Diskussion:Bertolt Brecht

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Quellenangaben[Bearbeiten]

Anbei der Link zu den Urheberrechten: [[1]] und [[2]]. Leider kann man mit den hier angegebenen Zitaten nicht arbeiten, da Verlag und Erscheinungsjahr als auch Seitenangaben fehlen. Schade - damit hat sich der Nutzen dieser Seite enorm vermindert, denn Wikiquote ist vielleicht noch in der Schule eine geduldete Quellenangabe!! Es wäre gut falls es die Möglichkeit gäbe, Info's nachzutragen - aber leider ist ja die Seite gesperrt. Hike --85.178.80.73 16:47, 23. Jul. 2008 (CEST)

"Ja renn nur nach dem Glück, Doch renne nicht zu sehr, Denn alle rennen nach dem Glück, Das Glück rennt hinterher" - Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper, 3. Akt: 7, Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Ahmad Safir

...[Bearbeiten]

"Wir brauchen keine anderen Herren, sondern keine."

Ist definitiv nicht zugeschrieben, sondern von Brecht, wenn auch in leicht anderem Wortlaut, ein Teil der Ballade vom Wasserrad


Ich habe gerade nach dem Autor des Zitates: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" gesucht. im Internet wird Bertolt Brecht genannt. Falls jemand weiß, ob dass richtig ist, kann er das ja noch mit aufnehmen. 137.248.1.11 12:51, 10. Mär 2006 (UTC)

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Brecht ist meiner Meinung nach der größte mir bekannte deutsche Schriftsteller. Er hat sich in seinem Leben nie als Dramatiker, Poet oder so bezeichnet sondern immer als Stückeschreiber. Ich finde wir sollten ihn so bezeichnen wie er es getan hätte. Das hat er verdient. Deshalb hab ich Dramatiker in Stückeschreiber geändert.

Brecht in Ehren; ich glaube nicht, dass er sich in Grab umdrehen muss, wenn wir ihn Dramatiker nennen. Er war nun mal Dramatiker. --Thomas 23:51, 16. Feb 2006 (UTC)

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Kein Zitat im Sinn von Wikiquote (ganze Textpassage) --Thomas 21:28, 9. Feb 2006 (UTC)

  • "Herr K. hielt es nicht für nötig, in einem bestimmten Land zu leben. Er sagte: "Ich kann überall hungern." Eines Tages aber ging er durch eine Stadt, die vom Feind des Landes besetzt war, in dem er lebte. Da kam ihm entgegen ein Offizier dieses Feindes und zwang ihn, vom Bürgersteig herunter zu gehen. Herr K. ging herunter und nahm an sich wahr, daß er gegen diesen Mann empört war; und zwar nicht nur gegen diesen Mann, sondern besonders gegen das Land, dem der Mann angehörte; also daß er wünschte, es möchte vom Erdboden vertilgt werden. „Wodurch“, fragte Herr K., „bin ich für diese Minute ein Nationalist geworden? Dadurch, daß ich einem Nationalisten begegnete. Aber darum muß man die Dummheit ja ausrotten; weil sie dumm macht, die ihr begegnen."

Das hat keinen Bezug auf Brecht, sondern auf ein Werk von Brecht. --Thomas 22:00, 18. Jul 2005 (UTC)

  • "Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch beinah ein Verbrechen ist, weil es soviel Gesagtes mit einschließt?" - "Ein Blatt, baumlos für Bertolt Brecht", ein Gedicht in dem Paul Celan bezug auf Brechts Gedicht "An die Nachgeborenen" nimmt



Das ist kein Zitat im üblichen Sinn mehr. --Thomas 22:57, 13. Jan 2005 (UTC)

  • "Meinungen, die ich eher nicht teile: // Daß die amerikanische Bourgeoisie das Heft für lange Zeit in der Hand haben wird, wie man aus dem Fehlen einer Umsturzpartei sehen kann. // Daß der Faschismus nicht diskreditiert ist und man hier nicht weiß, daß die deutsche Bourgeoisie ihr Debakel ihm zu verdanken hat. // Daß so etwas wie eine deutsche Literatur die Hitlerzeit überlebt hat. // Daß die Russen aktiv in den japanischen Krieg eintreten. // Daß Hemingway ein Gehirn hat. // Daß Amerika keine Kunst hat, weil es jung ist." -Tagebuch, Eintrag vom 25.7.1945


