Alfred Döblin

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Alfred Döblin (1878-1957)[Bearbeiten]

deutscher Arzt und Schriftsteller

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Man soll sich nicht dicke tun mit seinem Schicksal. Ich bin Gegner des Fatums. Ich bin kein Grieche, ich bin Berliner." - Berlin Alexanderplatz (1929). Artemis & Winkler 2001. S. 57 books.google.
  • "Es ist aber in der Welt so eingerichtet, daß die dämlichsten Sprichworte recht behalten, und wenn ein Mensch glaubt, nu ist gut, dann ist noch lange nicht gut. Der Mensch denkt und Gott lenkt, und der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht." - Berlin Alexanderplatz. Artemis & Winkler 2001. S. 456 books.google.
  • "Künstlerische Arbeiten von der Art des «Vatermord» sind, gewollt oder nicht, zugleich Gesellschaftskritik; sie fordern eine Antwort; die Unruhe, Ablehnung ist eine Antwort; sie ist möglicherweise oft eine ehrlichere Antwort als der Beifall, der rein ästhetisch wertet und Vogel-Strauß-Politik treibt." - Rezension der Uraufaufführung von Arnolts Bronnens "Vatermord" am 14. Mai 1922 in der "Jungen Bühne" in Berlin. Kleine Schriften II 1922-1924, S. 78 ff. (Hrsg.: A.W. Riley, 1990)
  • "Dem Menschen ist gegeben die Vernunft, die Ochsen bilden statt dessen eine Zunft." - Berlin Alexanderplatz. Walter 1996 S. 454
  • "Kunst ist und bleibt eine seltene Sache." - Der Bau des epischen Werks. Vortrag im Auditorium Maximum der Berliner Universität am 10. Dezember 1928. Kapitel I: Das epische Werk berichtet von einer Überrealität. books.google

Zitate mit Bezug auf Alfred Döblin[Bearbeiten]