Gesellschaft

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zitate[Bearbeiten]

A[Bearbeiten]

  • "Aber man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden." - Günter Wallraff, Ganz unten, Köln am 7. Oktober 1985
  • "Aber unsere Gesellschaft nimmt den Charakter des Eigennutzes an und wird dadurch sehr leicht das Gegenteil von dem, was sie sein sollte." - Friedrich Buchholz, Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft
  • "Alle Menschen sind Intellektuelle, […] aber nicht alle Menschen haben in der Gesellschaft die Funktion von Intellektuellen." - Antonio Gramsci, Gefängnishefte
  • "Alles ist darauf ausgerichtet, daß man sich selbst verzehrt - die ganze Art, in der diese Gesellschaft funktioniert. Sehen Sie sich doch um, sprechen Sie mit jemandem über sein Leben oder seine Arbeit, drehen Sie den Rundfunk oder das Fernsehen an, und es wird sagen: >Friß dich selbst auf. Vorwärts, friß dich auf - knirsch, knirsch.< " - Alan Sillitoe, Der Tod des William Posters
  • "Armut beschämt nicht die betroffenen Menschen, Armut beschämt die Gesellschaft." - Ruth Dreifuss, Interview im Tages-Anzeiger Nr. 103 vom 13. Mai 2002

B[Bearbeiten]

  • "Bis in den katholischen Klerus ist doch bekannt, dass man die Gesellschaft nicht nach den Regeln der Betriebswirtschaft organisieren sollte." - Jürgen Trittin, taz, 3. Mai 2005

C[Bearbeiten]

D[Bearbeiten]