  • "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

Das Zitat wird Brecht nicht nur zugeschrieben, sondern ist ganz sicher von ihm. Zumindest der zweite Satz. Der stammt aus dem Gedicht "Die Lösung" aus Brechts Bukower Elegien. Im Ganzen geht es so:

Nach dem Aufstand des 17. Juni Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands In der Stalinallee Flugblätter verteilen Auf denen zu lesen war, daß das Volk Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe Und es nur durch doppelte Arbeit Zurückerobern könne. Wäre es da Nicht doch einfacher, die Regierung Löste das Volk auf und Wählte ein anderes?

Erledigt, vielen Dank für den Hinweis! --Thomas 21:51, 21. Jul 2005 (UTC)

"Ja, mach nur einen Plan, sei ein großes Licht. Und mach' dann noch 'nen zweiten Plan, gehen tun sie beide nicht."

Auch das Zitat wird Brecht nicht nur zugeschrieben, sondern ist ganz sicher von ihm. Es stammt aus der 2. Strophe von "Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens" aus der Dreigroschenoper.


"Reicher Mann und armer Mann // standen da und sahn sich an. // Und der Arme sagte bleich: // »wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«."

Sorry, aber das ist meines allerbesten Wissens nach NICHT aus der Drei-Groschen-Oper, sehr wohl aber von Brecht. Habe es vor ca. 1/3 Jahr in der Bücherei in einem seriösen Sprichwortlexikon und als einleitendes Zitat zu einem Opernprogramm gelesen; beide Male nicht 3-G-O! Bin neu hier und habe grade nicht sonderlich viel Zeit, wäre nett, wenn sich da jemand mit profundem Wissen drum kümmern würde... thx

Stammt aus dem Kindergedicht "Alfabet". --84.135.234.49 16:58, 6. Dez 2005 (UTC)

Änderungen in neue Rechtschreibung: Hallo WIKImaniac, ich hatte den Artikel gerade in Bearbeitung, als Du eine Änderung fast nur zum Umwandeln der Zitate in neue Rechtschreibung abgesetzt hast. Daß ich diese dann im "Bearbeitungskonflikt" nicht auch noch einmal eingegeben habe, da es meiner Ansicht nach gute Gründe gibt, diesen Eifer um zwanzig oder dreißig Jahre zu verschieben, wenn die alte Rechtschreibung nicht mehr gebräuchlich ist, wirst Du vielleicht verstehen. Außerdem halte ich eine Stellungnahme in der Diskussion vor einem wiederholten Revert für angebracht. Danke. --84.135.234.49 17:37, 6. Dez 2005 (UTC)

Hallo IP, das tut mir leid, aber das konnte ich nicht ahnen, da ohne entsprechende Markierung eine Bearbeitung eines Artikels für Dritte nicht ersichtlich ist. Eine entsprechende Diskussion vor dem erneuten Revert habe ich für unnötig erachtet, da ich in meiner Bearbeitungszusammenfassung auf eine bereits abgeschlossene Diskussion zu eben diesem Thema verwiesen habe. Somit hätte deinerseits ein revert meiner Änderungen bzgl. der neuen Rechtschreibung aufgrund der o.g. Dokumentation nicht ohne entsprechende vorhergende Diskussion erfolgen sollen, dann wäre es zudem nicht zu dem von Dir erwähnten Bearbeitungskonflikt gekommen. Gruß --WIKImaniac 10:12, 7. Dez 2005 (UTC)

Das Zitat "General, der Mensch ist sehr brauchbar. Er kann fliegen und er kann töten. Aber er hat einen Fehler: Er kann denken." (Groß/Kleinschreibung korrigiert) ist nicht nur Brecht zugeschrieben, sondern stammt aus dem Gedicht "General, dein Tank ist ein starker Wagen.", welches in der Deutschen Kriegsfibel, dem ersten Teil der Svendborger Gedichte enthalten ist. Die Quellenangabe zu "General, dein Tank ist ein starker Wagen, aber er braucht einen Fahrer." wiederum verstehe ich nicht ganz, zitiert hier Biermann Brecht? In folgender Form findet sich das Zitat auch in oben genanntem Gedicht: "General, dein Tank ist ein starker Wagen. Er bricht einen Wald nieder und zermalmt hundert Menschen. Aber er hat einen Fehler: Er braucht einen Fahrer." ich will nicht selbst im Artikel rumpfuschen, dazu ist mein Umgang mit Wikis noch nicht versiert genug, vielleicht kümmert sich jemand drum?

