderer Held der »Konservativen Revolution« haben vor und nach 1945 moralisch versagt. Was sind das aber für »Patrioten«, die anderen Schuld zuweisen und sich selbst ausnehmen. Welches Format besaß dagegen Willy Brandt. Als Emigrant, der sich leicht der historischen Verantwortung hätte entziehen können, bekannte er sich mit seinem Kniefall in Warschau ausdrücklich mitschuldig. Diese patriotische Haltung wurde ihm jedoch nicht gedankt." - Junge Freiheit, 25. August 1995''

Überschrift hinzugefügt. —Rübenkopf (Diskussion) 15:45, 16. Jan. 2017 (CET)

Das Schneckentempo ist das normale Tempo der Demokratie[Bearbeiten]

"Das Schneckentempo ist das normale Tempo der Demokratie"

Ich hab irgendwo aufgeschnappt, das das von Willi Brandt kommt, kann es aber nicht belegen. Weiß jemand mehr? --84.129.44.214 15:18, 28. Mai 2006 (UTC)

Das scheint von Helmut Schmidt zu sein, vgl. Interview aus der ZEIT. Gruß --WIKImaniac 11:13, 29. Mai 2006 (UTC)
Schmidt sagte das 2003 in einem Interview. Der Gedanke ist aber schon zentrales Thema in Günter Grass' Aus dem Tagebuch einer Schnecke von 1972, in dem er von seinem Wahlkampf mit/für Willy Brandt schreibt und sich von den revolutionären 68-ern distanziert. Ein aktiver Politiker kann sich öffentlich wohl kaum so äußern; das würde er nie wieder loswerden. --Vsop.de (Diskussion) 09:02, 4. Apr. 2017 (CEST)

"Vom deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen."[Bearbeiten]

"Vom deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen."

Dieses Zitat ist unter "Überprüft" eingeordnet, allerdings ist die Quellenangabe "Regierungserklärung" mehr als dürftig. Woher soll dieses Zitat denn genau stammen? Wenn keine präzisere Angabe möglich ist, raus damit. Vermutlich handelt es sich nämlich nicht um ein originäres Zitat Brandts, sondern um eine Floskel, die jahr(zehnt)elang im Rahmen der deutsch-deutschen Verständigung bemüht wurde - nicht nur von Willy Brandt, sondern auch später von Helmut Schmidt. Vor allem aber von den DDR-Machthabern. Urheber ist nämlich wohl Wilhelm Pieck, und auch später hat der Satz in der DDR-Rhetorik eine große Rolle gespielt. Was soll dieser Satz also bei Willy Brandt?

Diese Frage ist durchaus bedeutsam, denn Oskar Lafontaine hat in seiner Rede auf dem Vereinigungsparteitag von PDS und WASG am 16.06. eben jenes Zitat Willy Brandt (als "seinen Satz") zugeschrieben [1]. Vielleicht hat Oskar Lafontaine den Satz ja von Wikiquote ... Gruß, Sören 87.78.23.245 10:32, 12. Jul. 2007 (CEST)

Ich konnte keinen direkten Beleg finden, aber Johannes Rau hat ihn so zitiert.

"Willy Brandt hat oft gesagt: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Dieser Satz gilt, und er steht vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Geschichte dieses Jahrhunderts, vor allem der Zeit von 1933 bis 1945. Der deutsche Patriot und Weltbürger Willy Brandt hat doch nicht geglaubt, wir Deutschen seien gewalttätiger veranlagt und damit ein größeres Risiko für den Frieden als andere. Selbstanklage und kollektive Schuldgefühle lagen ihm fern. Er wollte vielmehr die Erinnerung daran wachhalten, daß aus den schrecklichen Erfahrungen, die wir Deutsche mit uns selber und die unsere Nachbarn mit uns gemacht haben, auch eine besondere politische Verantwortung für den Frieden erwächst."