  • "Das Bedürfnis, die Menschheit zu retten, notfalls auch gegen ihren Willen, ist eine typisch jüdische Eigenschaft. Besonders deutlich trat sie bei einem Rabbinersohn aus Trier hervor, der unter dem Namen Karl Marx bekannt wurde. Er träumte von der Gleichheit aller Menschen, von klassenloser Gesellschaft, von Produktion ohne Ausbeutung und von anderen schönen Dingen, die sich praktisch als undurchführbar erwiesen haben - abgesehen von einigen Ausnahmen in Galiläa und im Negev." - Ephraim Kishon, Im neuen Jahr wird alles anders, Ausgewählte Satiren, S.67, Albert Langen - Georg Müller Verlag GmbH, München
  • "Das Elend des Menschen liegt darin, dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft. Wie viele haben weder hier noch dort eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!" - Nicolas-Sébastien de Chamfort, Maximen und Gedanken
  • "Das gesellschaftliche Recht ist ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen." - Johann Heinrich Pestalozzi, Meine Nachforschungen über den Gang der Natur
  • "Das Glück des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun müssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut." - Claude Adrien Helvétius, Über den Geist
  • "Das Merkmal einer echten Gaunerei ist, dass der Gesellschaft auf eine unmoralische Weise eine moralische Lehre erteilt wird." - Peter Bamm, Anarchie der Liebe
  • "Datenschutz ist im Zeitalter der Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Bedingung für das Funktionieren jeglichen demokratischen Gemeinwesens." - Jörg Tauss, Rede vor dem Deutschen Bundestag, 29. März 2007.
  • "demokratie.
    der staat eine firma, die öffentlichkeit eine juristische person mit handlungsbevollmächtigten, die gesellschaft eine mit beschränkter haftung." - Oswald Wiener, die verbesserung von mitteleuropa, roman. Rowohlt, 1969. S. CXLV. ISBN 3-499-11495-X
  • "Denn eines kann die legendäre »hochindustrialisierte moderne Gesellschaft«, die fast alles kann, nicht: Erklären, warum sie nicht funktioniert, jedenfalls nicht so, wie ihre Sonntagsredner das immer behaupten - zum Besten der Völker." - Hermann L. Gremliza, Betrug dankend erhalten. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1983, ISBN 3-922144-30-6, S. 163
  • "Der Adel ist ein köstlicher Schmuck der bürgerlichen Gesellschaft. Sie ist das korinthische Kapitell wohl geordneter und gebildeter Staaten." - Edmund Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution
  • "Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise; Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise." - Friedrich Rückert, Die Weisheit des Brahmanen, XVI-I, 6
  • "Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und eine Kunst, ohne die in Wahrheit keine Kunst und kein Talent wenn man nur ihre Wirkung auf die Menschen im Auge hat, vollkommen ist." - Giacomo Leopardi, Gedanken, 29
  • "Der Einsiedler versündigt sich gegen die Gesellschaft, denn er entzieht ihr die Dienste, die er im Stande wäre ihr zu leisten." - Rudolf von Jhering, Der Zweck im Recht. Zweiter Band. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1883. S. 337f. Google Books-USA*
  • "Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«." - Jean-Jacques Rousseau , Discours
  • "Der fortwährende Einfluß des Buddhismus […] ergab eine Gesellschaft des Friedens und der Harmonie. Wir genossen Freiheit und Zufriedenheit." - Tenzin Gyatso, Panorama, 20. November 1997, Verklärt, verkitscht - Hollywood feiert den Dalai Lama
  • "Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit, - das sind die Stützen der Gesellschaft." - Henrik Ibsen, Stützen der Gesellschaft, 4. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 3. Band. Berlin: Fischer, 1907. gutenberg.de
  • "Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen)." - Karl Marx an Ludwig Kugelmann, 12. Dezember 1868
  • "Der Mensch verkrüppelt in der Einsamkeit, der richtige, volle, gesunde Mensch ist nur der Mensch in der Gesellschaft." - Rudolf von Jhering, Der Zweck im Recht. Zweiter Band. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1883. S. 340f. Google Books-USA*
  • "Der Zukunftsschock ist eine Zeiterscheinung, ein Ergebnis der Tatsache, dass sich die Veränderungen in der Gesellschaft immer rascher vollziehen, einen immer größeren Umfang annehmen." - Alvin Toffler, Der Zukunftsschock. Strategien für die Welt von morgen. München, 1982 ISBN 3-442-11364-4. Übersetzer: Alvin Toffler
  • "Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung - nicht Wissenschaft, nicht Information, nicht die Kommunikationsgesellschaft, nicht moralische Aufrüstung, nicht der Ordnungsstaat, nicht ein Mehr an Selbsterfahrung und Gruppendynamik, nicht die angestrengte Suche nach Identität." - Hartmut von Hentig, Bildung, München/Wien, 1996