Könntest du das übernehmen? Allein schon der Umstand, dass dir hier etwas spanisch vorkommt, prädestiniert dich. --Thomas 15:28, 28. Jan 2006 (UTC)
Bin der Aufforderung nachgekommen ;) "Sei mutig beim Ändern der Seiten" oder wie war das? Hab ja gleich hier in der Diskussion die Unterschrift vergessen... Bin mir beim Zitieren nicht so recht sicher, die Sammlung heißt "Svendborger Gedichte", die Teilsammlung "Deutsche Kriegsfibel" und das Gedicht eben "General, dein Tank ist ein starker Wagen.", da es wie alle Gedichte der deutschen Kriegsfibel keinen 'externen' Titel hat. Bin deshalb etwas ratlos, was man als Quelle angeben soll und habe mich für "Deutsche Kriegsfibel" entschieden. Andere Meinungen? --Turandot 19:52, 28. Jan 2006 (UTC)
Ich würde in diesem Fall nur Svendborger Gedichte, Deutsche Kriegsfibel angeben. Wenn das Gedicht keinen Namen hat, ist die Quelle so genügend. Und: Herzlich Willkommen bei Wikiquote! :-) --Thomas 20:07, 28. Jan 2006 (UTC)



Der ist sehr schön! Aber wer ist Karl-Helge Lang? --Thomas 10:32, 27. Aug 2006 (UTC)

  • "Brecht ist ein Imperativ Plural." - Karl-Helge Lang

Man kann doch noch etwas zu den Zitaten

"In einem Lied ein Reim/ Käme mir fast vor wie Übermut." (Schlechte Zeit für Lyrik)

Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen. (Leben des Galilei)

Feuilleton-Zitat[Bearbeiten]

To Whom It May Concern

Kann bitte jemand ein Brecht-Zitat sinngemäß ´Feuilleton ist der Zeitungsteil, der nicht mit Inseraten zu füllen war´, nachweisen ? Wenn dies...Dank voraus;-)

Brian Jones (brian stop jones at gmx stop net)

"Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten."

"Unglücklich das Land, das Helden nötig hat"

"Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert"

Wahnsinn[Bearbeiten]

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat. Bertolt Brecht [3] Bingobongo 01:40, 12. Mär. 2008 (CET)

Schönes Zitat, das hundertfach im Internet vorkommt, auch mit „Dummheit“ statt „Wahnsinn“ und in verschiedenen Satzbauten, aber ich habe vergeblich nach einer verifizierbaren Quelle gesucht. --Ronald M. F. 02:47, 6. Aug. 2009 (CEST)
  • Handelt sich wahrscheinlich um eine Variation der Zeile "Wenn die Verbrechen sich häufen, werden sie unsichtbar" aus Brechts Gedicht "Wenn die Untat kommt, wie der Regen fällt". Anscheinend dachte sich hier jemand, die geänderte Version eigne sich besser zum konspirativen daherraunen in irgendwelchen Verschwörungsforen. --Heisenberg (Diskussion) 13:00, 28. Feb. 2013 (CET)

"In Erwägung, daß da Häuser stehen, während ihr uns ohne Bleibe laßt, haben wir beschlossen, jetzt dort einzuziehen, weil es uns in unseren Löchern nicht mehr paßt." ist meines wissens nach von brecht und ich finde ist es wert aufgenommen zu werden! danke!!!

Resolution der Kommunarden, später in "Die Tage der Kommune" --Vsop.de 14:20, 10. Jan. 2012 (CET)

“Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stecken, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Selbstmord treiben, einen in den Krieg führen. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten."

Me-ti. Buch der Wendungen. Fragment. S. 59 --Vsop.de 14:20, 10. Jan. 2012 (CET)

Leben des Galileo Galilei, von Brecht[Bearbeiten]

Andrea: "Unglücklich das Land, das keine Helden hat!" Galilei: "Nein. Unglücklich das Land, das Helden nötig hat."

