Ingeborg Bachmann

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Grab auf dem Zentralfriefhof Annabichl

Ingeborg Bachmann (1926-1973)[Bearbeiten]

österreichische Schriftstellerin

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Angebetete Sänger verurteilt zu einem programmatischen Leben in den Metropolen und Provinzen der Musik; vom Applaus geschwellt die Stimmbänder; von Pfiffen gelähmt die Zungen" - Sänger, in: Die wunderliche Musik. Werke Band 4 (Essays usw.). Piper 1978, S. 50 books.google
  • "Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht." - Frankfurter Vorlesungen »Über Fragen zeitgenössischer Lyrik«. I: Figuren und Scheinfragen. 1959. In: Werke Band 4 (Essays usw.). Piper 1978, S. 185 books.google
  • "Mein Teil, es soll verloren gehen." - Schlusszeile von Bachmanns letztem Gedicht Keine Delikatessen. Werke Band 1 (Gedichte usw.). Piper 1978, S. 173
  • "Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein."-aus ihrem Gedicht "Strömung"

Grabinschrift[Bearbeiten]

  • "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." - Dankrede bei der Entgegennahme des "Hörspielpreises der Kriegsblinden" am 17. März 1959 im Bundeshaus in Bonn, heute ihre Grabinschrift auf dem Friedhof Klagenfurt-Annabichl. In der Rede sagte Bachmann: "Wie der Schriftsteller die anderen zur Wahrheit zu ermutigen versucht durch Darstellung, so ermutigen ihn die andren, wenn sie ihm, durch Lob und Tadel, zu verstehen geben, daß sie die Wahrheit von ihm fordern und in den Stand kommen wollen, wo ihnen die Augen aufgehen. Die Wahrheit nämlich ist dem Menschen zumutbar." Werke Band 4 (Essays usw.). Piper 1978, S. 277 books.google

Zitate mit Bezug auf Ingeborg Bachmann[Bearbeiten]

  • "Hübsch allerdings auch wiederum, daß ein berühmter Erzählerwettbewerb ausgerechnet nach der benannt wurde, die am wenigsten erzählen konnte; und letztlich auch nichts zu erzählen hatte." - Eckhard Henscheid über Ingeborg Bachmann in "Sudelblätter", Zürich 1987, S. 328