Konrad Adenauer

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DBP 25. Todestag Konrad Adenauer 100 Pfennig 1992.jpg

Konrad Adenauer (1876-1967)

deutscher Politiker (CDU) und Bundeskanzler (1949-1963)

Zitate mit Quellenangabe

  • „Aber meine Herren, es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden.“ - Während einer Fraktionssitzung der CDU auf den Vorwurf, er habe seine Haltung zu gemeinsamen europäischen Streitkräften radikal geändert (Dezember 1949). Zitiert nach Paul Weymar: Konrad Adenauer. Die autorisierte Biographie. Kindler, 1955, S. 521 books.google.
  • "Es ist die Schicksalsfrage Deutschlands. Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit. Wir wählen die Freiheit!" - Regierungserklärung am 3. Dezember 1952 vor dem Bundestag zur Unterzeichnung der Pariser Verträge. youtube.com. Flugblatt der CDU mit Auszug aus der Regierungserklärung: Lebendiges Museum Online
  • "Eigentlich habe ich drei Leben gelebt. Das erste reicht bis 1917, das zweite umfaßt die Zeit als Oberbürgermeister in Köln und das dritte nun, das begann nach dem Zusammenbruch." - Paul Weymar: Konrad Adenauer, Die autorisierte Biographie. München: Kindler, 1955. S. 11 f. books.google
  • „Je einfacher denken, ist oft eine wertvolle Gabe Gottes.“ - Rede vor dem Bundesverband der Deutschen Industrie in Köln („Gürzenich-Rede"), 23. Mai 1956
  • "Wissen Sie, meine lieben Parteifreunde, mein Freund Pferdmenges hat drei verschiedene Bezeichnungen der Wahrheit. Er sagt: Das ist die Wahrheit, dem gegenüber steht der Ausdruck, das ist die reine Wahrheit, und wenn es ganz hoch geht, sagt er, das ist die lautere Wahrheit. Ich verspreche Ihnen, die reine Wahrheit zu sagen. Ich entnehme Ihren Mienen, daß Sie damit ganz zufrieden sind." - in der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 8. Dezember 1959. In: Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1957-1961. Bearbeitet von Reinhard Schiffers. Zwei Halbbände. Droste Verlag, Düsseldorf 2004. Zitiert in der Rezension der FAZ vom 17. Sep. 2004
  • "Nun werden Sie sagen, der Politiker kann nicht immer alles sagen; da haben Sie Recht. Aber das, was er sagt, muss wahr sein." - Sender Freies Berlin, Sendung vom 29.12.1965, Günter Gaus im Gespräch mit Konrad Adenauer rbb-online.de

Falsch zugeschrieben

  • „Was kümmert mich mein (törichtes) Geschwätz von gestern?“, auch kölsch eingefärbt zitiert als „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“ wird Adenauer oft zugeschrieben (erstmals nachweislich 1969 in Horst Jürgen Helle: Soziologie und Symbol, Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen, S. 56), lässt sich aber nicht in seinen Schriften oder Reden belegen. Der Satz wird oft mit dem (belegten) Zitat „Es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden“ (siehe oben) in Verbindung gebracht. Siehe auch w:Liste geflügelter Worte/W#Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?

Weblinks

Commons
Commons führt Medien zu Konrad Adenauer.