--87.163.48.169 22:17, 26. Sep. 2008 (CEST)

Das wäre ein erster Hinweis. Eignentlich müsste sich für ein so bekanntes Zitat doch irgendeine Original-Quelle finden lassen. Eine Herausforderung! --Hei ber 07:25, 27. Sep. 2008 (CEST)

neues Zitat[Bearbeiten]

"Woher wissen diese Schweine, vor wem ich gekniet bin?" auf einen Artikel der Bildzeitung zum Warschauer Kniefall

http://www.bildblog.de/2372/bild-laesst-willy-brandt-fuer-sich-knien (217.234.224.3 (Diskussion, Beiträge, Whois) schrieb vorstehenden unsignierten Kommentar um 00:10, 15. Jul. 2007)

Kopiert von [w:Diskussion Willy Brandt][Bearbeiten]

Ich bin zwar auf Wikiquote nur selten bis gar nicht aktiv, habe mir die Brandt-Zitate aber gerade einmal angesehen: Ich muss sagen, mir ist nicht ganz klar, nach welchen Kriterien Wikiquote Zitate als „belegt“ ansieht bzw. als „nicht belegt“. Beispiel: „Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ ist richtigerweise mit „Regierungserklärung, 28. Oktober 1969“ belegt, steht aber dennoch unter der Überschrift „Zugeschrieben“.
Abgesehen davon habe ich noch folgende Belege:
„Berlin wird leben, und die Mauer wird fallen.“ Ansprache vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin am 10. November 1989
„Die Schule der Nation ist die Schule.“ Regierungserklärung vom 28. Oktober 1969
„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ Regierungserklärung vom 28. Oktober 1969
--Le petit prince ☎ messagerie 02:16, 29. Aug. 2007 (CEST)
Ist mir aus den Augen geraten, Sorry! Habe es jetzt eingefügt. --Hei ber 13:58, 18. Nov. 2007 (CET)

aus wikipedia bitte einbauen[Bearbeiten]

  • »Wir wollen mehr Demokratie wagen.«
  • »Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.«
  •  »Wer zu früh aufsteht, ist auch zu anderen Verbrechen fähig.« per Google ist nicht einmal Verbreitung nachzuweisen - für Wikiquote leider ungeeignet Hei ber 22:34, 15. Jan. 2008 (CET)
  • »Demokratie darf nicht soweit gehen, daß in der Familie darüber abgestimmt wird wer der Vater ist.«
  • »Man kann nie so kompliziert denken, wie es plötzlich kommt.« ohne Quelle
  • »Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.« ohne Quelle
  • »Auch wenn zwei Staaten in Deutschland existieren, so sind sie doch füreinander nicht Ausland!"«Ok OkHei ber 22:34, 15. Jan. 2008 (CET)

134.147.154.66 12:11, 15. Jan. 2008 (CET)

hier wird nix eingebaut ohne ordentliche Quellenangabe/n. Lesen kannst du doch sicherlich, dann weißt du auch wie es weitergeht!--195.93.60.138 12:21, 15. Jan. 2008 (CET)
Das wurde aus der Wikiseite entfernt und hierhin verschoben, außerdem kann das als unangemeldeter Benutzer nicht einbauen. Und wenn es ohne Quelle ist dann gehört es unter zugeschrieben. Sollte aber halt aus wikipedia raus und hier deswegen wurde das hier gepostet damit das nicht verloren geht und das jemand einarbeiten kann der auf die Seite schreiben kann. 77.182.136.101 20:00, 15. Jan. 2008 (CET)
Dürfte jetzt alles erledigt sein - leider waren einige Zitate nicht belegbar und haben daher hier keinen Platz. --Hei ber 22:34, 15. Jan. 2008 (CET)
Ja sieht gut aus, dem Anliegen die Ziate aus der Wikipedia rauszuholen wurde nachgekommen und wenn das Zitat per Google nicht zu finden ist dann hatte das in der WP auch nichts zu suchen. 77.182.29.240 00:30, 17. Jan. 2008 (CET)
Danke. Mir liegt allerdings daran zu bemerken, dass es auch vorzüglichr Quellen auf Papierbasis gibt, die von Google nicht erdchlossen sind :-) --07:15, 17. Jan. 2008 (CET)
  1.  »Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.« ohne Quelle - Kam als Schlusszitat in der Sendung "Hart aber Fair" (März 2008) mit Hinweis auf den Urheber Willy Brandt unsigniert 26. September 2008, 20:17 Uhr von Spezial:Beiträge/84.152.162.101
Bitte signieren! Das geht so: —~~~~. Das sind genau vier Tilden. —Rübenkopf (Diskussion) 20:42, 8. Jan. 2017 (CET)
nachsigniert, Quelle ermittelt und Zitat eingetragen. --Vsop.de (Diskussion) 08:25, 4. Feb. 2017 (CET)

