Eckhard Henscheid

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Eckhard Henscheid (*1941)[Bearbeiten]

deutscher Schriftsteller

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Der vielleicht einzige deutsche Dichter, der zu nichts als Zuneigung, zu nichts als Liebe einlädt, sie erzwingt, gar keine andere Regung zulässt. Da war er streng, der Lubowitzer Freiherr." - über Joseph von Eichendorff in "Über manches. Ein Lesebuch", Zürich 1996, S. 55
  • "Hübsch allerdings auch wiederum, daß ein berühmter Erzählerwettbewerb ausgerechnet nach der benannt wurde, die am wenigsten erzählen konnte; und letztlich auch nichts zu erzählen hatte." - über Ingeborg Bachmann in "Sudelblätter", Zürich 1987, S. 328
  • "[..] ich fände es allerdings weitaus lustiger, wenn mal wer den Svevo- oder sonst einen Preis abgriffe für äußerstes Angepaßtsein, Konfliktblindheit, Krachmetaphorik und vollkommene poetische Schludrigkeit, bei der ganz und gar unerstaunliche Einweg-Literatur entstünde, die genauso zum beherzten Wegwerfen wäre wie das dummdeutsch redundante, pfarrerinnenhaft ökometaphorische Begründungsgesülze [..]" - Satiremagazin "Titanic", Juni 2009. titanic-magazin.de
  • "In Woody Allens Manhattan geht es um eine Liste der überschätztesten Kreativen aller Zeiten - und kein Schwanz von einem Kritiker hat etwas gemerkt. Dabei gehörte dieser Zaunpfahl sogar zu den vergleichsweise humoristischen Winken jenes schwer Erträglichen." - über Woody Allen, den er zu den "Überschätztesten der letzten vierzig Jahre" zählt, in «Sudelblätter«, Zürich 1987, S. 348