Leon Bloy

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Leon Bloy (1846-1917)[Bearbeiten]

französischer Romancier und Essayist

Zitate[Bearbeiten]

  • "Es gibt für die Frau, welche für diese Zeit und vorläufig der untergeordnete Mensch ist, nur zwei Daseinsmöglichkeiten, die erhabenste Mutterschaft oder die Existenz als Vergnügungsmittel, die reine oder die unreine Liebe. Mit anderen Worten: die Heiligkeit oder die Prostitution." - Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 130
  • ("Il n'y a pour la femme, créature temporairement, provisoirement inférieure, que deux façons d'être acceptables : la maternité la plus auguste ou le plaisir. En d'autres termes: la Sainteté ou la Prostitution." - Lettres à Georges Khnopff. Éditions du Balancier, 1929, p. 25 books.google 14. März 1887)
  • "Es ist immer gut, den Tod vor Augen zu haben, und ich bin glücklich, daß Dich der Todesgedanke mit der Gegenwart Gottes erfüllt. Daran werden die berufenen Seelen erkannt. Der Christ soll beständig über Abgründen leben." - Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 145
  • "In Wirklichkeit kann man bei gründlichem Nachdenken es doch nicht für verlorene Zeit ansehen, wenn man den Willen Gottes erleidet, der in unvermeidlichen Tatsachen und Umständen zum Ausdruck kommt. Wir bitten ihn um das, was uns paßt, und er gibt uns das, was uns not tut: das sind offenbar ganz verschiedene Dinge." - Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 66
  • "Die Selbsthingabe ohne Liebe - weißt du, was das bedeutet? Das bedeutet eine fürchterliche Störung der wahren Ordnung." - Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 122

Quellen[Bearbeiten]

Bloy, Leon: Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952. ISBN: 25-1952-516

Weblinks[Bearbeiten]

Commons
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Wikisource
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