Galilei: "Neue Wissenschaft, neue Ethik."

Galilei: "Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein."

Andrea: "Die Wissenschaft kennt nur ein Gebot: den wissenschaftlichen Beitrag."

Galilei: "Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!"

Galilei: "Das Pack dankt lieber Gott als dem Bäcker."

Kann ja wer hinzufügen, alle aus dem Leben des Galileo Galilei

Wer kämpft...[Bearbeiten]

Stammt folgendes Zitat von Brecht: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

Ich würde diesem Zitat gerne meine Doktorarbeit widmen, da es diese Arbeit voll und ganz trifft.

Kann mir jemand eine seriöse Quelle nennen, die das Zitat Brecht zuschreibt? Ich meine jetzt nach Möglichkeit keinen Internetlink, sondern nach Möglichkeit eine schriftliche Quelle.

---79.199.96.59 22:47, 2. Jun. 2008 (CEST)


  • Nein, kein Brechtzitat
  • Super, von wem ist es dann? (selber Autor wie oben) ---- 91.41.124.252 04:51, 31. Dez. 2008 (CET)
Allerdings stammt von Brecht folgendes: „Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt / Und läßt andere kämpfen für seine Sache / Der muß sich vorsehen: denn / Wer den Kampf nicht geteilt hat / Der wird teilen die Niederlage./ Nicht einmal den Kampf vermeidet / Wer den Kampf vermeiden will: denn / Es wird kämpfen für die Sache des Feinds / Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat." (Suhrkamp-Ausgabe „Die Gedichte von Bertolt Brecht in einem Band", 1981, Seite 503)--87.154.168.27 11:34, 5. Jan. 2009 (CET)

korrektes Brecht-Zitat, wirklich überprüft[Bearbeiten]

"GALILEI Ich sage Ihnen: Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher! Gehen Sie hinaus aus meinem Haus!" (Gesammelte Werke in 20 Bänden Bd. 3 = Stücke 3, hier p. 1300)

Es ist schon erstaunlich, wie lange sich Bingobongos subtiler Vandalismus vom Juli 2008 hier gehalten hat. Das Zitat wurde nun mittels einer seriösen Quelle wieder richtig gestellt und mit einer Anmerkung versehen. Anfangs meiner Recherche war ich der Meinung, dass es unterschiedliche Zitate in den verschiedenen Fassungen gibt. --Saemundur 11:54, 22. Feb. 2009 (CET)

noch´n korrektes Brecht-Zitat, wirklich überprüft[Bearbeiten]

„Reicher Mann und armer Mann / Standen da und sahn sich an. / Und der Arme sagte bleich: / Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“ (Bertolt Brecht, Gedichte [1933-1938]; in: Gesammelte Werke [GW] Band 9, Ffm. [suhrkamp] 1967, hier p. 513)

Seite gesperrt[Bearbeiten]

Falls mal wieder offen, tauscht bitte das Bild aus.

Bertholdbrechtddrstamp1.jpg
Stamps of Germany (DDR) 1988, MiNr Block 091.jpg

Gruss --Nightflyer 11:05, 19. Jun. 2009 (CEST)

Danke und ist nur Halbsperre ;) -- Paulis 11:44, 19. Jun. 2009 (CEST)

Der reißende Strom... - Zitat von Brecht?[Bearbeiten]

Kann jemand bestätigen (und bei Bedarf evtl. hier einfügen), dass folgendes Zitat von Bertold Brecht ist?
Der reißende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flußbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig. --Pilettes 18:18, 21. Dez. 2009 (CET)

Titel: Über die Gewalt. Gedichte 5. Band (1934-1941) Seite 103. Habe ich im Buch selbst überprüft. --Vsop.de 23:21, 19. Dez. 2010 (CET)

"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."[Bearbeiten]

Dieser Satz wird seit Jahrzehnten Bertolt Brecht zugeschrieben - ist vielleicht sogar sein bekanntestes "Zitat" - , obwohl es genauso lange keinen einzigen quellenbeleg für diese behauptung gibt. Dass die Seite den satz überhaupt nicht erwähnt, trägt sogar noch mehr zur Konfusion bei, weil so sonst gar nicht klar ist, ob dieser satz, der immer mit ihm in verbindung gebracht wird, hier nur nicht steht, weil er nicht von ihm ist, oder ob er deshalb nicht hier steht, weil er einfach nicht hingeschrieben/berücksichtigt wurde; die seite also gar nicht klar macht, dass es eben kein belegtes zitat von ihm ist. Ich würde deshalb diesen satz unter der neuen unterüberschrift "Zugeschrieben", wie sonst ja auch üblich, hinschreiben, aber das geht irgendwie nicht - kann das mal jemand mit entsprechender berechtigung machen?