„Wer morgens zu früh aufsteht, ist auch zu anderen Verbrechen fähig.“[Bearbeiten]

Dies Zitat ist in dem Artikel bislang nicht vorhanden, vergleiche auch: per Google ist nicht einmal Verbreitung nachzuweisen - für Wikiquote leider ungeeignet Hei ber 22:34, 15. Jan. 2008 (CET)“ (oben) Die Quellenlage sieht inzwischen folgendermaßen aus: Unter [2] wird dies Zitat Brandt zumindest zugeschrieben. Da es in dem Artikel zumindest einen Kategorie-Abschnitt Willy Brandt#Zugeschrieben gibt, wäre inzwischen eine Zuschreibung doch an einer Primärquellee belegt, nicht wahr? —Rübenkopf (Diskussion) 20:44, 8. Jan. 2017 (CET)

Wenn das reichen würde, könnte für alles und jedes auf allereinfachste Weise Aufnahme bei WQ erzwungen werden. Das wäre aber nicht wünschenswert. --Vsop.de (Diskussion) 02:05, 9. Jan. 2017 (CET)
Hallo, Vorlage:Antwort*, vielen Dank für deine Antwort. Aus dieser geht hervor, dass du der Ansicht bist, die Quellenlage reiche nicht aus, das Zitat bei „Zugeschrieben“ einzuordnen. Aber gemäß den WQ:RK#Zugeschrieben passt es doch: Solange der Autor eines Zitates nicht nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien nachgewiesen ist, gilt ein Zitat nur als '''zugeschrieben'''.“ Weiter heißt es dann: Ohne zuverlässige [[WQ:QA|Quellenangabe]] sollen überhaupt keine neuen Zitate eingestellt werden.“ Offenbar hältst du also die Quelle nicht für seriös. (Sie hat immerhin ein Impressum und eine Kontaktanschrift, unter der man einmal nachfragen könnte.) Und wieso darf http://100jahrewillybrandt.tumblr.com/ Willy Brandt eigentlich keine Zitate zuschreiben – wohlgemerkt: nicht die Zuschreibung allein behaupten –? Zugeschrieben bleibt doch zugeschrieben, nicht wahr? UInsigniert 15:08, 16. Jan. 2017‎ Spezial:Beiträge/Rübenkopf (Nachträglich signiert: Rübenkopf (Diskussion) 15:45, 17. Jan. 2017 (CET))
Es ist doch längst alles gesagt! Weder ist es „Kunst“, W.B. einen nur mäßig witzigen Spruch anzuhängen, noch ist es Aufgabe von WQ, solcher Zuschreibung zu Verbreitung zu verhelfen. Es sind ohnehin schon viel zu viel fragwürdige „Zitate“ im Umlauf. --Vsop.de (Diskussion) 19:12, 16. Jan. 2017 (CET)

Fehler gefunden, wies richtig ist, weiß ich auch nicht[Bearbeiten]

"Seine Welt war größer als sein Land. Er hat sich um die Gemeinschaft und das Wohlergehen der Völker verdient gemacht. Ruhe in Frieden, lieber, schwieriger und guter Freund!" - Willy Brandt bei Bruno Kreiskys Begräbnis, 7. August 1990.

Willi Brandt starb erst 1992 laut Wikipedia-Artikel, Google suche gibt dem Recht. Könnte der 7. August 1992 gemeint sein? Finde keine Quelle in der Schnelle, sonst würde ich es korigieren. Viele Grüße und guten Nacht! -- Godai2 77.179.86.18 22:24, 3. Mär. 2008 (CET)

Wer lesen kann ist klar Vorteil! War wohl zu müde und zu schadenfroh, sorry! 77.179.86.18 22:31, 3. Mär. 2008 (CET)

Zitat: Wir stehen nicht am Ende unserer Demokratie, sondern wir fangen erst richtig an.[Bearbeiten]

Kann das sein das es fehlt? Ich bin mir eigentlich 100% sicher das das von ihm ist, hab das erst letztens in nem ausschnitt im radio gehört. Im BR wird das immer am anfang vom "Deutschland Portrait" gespielt! (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 87.174.202.121 (DiskussionBeiträge) 21:55, 14. Jun. 2009 (CEST))