  • "Die Ausweitung des Wohlfahrtsstaates untergräbt die Eigeninitiative und das Verantwortungsgefühl. Seit jeder Einzelne in der Gesellschaft Gegenstand permanenter öffentlicher Sorge geworden ist, dringt der Staat immer tiefer in die Privatsphäre vor." - Norbert Bolz, „Die Helden der Familie“, S. 52
  • "Die bloße Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daß die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es für aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten." - Wolfgang Abendroth, Demokratie als Institution und Aufgabe (1954), in: Arbeiterklasse, Staat und Verfassung. Materialien zur Verfassungsgeschichte und Verfassungstheorie der Bundesrepublik, hg. von Joachim Perels, EVA, Frankfurt/Köln 1975, S. 28 ISBN 3-434-20078-9
  • "Die erste und wichtigste Schlussfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe es nicht irgendeinen Punkt, in dem alle Interessen übereinstimmen, so könnte keine Gesellschaft bestehen. Einzig und allein nach diesem gemeinsamen Interesse muss die Gesellschaft regiert werden. " - Jean-Jacques Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag oder Die Grundsätze des Staatsrechtes (Du contrat social ou Principes du droit politique), S.55.
  • "Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen." - Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, I. MEW 4, S. 462, 1848
  • "Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Menschenrechtsverletzungen." - Roland Wehl, ZITTY 13/1979
  • "Die Gesellschaft besteht nicht aus Individuen, sondern drückt die Summe der Beziehungen, Verhältnisse aus, worin diese Individuen zueinander stehn." - Karl Marx, Grundrisse, Das Kapitel vom Kapital, MEW 42, S. 189
  • "Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht." - Ralph Waldo Emerson, Essays
  • "Die Gesellschaft verzeiht oft den Verbrechern. Sie verzeiht nie den Träumern." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
  • "Die Gesellschaft wird offener, sie säkularisiert und differenziert mehr. Aber auch wenn es uns nicht gefällt, können wir doch den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben." - Erwin Huber, welt.de, 21. Mai 2007
  • "Die Gewohnheit ist das enorme Schwungrad der Gesellschaft und ihr wertvollster konservativer Agent." - William James, Die Prinzipien der Psychologie
  • "Die künstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden." - Die Seuche (1849). Aus: Gesammelte Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medicin. Zweite unveränderte Ausgabe. Hamm: Grote, 1868. S. 55 Google Books
  • "Die Länder Europas haben Jahrhunderte gebraucht, um ihre Demokratie zu entwickeln. Wir hatten gerade einmal 14 Jahre seit dem Ende der Apartheid! Und wir hatten davor 300 Jahre eine Gesellschaft, die auf Rassentrennung beruhte." - Desmond Tutu, über Südafrika, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52
  • "Die Menschen sollten nicht nur unbeschränkt Bedürfnisse ihrer Instinkte ausdrücken, sondern sollten sich verpflichtet fühlen, die Aufgaben der Gesellschaft, in der sie leben, zu erfüllen." - Leszek Kołakowski, Mini-Traktate über Maxi-Themen
  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen." - Helmut Schmidt, in: Die Zeit, Nr. 18/2004, 22. April 2004
  • "Die Olympischen Spiele waren noch nie frei von Politik. [...] Olympia ist eingebunden in das gesellschaftliche Umfeld mit all seinen Problemen." - Nikolaus Brender, Stuttgarter Zeitung Nr. 181/2008 vom 5. August 2008, S. 27
  • "Die Politik ist die Wissenschaft von der Freiheit: die Beherrschung des Menschen durch den Menschen, gleichviel hinter welchem Namen sie sich verbergen mag, ist Unterdrückung, die höchste Vollkommenheit der Gesellschaft findet sich in der Vereinigung von Ordnung und Anarchie." - Pierre Joseph Proudhon, Qu'est-ce que la propriété?, S. 346
  • "Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, // Dass du ein Mensch mit Menschen bist." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 1637 f./ Mephistopheles
  • "Die Statistik ist die wichtigste Hilfswissenschaft in der neuen Gesellschaft, sie liefert das Maß für alle gesellschaftliche Tätigkeit." - August Bebel, Die Frau und der Sozialismus
  • "Die Struktur der Gesellschaft im nächsten Jahrhundert hängt davon ab, welche Entscheidung wir heute treffen." - David Chaum, Chaums Traum, Digitales Geld: von der Vision zur Wirklichkeit, Konr@d, Ausgabe Nr.2, 1997, Seite 105.
  • "Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat." - Jiddu Krishnamurti, Jenseits der Gewalt