Die Aussage "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" bezog sich wohl auf die von 1933 bis 1945 währende nationalsozialistische Terror- und Gewaltherrschaft. Daß später auch die West-Berliner-APO um Rudi Dutschke, und noch später die westdeutsche Anti-AKW-Bewegung und die westdeutsche Friedensbewegung, sowie zur Wendezeit 1989 auch die DDR-Opposition sich auf diese Aussage berufen würde, konnte Bertolt Brecht natürlich nicht voraussehen. Von daher wäre es interessant, wenn man diese Aussage einmal in einen konkreten Kontext einordnen würde. Es gint doch so viele Theater-Freunde und Brecht-Verehrer - kann da nicht mal einer eine konkrete Fundstelle angeben und einen Beleg nachweisen? Schließlich hat diese Aussage Bedeutung, auch im Hinblick auf das im Grundgesetz mit Verfassungsrang garantierte Widerstandsrecht.--91.52.179.46 22:40, 14. Apr. 2012 (CEST)

Davon abgesehen, dass bei Brecht nichts derartiges zu finden ist: für einen Marxisten, für den die Geschichte eine solche von Klassenkämpfen und die Revolution eine geschichtliche Gesetzmäßigkeit ist, wäre es etwas fernliegend, Widerstand mit dem Umschlag von Recht in Unrecht zu verknüpfen. --Vsop.de (Diskussion) 12:56, 15. Apr. 2012 (CEST)
Brecht war Marxist? "Kleinbürgerlicher Humanist" trifft es wohl eher. --87.184.246.129 19:35, 25. Mär. 2014 (CET)

Kann jemand ...[Bearbeiten]

Folgendes einfügen: "Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir // Die Wirklichkeit ändern." - Bertolt Brecht, Die Maßnahme, Fassung von 1931, Schluß -- Ghw 11:25, 3. Feb. 2010 (CET)

Hallo Ghw, die Seite ist nur halbgesperrt, Du solltest demnächst rankommen. Aber:
  1. Die Seite darf aus urheberrechtlichen Gründen nur max. 10 Zitate haben, dies ist bereits erreicht. Du kannst aber ein weniger verbreitetes Zitat herausnehmen und durch Deines ersetzen.
  2. Die Quellenangabe ist noch nicht ausreichend, es fehlen Verlagsort, Jahr der Ausgabe, (so das Zitat von Dir nicht aus der ersten Fassung von 1931 entnommen worden), Seitenzahl oder zumindest Kaptitel/Akt+Szene.
Wenn Du mir sagst, welches Zitat rauskann und die Angaben die bei der Quelle fehlen, nachträgst, kann ich das auch erledigen. --Hei ber 00:59, 4. Feb. 2010 (CET)

Crude thinking[Bearbeiten]

Ich muss das leider hier in der deutschen Wikiquote fragen, da ich auf englisch nicht so gut korrespondieren kann: Es wird gern behauptet, Brecht habe im Zusammenhang mit dem epischen Theater gesagt: "Crude thinking is the thinking of grat men". Immer ohne Quellenangaben. Hat Brecht wirklich so etwas gesagt? Wo steht das? --13Peewit 11:34, 19. Nov. 2011 (CET) Hat sich erledigt, man muss nur per Google lange genug suchen und mit den richtigen Suchbegriffen (Dreigroschenroman). --13Peewit 11:57, 19. Nov. 2011 (CET)

»Die Hauptsache ist, plump denken lernen. Plumpes Denken, das ist das Denken der Großen.« - (zitiert von Walter Bejamin) aus Dreigroschenroman Suhrkamp 1965 Seite 207 http://books.google.de/books?id=0fMsAQAAIAAJ&q --Vsop.de 12:03, 19. Nov. 2011 (CET)