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. ----Vsop.de 16:06, 4. Mai 2011 (CEST)

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.”[Bearbeiten]

wird tw. Brandt zugeschrieben, habe aber keinen verlässlichen Beleg gefunden - kann da jmd helfen? --Mermer 10:45, 15. Feb. 2010 (CET)

Ich kenne dieses Zitat von Peter F. Drucker 14:33, 23. Feb. 2013
Dieses Zitat ist im Original von Alan Curtis Kay. unsigniert 14:58, 8. Mai 2014‎ Spezial:Beiträge/93.220.206.247

“The best way to predict the future is to to create it.” Auch Abraham Lincoln zugeschrieben. --Vsop.de (Diskussion) 21:23, 8. Mai 2014 (CEST)

„Von selbst entwickelt sich nur der Dschungel“[Bearbeiten]

Wie sieht es mit dem Zitat aus? Lässt sich in Zitatsammlungen und Zeitungen finden. google link (Kalenderblatt) In einer Online Zitatsammlung wird auch Wilhelm Busch genannt. Wie recherchiert man da am besten? Schön Tag --Perhelion 16:08, 7. Jul. 2010 (CEST)

google.de --Vsop.de 17:30, 4. Mai 2011 (CEST)

Armleuchter[Bearbeiten]

bitte einfuegen: „Wer jedermanns Darling sein möchte, wird leicht zu jedermanns Armleuchter.“ – Willy Brandt (1913–1992) http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jonathan_Gro%C3%9F/Club_der_M%C3%BCllm%C3%A4nner Y23 11:14, 4. Mai 2011 (CEST)

BRANDT: Wir sind in der Gefahr, aus jedermanns geldspendendem Liebling zu aller Leute bekritteltem Armleuchter zu werden. Interview im SPIEGEL 11.02.1991.
Aber: Franz-Josef Strauß, 53, Finanzminister (CSU), wurde von Parteifreunden gerügt, die Bundesregierung leiste zu bereitwillig Devisenausgleichs-Zahlungen an die Verbündeten und bemühe sich allzusehr, mit jedermann gut Freund zu sein. Der Minister: "Wir werden eben niemals everybody's Darling sein, sondern eher noch everybody's Armleuchter werden." SPIEGEL 10.03.1969 --Vsop.de 11:53, 4. Mai 2011 (CEST)

"Jetzt wächst zusammen ..."[Bearbeiten]

Der Absatz zu "Jetzt wächst zusammen ..." stimmt im Moment so nicht. Das Zitat wurde am 10.11.1989 von Willy Brandt in mehreren Interviews verwendet - erhalten blieb u.a. eine leichte Variation in einem Rundfunkinterview mit dem SFB: "Jetzt sind wir in einer Situation, in der wieder zusammenwächst, was zusammengehört." Das Interview wurde am 10.11.2009 vom Deutschlandfunk in Auszügen - aber eben mit diesem Satz - in der Reihe "Mauersplitter" gesendet, ich habe es mit eigenen Ohren gehört. Ein mp3 ist leider nicht mehr verfügbar. Als Quelle kann man aber die Abschrift auf http://www.dradio.de/dlf/sendungen/mauersplitter/1042993/ angeben. Auf diesen Mutzenbacher-Quatsch sollte man statt dessen verzichten, der steht wirklich schon zu lange im Internet herum.

Es ist nun mal so, daß am 10.11.1989 der Satz "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört" in genau dieser wenige Tage später auf Plakaten verbreiteten und berühmt gewordenen kurzen Syntax-Konstruktion nicht als O-Ton überliefert zu sein scheint. Das ändert aber nichts an dem eigentlichen Wahrheitsgehalt und der Datierung, denn wenn man bei obigem O-Ton das nichtssagende Füllmaterial der "Situation"-Formulierung herausstreicht und den ersten Relativsatz einfach dementsprechend umstellt, erhält man (mit Ausnahme des "wieder") den berühmten Satz. So kompliziert die Sachlage auch ist: den Autoren hier sei empfohlen, den Satz nicht mehr in der "Zweifelhaft"-Kategorie zu führen. -- Viele Grüße, Bob A. 89.0.90.241 17:27, 18. Jul. 2011 (CEST)