E[Bearbeiten]

  • "Eine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, würde aufhören, eine Gesellschaft zu sein." - Friedrich Buchholz, Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft
  • "Eine offene Gesellschaft braucht Geduld. Rückschritte gibt es vor allem dort, wo sich Einwanderer sich von der Gesellschaft nicht angenommen fühlen. Je mehr man sich akzeptiert fühlt, desto weniger ist man anfällig für Extremismus." - Charles Taylor, www.taz.de "Wir denken in Blöcken", 30. März 2006
  • "Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft." - Honoré de Balzac, Das Bankhaus Nucingen
  • "Es hält nicht länger die Gesellschaft fest; // Ein Hasten, Schieben, Schubsen, Stoßen, Schrein, // Panik und Flucht aus dem verfluchten Nest, // Ein jeder will der erste draußen sein." - Detlev von Liliencron, Des Großen Kurfürsten Reitermarsch. Aus: Bunte Beute. Berlin: Schuster & Loeffler. 1903.
  • "Es ist die Dichtkunst kein Vergnügungssaal, // Wohin die elegante Welt, das Unkraut // Der menschlichen Gesellschaft, schwätzen geht. // Die Dichtkunst ist viel mehr: Sie ist ein Haus, // Das allen, allen Menschen offen steht." - Sándor Petőfi, Die Dichtkunst
  • "Es ist eine andere Welt, in der man zwischen »Freiheit« und »Freizeit« nicht unterscheiden kann, »Gesellschaft« sagt und »Zielgruppe« meint, von einem »Konzept« spricht und nicht einmal eine »Idee« besitzt, von einer »Idee« spricht und nicht einmal einen Einfall hat." - Roger Willemsen, Deutschlandreise
  • "Es würde Frauen das Leben retten, wenn klar wird, dass die deutsche Gesellschaft keinen Islambonus verteilt, sondern die Zivilisation verteidigt." - Necla Kelek, Berliner Tagespiegel, 17. September 2005

F[Bearbeiten]

  • "Für mich ist die Kunst die Vergegenständlichung der Bewußtheit, die eine Gesellschaft von Freiheit und Selbstbestimmung hat." - Theo Jörgensmann, Infodienst Kulturpädagogische Nachrichten Nr. 34/Oktober 1994

G[Bearbeiten]

  • "Glauben bleibt eine Grundvoraussetzung von Gesellschaft, und der Wille zu glauben verliert sich nicht, auch wenn die Menschen ihren Glauben an Gott verlieren." - Richard Sennett, Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 197
  • "Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen! Wo aber ist dieses Land?" - Jean-Jacques Rousseau, Émile

H[Bearbeiten]

I[Bearbeiten]

