Helmut Schmidt

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[Bearbeiten] Helmut Schmidt (*1918)

deutscher Politiker (SPD)
eigentlich: Helmut Heinrich Waldemar Schmidt

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Als deutsche Hauptstadt ein trauriger Witz, aber Realität." - über Bonn, Merian Bonn, S. 138
  • "Das Schneckentempo ist das normale Tempo jeder Demokratie." - DIE ZEIT, 19. Oktober 2003, zeit.de
  • "Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon." - In einem Interview mit der Bild am Sonntag über Oskar Lafontaine, zitiert in Focus.de, 14. September 2008
  • "Der Rechtsstaat hat nicht zu siegen, er hat auch nicht zu verlieren, sondern er hat zu existieren!" - DIE ZEIT, Nr. 36/2007, 30. August 2007
  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen." - Die Zeit, Nr. 18/2004, 22. April 2004
  • "Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen." - Frankfurter Rundschau, 12. September 1992, S. 8, zitiert in konservativ.de und linksnet.de
  • "Es ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte, dass die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, meine Gewerkschaft, in der ich Mitglied seit über 50 Jahren bin, dass die sich einbildet, der öffentliche Dienst solle den Schrittmacher machen in der Lohnerhöhung. Da piept es doch da oben." - Rede "Der Aufholprozess des Ostens ist 1996 zu Ende gegangen - Was tun?", am 10. Mai 2004 zum "Erfurter Dialog", thueringen.de
  • "Ich sehe mir jeden Morgen die Seite eins und die Seite zwei der Bildzeitung an, um zu verfolgen, wie Sie, lieber Herr Dieckmann, die Stimmen aus dem Volke als öffentliche Meinung interpretieren." - in seiner Dankesrede am 24. Juni 2008 anlässlich der Verleihung des "Bild-Osgar" an ihn, zitiert nach rtrlondon.co.uk
  • "Im pluralistischen Staat muss, wie mir scheint, die Bundesregierung, jede Bundesregierung, sich in geistiger und moralischer Hinsicht beschränken auf eben dieses Grundgesetz, auf unsere Grundrechte, unsere Grundfreiheiten. Sie allein sind die für alle geltenden gemeinsamen geistig-moralischen Grundlagen." - Helmut Schmidt Abschiedsrede im Deutschen Bundestag am 10. September 1986, zitiert nach fes.de
  • "In den grundlegenden Fragen muss man naiv sein. Und ich bin der Meinung, dass die Probleme der Welt und der Menschheit ohne Idealismus nicht zu lösen sind. Gleichwohl glaube ich, dass man zugleich realistisch und pragmatisch sein sollte." - Weggefährten - Erinnerungen und Reflexionen, Berlin, 1996
  • "Mir scheint, daß das Deutsche Volk – zugespitzt – 5% Preisanstieg eher vertragen kann, als 5% Arbeitslosigkeit." - Süddeutsche Zeitung, 28. Juli 1972, S. 8
  • auch zitiert als: "Lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent Arbeitslosigkeit." - zugeschrieben von www.spiegel.de (Stand 04/07)
  • "Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe." - Zeit Online, 23. Juli 2008
  • "Nicht der Tag an sich ist besonders, nein, das ist diese lange Periode." - »Helmut Schmidt außer Dienst«, ARD, 4. Juli 2007, 22.45 Uhr, Antwort auf die Frage Sandra Maischbergers, wie er sich anlässlich seines 60. Hochzeitstag fühle
  • "Was mich bekümmert, ist, dass wir in Deutschland keine Angleichung der ostdeutschen Einkommen an die westdeutschen Einkommen mehr erleben werden, weil die Produktivität so weit zurück bleibt." - Rede "Der Aufholprozess des Ostens ist 1996 zu Ende gegangen - Was tun?" am 10. Mai 2004 zum "Erfurter Dialog", thueringen.de
  • "Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muss ich für unser Vaterland schwarz sehen." - im Gespräch mit Autoren in der Dokumentarreihe "Der Fall Deutschland", Sender Phoenix, 12. Februar 2006, phonix.de
  • "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen." - Über Willy Brandts Visionen im Bundestagswahlkampf 1980, zitiert im Spiegel 44/2002, S.26
  • "Willen braucht man. Und Zigaretten." - »Helmut Schmidt außer Dienst«, ARD, 4. Juli 2007, 22.45 Uhr, zitiert in berlinonline.de, Antwort auf die Frage von Sandra Maischberger, ob man Leidenschaft für seine Arbeit brauche.
  • "Wir haben eine Grundhaltung der Abwehr gegenüber diesen Religionen erzeugt, und wenn jetzt einige Idealisten von Toleranz reden, kommt dieser Appell Hunderte von Jahren zu spät." - faz.net, 24. November 2004
  • "Wollen wir denn auch noch Weltmeister im Jammern werden?" - DIE ZEIT 22/2003
  • "Zwar kann der Politiker im Augenblick seines Handelns oder wenn er sein Handeln erklären und begründen muss, nicht gleichzeitig auch große Philosophie liefern. Aber sofern er ohne philosophisch-ethische Grundlage handelt, ist er in Gefahr, Fehler zu begehen. Er ist in Gefahr, in Opportunismus abzusinken. Er ist sogar in Gefahr, ein Scharlatan zu werden." - Weggefährten - Erinnerungen und Reflexionen, Berlin, 1996


[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Helmut Schmidt

  • "Es stimmt nicht, dass ich mit Helmut Schmidt nicht könnte! Im Gegenteil. Ich kann mit Helmut Schmidt sehr gut, wir dürfen nur nicht über Politik reden." - Willy Brandt, 1982
  • "Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzise gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben." - Oskar Lafontaine, 15. Juli 1982 im STERN zur Diskussion um den NATO-Doppelbeschluss

[Bearbeiten] Weblinks

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