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deutscher Politiker (früher SPD, WASG, heute Die Linke)
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "Das Herz schlägt links." - Titel seiner Autobiografie, Econ-Verlag, 2000
- "Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen." - Rede auf Kundgebung in Chemnitz, 14. Juni 2005, zitiert in stern.de, 09. September 2005 oder spiegel.de, 2. August 2007
- "Die Überführung der Privatsender in öffentlich-rechtliche Trägerschaft wäre mein Herzenswunsch." - Interview "Die Fraktion in den Medien" vom 15.11.2005. linksfraktion.de
- "Eigentlich will man nicht dauernd angefeindet werden. Aber andererseits ist es wichtig, gegen den Strom zu schwimmen. " - taz Nr. 8576 vom 10. Mai 2008, S. 5
- "Es gibt den gewaltigen Irrtum, in den westlichen Industriestaaten seien die Medien demokratisch. [..] Sie sind aber in der Hand der Wirtschaft. Und eine freie Presse kann nicht in der Hand der Wirtschaft sein." - Rede "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen" vom 03.06.2007. linksfraktion.de
- "Es gibt viele Fälle, in denen jemand hohes Arbeitslosengeld bezieht, obwohl Familieneinkommen und Vermögen da sind. Und ich frage nun, ob der Sozialstaat nicht besser so konstruiert sein sollte, dass nur die Bedürftigen Nutznießer des Sozialstaats sind" - Interview in DER SPIEGEL 45/1998, spiegel.de;welt.de, 6. August 2007
- "Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. [...] Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben." - 15. Juli 1982 im STERN zur Diskussion um den NATO-Doppelbeschluss (hier: gekürztes BILD-Zitat)
- "Ich bin der Meinung, wenn man den Eliten in Deutschland zuhört, dass man wirklich die kühne Behauptung stellen kann, die Prozentrechnung scheint ein großes Problem zu sein, oder Adam Riese hat vielleicht einen Migrationshintergrund gehabt." - 10. September auf dem Marktplatz in Bremen, u.a. in: Die Welt, 15. September 2009
- "In der Politik gibt es keine wirklichen Freundschaften, nur Zweckbündnisse auf Zeit." - Interview, Stern Nr. 4/2006
- "Populismus ist in Deutschland in letzter Zeit ein oft gebrauchtes Wort, von denjenigen, die immer gegen die Mehrheit des Volkes entscheiden." - Interview, DER SPIEGEL (Video) 12. Juni 2007
- "Welch ein historischer Schwachsinn!" - Über die NATO-Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands - am 18. Dezember 1989 auf dem SPD-Parteitag in Berlin, vgl. zeit.de, 2. November 2006
- "Wenn Maßnahmen wie Hartz IV oder die Rente mit 67 verabschiedet werden und die große Mehrheit der Bevölkerung dagegen ist, dann kann sie den Verkehr oder die Produktion lahmlegen." - Interview mit dem Hamburger Abendblatt, Ausgabe 19. September 2009. ad-hoc-news.de
- "Wie im Inneren einer Gesellschaft die Beachtung des Rechts, so ist zwischen den Staaten die Beachtung des Völkerrechts die Voraussetzung für den Frieden." - Interview, Stern Nr. 44/2006
- "Wir alle neigen dazu, uns unsere Welt schönzureden." - Interview, Stern Nr. 44/2006
- "Wir können auf die ständig steigende Lebenserwartung nicht mit immer kürzerer Lebensarbeitszeit reagieren." - Interview "Focus" 33/95, zitiert nach spiegel.de, 2. August 2007; auch in welt.de, 31. August 2007, Berliner Morgenpost, 1. September 2004
[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Oskar Lafontaine
- "Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon." - Helmut Schmidt, in einem Interview mit der Bild am Sonntag über Oskar Lafontaine, zitiert in Focus.de, 14. September 2008
- "Ein Linker muss nicht arm sein, ein Linker muss gegen Armut sein." - Gregor Gysi gegen den Vorwurf, Lafontaine sei ein "Luxus-Linker", zitiert auf taz.de, 6. September 2005
- "Lafontaine ist der klügste Mann gewesen, den die SPD in den vergangenen drei Jahrzehnten gehabt hat. Dann hat man ihn wegen Gerhard Schröder laufen lassen. Aber seine finanzpolitischen Vorschläge sind heute Allgemeingut." - Heiner Geißler, in einem Interview mit dem Stern über Oskar Lafontaine, zitiert in [1], 25. Februar 2008
- "Lafontaine ist gesellschaftspolitisch ein Rechtspopulist. Ausländerfeindlichkeit gehört zum politischen Angebot dieses Mannes." - Volker Beck, Pressemitteilung vom 16. Juni 2005 über Lafontaine, der in einer Rede den Begriff »Fremdarbeiter« benutzt hatte
- "Nichts ist erbärmlicher als ein Mann, dessen Zeit vorbei ist." - Ulrich Commerçon, in Anspielung auf ein Wahlplakat der Linkspartei.PDS, DER SPIEGEL 36/2005