Ricarda Huch

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Ricarda Huch (etwa 1914)

Ricarda Huch (1864-1947)[Bearbeiten]

deutsche Erzählerin, Lyrikerin, Literatur- und Kunsthistorikerin

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "[...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung." - Gesammelte Werke, Band 7: Schriften zur Religion und Weltanschauun, Hrsg. Wilhelm Emrich, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1966, S. 730, books.google.de
  • "Aus der Fülle des Herzens leben ist das Geheimnis des Genies; ein volles Herz ist die Voraussetzung dazu." - Luthers Glaube, Briefe an einen Freund, Insel-Verlag, Leipzig 1919, S. 129, books.google.de
  • "Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknüpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das Auflösen derselben. Unser Glück und Unglück hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab." - Quellen des Lebens. Umrisse einer Weltanschauung. Insel (1935) 1946, S. 62 books.google
  • "Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz." - Schlussworte, 1. Deutscher Schriftstellerkongreß, in: Gesammelte Werke, Band 5, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1966, S. 831, books.google.de
  • "Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf." - Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren. Cotta 1914, S. 5 archive.org
  • "Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus." - Gesammelte Werke, Schriften zur Religion und Weltanschauung, Band 7, Kiepenheuer & Witsch, 1966, S. 632f., books.google.de
  • "Ich denke nicht ans Ende, // Kein Fürchten soll mich lähmen." - Zuversicht, in: Gedichte, Verlag von H. Haessel, Leipzig 1894, S. 143, Sophie Digital Library
  • "In jedem Urteil drückt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus, [...]" - Blütezeit der Romantik, Verlag von H. Haessel, Leipzig 1905, S. 293, books.google.de
  • "Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn." - Schlussworte, 1. Deutscher Schriftstellerkongreß, in: Gesammelte Werke, Band 5, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1966, S. 833, books.google.de
  • "Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden." - Gesammelte Werke, Band 7: Schriften zur Religion und Weltanschauun, Hrsg. Wilhelm Emrich, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1966, S. 580, books.google.de
  • "Wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen" - Michael Unger, Insel-Verlag, Leipzig 1925, S. 135, books.google.de

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