Offensichtlich ist das Zitat wirklich nicht zweifelhaft, sondern falsch: FAZ. --Jkü (Diskussion) 14:15, 14. Okt. 2014 (CEST)

"Zusammenwächst was zusammengehört" Das Zitat ist nicht falsch. Hier (h ttps://youtu.be/0ZahqzgGnzE?t=119, bitte löschen das Leerzeichen) ist die erste gesamtdeutsche Bundestagssitzung von 1990, wobei Brandt sagt "zusammenwächst was zusammengehört" --Lombres (Diskussion) 22:36, 3. Apr. 2017 (CEST)

Es geht darum, ob Brandt schon am 10. November 1989 gleich nach dem Fall der Mauer davon sprach, dass nun zusammenwachse, was zusammengehöre. Das Tagesschau-Filmchen bei youtube zeigt ihn am 4. Oktober 1990, am Tag nach der Wiedervereinigung, im Bundestag mit den Worten:
„Die Überbrückung geistig-kultureller Hemmschwellen und seelischer Barrieren mag schwieriger sein. Aber mit Takt und mit Respekt vor dem Selbstgefühl der bisher von uns getrennten Landsleute wird es möglich sein, daß ohne entstellende Narben zusammenwächst, was zusammengehört.“ http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/11/11228.pdf S. 18029 (C). --Vsop.de (Diskussion) 08:46, 4. Apr. 2017 (CEST)
jetzt habe ich es eingefügt --Lombres (Diskussion) 22:20, 4. Apr. 2017 (CEST)


Laut einem Artikel aus der Stimmt's?-Kolumne von Christopf Drösser vom 5. November 2009: http://www.zeit.de/2009/46/Stimmts-Brandt-Zitat hat Brandt diese Satz nicht in seiner berühmten Rede am Schöneberger Rathaus getätigt (dort sagte er unter anderem lediglich "Jetzt erleben wir, und ich bin dem Herrgott dankbar dafür, dass ich dies miterleben darf: Die Teile Europas wachsen zusammen." ), sondern erst später, aber noch am selben Tag, also am am 10. November 1989, in Fernsehinterviews. Später hat er dieses Zitat dann jedoch handschriftlich in seine Schöneberger Rede eingefügt. Die weitverbreitete Annahme, dieses Zitat stammte von Brandts Rede vor dem Schöneberger Rathaus trifft somit nicht zu. Meines Erachtens wäre es sinnvoll dieses Detail zu diesem Zitat noch zu ergänzen. Alopetyp (Diskussion) 14:14, 31. Mai 2017 (CEST)
Drösser brauchen wir nicht, weil der bloß Rother wiedergibt, auf den WQ bereits verweist. Das Detail, wie der Satz nachträglich in gedruckte Wiedergaben der Rede vor dem Rathaus Schöneberg geriet, ist zwar interessant. Es zusätzlich zu erwähnen, würde die Darstellung aber noch schwerer verständlich machen. Deshalb würde ich darauf lieber verzichten. --Vsop.de (Diskussion) 05:58, 1. Jun. 2017 (CEST)
Okay. Vielen Dank für die Antwort! Alopetyp (Diskussion) 22:39, 1. Jun. 2017 (CEST)

Brandt über Heiner Geissler[Bearbeiten]

"Ein Hetzer is er. Seit Göbbels der schlimmste Hetzer in diesem Land!" am 12.5.1985; Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE

Gastarbeiter[Bearbeiten]

Willy Brand, 1973, Redeauschnitt, Menschen bei Maischberger: "Dies ist keine, natürlich keine, feindselige Haltung gegenüber ausländischen Arbeitnehmern, aber wir müssen in einer solchen Situation natürlich zuerst an unsere eigenen Landsleute denken." https://www.youtube.com/watch?v=5eMB_FfAbGE ab sek. 32 etwa

Wieso kann die Seite nicht bearbeitet werden? Braucht es noch weitere Quellen? --Lombres (Diskussion) 22:36, 3. Apr. 2017 (CEST)

Ein Filmschnipsel und die Jahreszahl 1973 sind schon sehr dürftig. --Vsop.de (Diskussion) 08:46, 4. Apr. 2017 (CEST)