Joachim Gauck

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Joachim Gauck

Joachim Gauck (*1940)[Bearbeiten]

deutscher Theologe, Bürgerrechtler und Politiker

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten, sie sind endlich." - Welt: Joachim Gauck zur Flüchlingspolitik von Angela Merkel am 27. September 2015
  • „…Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen. So wie wir eine Polizei haben und nicht nur Richter und Lehrer, so brauchen wir international auch Kräfte, die Verbrecher oder Despoten, die gegen ihr eigenes Volk oder gegen ein anderes mörderisch vorgehen, zu stoppen. Und dann ist als letztes Mittel manchmal auch gemeinsam mit anderen eine Abwehr von Aggression erforderlich. Deshalb gehört letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen.“ - Deutschlandfunk: Gauck im Interview über deutsche Militäreinsätze am 14. Juni 2014.
  • "Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die Bürger über hochkomplexe Themen abstimmen" - Tagesanzeiger: Gauck warnt vor der direkten Demokratie am 01. April 2014
  • " Wir Europäer haben keinen Gründungsmythos nach der Art etwa einer Entscheidungsschlacht, in der Europa einem Feind gegenübertreten, siegen oder verlieren, aber jedenfalls seine Identität wahren konnte." - Rede zu Perspektiven der europäischen Idee am 22. Februar 2013
  • "Sorge bereitet uns auch die Gewalt: In U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben." - Weihnachtsansprache 2012
  • "Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik." - Über Thilo Sarrazin und dessen Buch Deutschland schafft sich ab - im Gespräch mit dem Tagesspiegel am 30. Dezember 2010, 18. Februar 2012, süddeutsche.de
  • "Antikapitalismusdebatte ist unsäglich albern". - In der "Zeit Matinee" Pressemitteilung am 16. Oktober 2011
  • "Ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt." - 27. Juni 2010 in der Saarbrücker Zeitung, zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr Focus vom 28. Juni 2010, ntv, mdr vom 20. Februar 2012
  • "Sie müssen wissen, dass etwa die Speicherung von Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist." - Dezember 2010 auf einer Podiumsdiskussion im Wiener Burgtheater zu Hans-Christian Ströbele derStandard.at, süddeutsche.de
  • "Er ist mutig und er ist natürlich auch einer, der mit der Öffentlichkeit sein Spiel macht, aber das gehört dazu. ( ... ) Nicht mutig ist er, wenn er genau wusste, einen Punkt zu benennen, bei dem er sehr viel Zustimmung bekommen wird." - 2010 über Thilo Sarrazin, süddeutsche.de, mdr faz
  • "Wir stellen uns nicht gern die Frage, ob Solidarität und Fürsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen. (...) Als Bundeskanzler Schröder einst die Frage aufwarf, wie viel Fürsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. (...) Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder." - Interview mit Welt Online vom 7. Juni 2010, Neues Deutschland, süddeutsche.de
  • "Ich finde es positiv, wenn die Menschen demonstrieren. Aber ich finde es töricht und geschichtsvergessen, wenn der Protest gegen Sozialreformen unter dem Titel Montagsdemonstration stattfindet." - In der Berliner Zeitung vom 9. August 2004 zu den Protesten gegen Hartz IV süddeutsche.de, Neues Deutschland
  • "Nach der Einheit waren wir wieder Lehrlinge. Viele fühlten sich fremd im eigenen Land. [...] Sie hatten vom Paradies geträumt und wachten in Nordrhein-Westfalen auf." - Rede in der Feierstunde des Deutschen Bundestags zum "10. Jahrestag des Falls der Mauer" am 9. November 1999, bundestag.de

Weblinks[Bearbeiten]

Commons
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