Alice Schwarzer

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Alice Schwarzer 2007

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Alice Schwarzer (*1942)

deutsche Journalistin, Feministin und Verlegerin

Die Anzahl der Zitate muss auf maximal 10 reduziert werden! --Stepro 23:49, 12. Aug. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Überprüft

  • "5000 Jahre Männerherrschaft …" - In verschiedenen Zusammenhängen mit Entmündigung, Unterdrückung, Entrechtung und Versklavung der Frauen:
  • "5000 Jahre Patriarchat …" - In verschiedenen Zusammenhängen mit Entmündigung, Unterdrückung, Entrechtung und Versklavung der Frauen:
    • "5000 Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht so einfach abschaffen. Und wie bei jedem Machtverhältnis ist auch bei dem der Geschlechter die Gewalt der harte Kern der Herrschaftssicherung. Das ist in Diktaturen so, zwischen Völkern oder Klassen – wie auch zwischen Männern und Frauen." - Zukunft ist menschlich, Alice Schwarzer in EMMA 1/2000, veröffentlicht in „Alice im Männerland - eine Zwischenbilanz" (Kiepenheuer & Witsch, 2002)
    • "5000 Jahre Patriarchat, vor 50 Jahren noch die totale Entmündigung der Frau." - Die kluge Frau lässt Machos aussterben, St. Galler Tagblatt, 29. März 2007
    • "Die Historikerin Gerda Lerner beweist in ihrer Forschung über den „Beginn des Patriarchats“ 5000 Jahre Entrechtung und Versklavung der Frauen. Das Patriarchat ist immer noch nicht zusammengebrochen, weil es sich nicht nur auf die Gewehrläufe stützt, sondern ebenso auf die Liebe. Die Frauen sind die Einzigen, die mit ihren Unterdrückern Tisch und Bett teilen." - Ich bin es leid, eine Frau zu sein, 4. Dezember 2003
    • "Dreißig Jahre sind ja nur ein Wimpernschlag in der Geschichte nach 5000 Jahren Patriarchat!" - Heute schlauer - und subversiver. Emma-Gründerin Alice Schwarzer und der Wandel im öffentlichen Bewusstsein., Hamburger Abendblatt, 26. Januar 2007
  • "Die Differentialistinnen sind überzeugt von einem irreversiblen, erhaltenswerten Unterschied zwischen den Geschlechtern (und damit zwischen Menschen überhaupt). Die Universalistinnen glauben an eine ursprüngliche und erstrebenswerte Gleichheit der Geschlechter (und damit aller Menschen). Woraus sich zwangsläufig ergibt: Wenn alle Menschen von Geburt aus gleich sind, so sind auch die Menschenrechte unteilbar." - Die neue Weiblichkeit, www.aliceschwarzer.de
  • "Bei Helnwein werden Wunden zu Waffen. Von Anbeginn an sind die Bilder des in Wien geprägten, und heute in Amerika arbeitenden Malers von Protesten und Skandalen begleitet gewesen, was Helnwein nicht überrascht, doch: 'Es ist nicht mein Bild, vor dem sich die Leute fürchten, sondern ihre eigenen Bilder in ihren Köpfen.'" - über Gottfried Helnwein, Emma, 1. September 2005, helnwein.de
  • "Der Vergewaltiger Nr. 1 ist der eigene Mann." - „Der große Unterschied“, Kiepenheuer&Witsch, 2000, ISBN 3-462-02934-7, Seite 81
  • "Die Täter sind zu quasi hundert Prozent männlich, und ihre Opfer zu quasi hundert Prozent weiblich." - „Der große Unterschied“, Kiepenheuer&Witsch, 2000, ISBN 3-462-02934-7, Seite 81
  • "Eine Frau kann im Prinzip alles, was ein Mann kann - und sich immer öfter zu fragen: Warum nur kann ein Mann im Alltag nicht alles, was eine Frau kann?" - Emma Mai / Juni 2006, Editorial
  • "Eine Frau, die unter ihren Stoffbergen dahinstolpert, während ihr Mann lässig in Jeans ausschreitet; oder ein Mädchen, das zwangsverheiratet wird - das ist ein Skandal, egal, zu welchem Kulturkreis man gehört." - DER SPIEGEL, 15. November 2004
  • "Frauen und Männer sind Opfer ihrer Rollen – aber Frauen sind noch die Opfer der Opfer." - „Der kleine Unterschied“, Fischer, 1975, ISBN 3-596-21805-5, Seite 180
  • "Ich habe abgetrieben!" - im Rahmen einer Kampagne gegen den §218 StGB, auf dem Titel des Stern vom 6. Juni 1971, zitiert auf cicero.de (Stand 8/08)
  • "Ich habe doch nicht abgetrieben! „Aber das spielte keine Rolle. Wir hätten es getan, wenn wir ungewollt schwanger gewesen wären.“" - zitiert in: Süddeutsche, 31. März 2005
  • "Mein Großvater […] hat vorwiegend die Arbeit gemacht mit der Kindererziehung und hiermit gezeigt, dass auch Männer Menschen sein können." - zitiert nach Bascha Mika, "Alice Schwarzer. Eine kritische Biographie.", Rowohlt 1998, S. 43
  • "Pornographie ist kein Katalysator, also das ist inzwischen bewiesen. Also die Pornographie regt eher noch an, und das Problem bei der Pornographie ist ja, da geht es ja nicht um nackte Haut oder um Sexualität, sondern um entpersonalisierte Sexualität." - Antwort auf die Frage, ob das Aufkommen von Pornos die Kriminalität eingedämmt habe, aus der Fernsehsendung "Menschen bei Maischberger", in der Schwarzer am 10. April 2007 Gastmoderatorin war. ard.de
  • "Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!" - Emma Nr. 2/1994, S. 34f; gemeint ist die US-Amerikanerin Lorena Bobbit, die ihrem schlafenden Mann John den Penis abgetrennt hatte
  • "Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen, sie hatten bisher nur nicht soviel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen." - zitiert in: Von Cowboys, Soldatinnen und Engeln., Frankfurter Allgemeine Zeitung / Sonntagszeitung vom 28.4.2008, S. 38


[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Alice Schwarzer

  • "Junge Feministinnen müssen Alice Schwarzer für viel dankbar sein, zum Beispiel dafür, dass Frauen ihre Männer nicht mehr fragen müssen, ob sie arbeiten gehen dürfen." - Charlotte Roche, Interview in DER SPIEGEL 9/2008, spiegel.de, 25. Februar 2008
  • "Ich motze immer über Feministinnen, obwohl ich selbst eine bin. […] Aber mein Problem mit Feministinnen im Moment ist, dass das alles in einer Person verkörpert wird — in Alice Schwarzer. Die trifft sich mit Verona Feldbusch im Fernsehen und macht Werbung für die „Bild“-Zeitung. Ich kann mit dieser Person überhaupt nichts mehr anfangen. Ich finde es für den Feminismus schlecht, dass Alice Schwarzer das so an sich reißt." - Charlotte Roche, Playboy

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
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Wikinews
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