Joseph von Eichendorff

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Joseph von Eichendorff

Joseph von Eichendorff (1788-1857)[Bearbeiten]

deutscher Dichter

Überprüft[Bearbeiten]

  • "Da steht eine Burg überm Thale // Und schaut in den Strom hinein // Das ist die fröhliche Saale // Das ist der Gibichenstein." - Bei Halle. 1841. Aus: Werke. 1. Band. 2. Auflage. Leipzig: Voigt & Günther. 1864. S. 429
  • "»Du Taugenichts! da sonnst du dich schon wieder und dehnst und reckst dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein tun. Ich kann dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Tür, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb dir selber dein Brot.«" - Aus dem Leben eines Taugenichts, Erstes Kapitel, der Müller zu seinem Sohn
  • "Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich." - Zauberei im Herbste - Ein Märchen (1808) zeno.org, fälschlicherweise oft seinem Gedicht 'Gebet' zugeschrieben
  • "...hüte dich, das wilde Tier zu wecken in der Brust, daß es nicht plötzlich ausbricht und dich selbst zerreißt." - Das Schloß Dürande. In: Sämtliche poetische Werke, Band 4. 3. Auflage. Leipzig: Amelang, 1883. S. 301. Google Books-USA*
  • "Markt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus." - Weihnachten. aus: Joseph Freiherrn von Eichendorff‘s sämmtliche Werke. 1. Band. Voigt & Günther, 2. Auflage, Leipzig 1864. Seite 603. Wikisource.
  • "Schläft ein Lied in allen Dingen // Die da träumen fort und fort // Und die Welt hebt an zu singen // Triffst du nur das Zauberwort." - Wünschelrute
  • "Und meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus." - Mondnacht, um 1835, Verse 9-12 aus: Joseph Freiherrn von Eichendorff’s sämmtliche Werke. 1. Band. Biographische Einleitung und Gedichte, Zweite Auflage, Voigt & Günther, Leipzig, 1864, S. 604, siehe auch Wikipedia:Mondnacht (Eichendorff)
  • "Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld." - Aus dem Leben eines Taugenichts, Erstes Kapitel, erster Gesang des Taugenichts, Vereinsbuchhandlung, Berlin 1826, auch unabhängig davon zitiert als: Der frohe Wandersmann, 1822
  • "Wünsche wie die Wolken sind, // Schiffen durch die stillen Räume, // Wer erkennt im lauen Wind, // Ob's Gedanken oder Träume?" - Die Nachtblume. In: Werke, Erster Theil Gedichte. Berlin: Simion, 1841, S. 260 Google Books

Unvollständige Quellengabe (Hinweis)

  • "Nach Ruh' sehnt sich die Menschenbrust vergeblich." - An die Freunde
  • "Wer hat dich, du schöner Wald, // Aufgebaut so hoch da droben." - Der Jäger Abschied
  • "Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt." - Ahnung und Gegenwart W II, 173

Zitate mit Bezug auf Joseph von Eichendorff[Bearbeiten]

  • "Der vielleicht einzige deutsche Dichter, der zu nichts als Zuneigung, zu nichts als Liebe einlädt, sie erzwingt, gar keine andere Regung zulässt. Da war er streng, der Lubowitzer Freiherr." - Eckhard Henscheid, "Über manches. Ein Lesebuch", Zürich 1996, S. 55

Weblinks[Bearbeiten]

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