  • "Ich denke, eine vollkommen säkularisierte Gesellschaft kann nicht funktionieren." - Mikael Persbrandt, TV Magazin, Beilage zum Stern Nr. 45/2006
  • "Ich glaube, daß das 21.Jahrhundert sich wieder dem Menschen und seinen eigentlichen Bedürfnissen zuwenden wird. Was Unternehmen heute planen und morgen investieren, sind die Ergebnisse von übermorgen und bestimmt die Rahmenbedingungen für unser gesellschaftliches Leben. Das bedeutet, daß Unternehmen die Gesellschaft nie aus den Augen verlieren dürfen. Nur durch eine neu zu belebende ethische Grundhaltung läßt sich ein Ausgleich zwischen den Ansprüchen aller herbeiführen." - Daniel Goeudevert, Wie ein Vogel im Aquarium. Aus dem Leben eines Managers, S.253
  • "[...] ich habe [...] ein generelles Problem mit Leuten, die stolz darauf sind, dass sie keine Zeitung lesen und sich nur noch online informieren - dabei sind doch Zeitungen notwendig, um an der Kultur und der Gesellschaft teilzuhaben. Allen Schülern und Studenten kann ich nur zurufen: Lest mehr Zeitung!" - Günther Jauch, spiegel.de
  • "Ich kenne viele Menschen, die in der Gesellschaft gut zu reden wissen: Aber ich kenne wenige, die gut zu hören verstehen." - Christian Garve Über Gesellschaft und Einsamkeit
  • "Ich liebe gute, ehrenwerte Bekanntschaft; ich liebe es, der Schlechteste in einer Gesellschaft zu sein." - Jonathan Swift, Tagebuch für Stella
  • "Ich mag keine Gesellschaft, in der alle die gleiche Kleidung tragen, alle die gleichen Autos fahren, alle die gleiche Normwohnung haben und alle die gleichen Packungen essen. Ich habe was gegen Gleichmacherei." - Klaus Ernst, Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 47
  • "Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch." - Walid Nakschbandi, über Migranten in Deutschland, verteidigt-israel.de
  • "In der Gesellschaft, der Sozietät, kann höchstens die menschliche Forderung befriedigt werden, indes die egoistische stets zu kurz kommen muss." - Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum
  • "In dem glücklichen Mittelstande der menschlichen Gesellschaft, worinn ich gebohren wurde, sieht man die Anbauung des Geistes, und die Ausübung der meisten Tugenden nicht nur als Pflichten, sondern auch als den Grund unsers Wohlergehens an; und ich werde mich dieser Vortheile allezeit dankbarlich erinnern, weil ich Ihnen das unschätzbare Glück Ihrer Liebe schuldig bin." - Sophie von La Roche, Geschichte des Fräuleins von Sternheim. 1. Theil. Hrsg. von Christoph Martin Wieland. Bern, 1773. S. 47. Google Books
  • "In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben." - Charles de Montesquieu, Vom Geist der Gesetze, XI, 3
  • "In einer blockierten Gesellschaft, wo jeder schuldig ist, ist es das einzige Verbrechen, sich erwischen zu lassen. In einer Welt der Diebe ist Dummheit die einzige unverzeihliche Sünde." - Hunter S. Thompson, Fear and Loathing in Las Vegas, 1971
  • "In einer Gesellschaft, in der Golgatha für eine Zahncreme gehalten wird, wird es Zeit wieder über Jesus zu informieren." - Arno Backhaus, Missio-Narr
  • "In einer Wohlstandsgesellschaft gibt es weniger Dynamik als in den Aufbaujahren nach dem Krieg. Wir sind in der unglaublich schönen Lage, nur von Freunden umgeben zu sein. Das Blöde ist: es kommt kein Krieg mehr. Früher, bei der Rente oder der Staatsverschuldung haben Kriege Veränderungen gebracht. Heute, ohne Notsituation, muß man das aus eigener Kraft schaffen." - Günther Oettinger, auf die Frage, ob Deutschland im weltweiten Wettbewerb mithalten könne, geäußert auf dem Chargenwahlconvent der Studentenverbindung Ulmia am 29. Januar 2007, zitiert in der Stuttgarter Zeitung Nr. 25/2007 vom 31. Januar 2007

J[Bearbeiten]

  • "Jede Gesellschaftsordnung entsteht nur durch die finanzielle Unterstützung einer bestimmten Klasse." - Lenin, Über das Genossenschaftswesen
  • "Jede Leidenschaft, welche in der Einsamkeit schläft, wacht in der Gesellschaft auf." - Christian Garve, Über Gesellschaft und Einsamkeit
  • "Jetzt knistert es im Gebälk; es knistert im Gebälk des Daches, das ist der schwere Schnee; es knistert nicht im Gebälk der Gesellschaft. Die Bilanz ist aktiv; es sind bei der Geschäftsführung keine Umtriebe vorgekommen. Es biegen sich nur die Balken durch den Plafond, es knistert im Gebälk." - Peter Handke, Begrüßung des Aufsichtsrats. Prosatexte. Frankfurt/Main, 1980. ISBN 3518371541

K[Bearbeiten]

L[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

  • "Macht ist ein produktives Prinzip in der Gesellschaft. Sie bringt Wissen hervor, erschafft durch ihre Kontrolle das Individuum und ganze Institutionen und Techniken." - Michel Foucault, Überwachen und Strafen, 1975
  • "Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind." - Ernst Jünger, Das abenteuerliche Herz
  • "Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in dieser Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind." - François de La Rochefoucauld 150 Maximen, J. Schmidt, 4. Auflage, Heidelberg, 1979

N[Bearbeiten]

O[Bearbeiten]

P[Bearbeiten]

Q[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

  • "Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind keine natürlichen, instinktiven Reaktionen menschlicher Wesen, sondern in der Geschichte menschlicher Gesellschaften kulturelle und politische Phänomene, die durch Kriege, militärische Eroberungen, Sklaverei und die individuelle oder kollektive Ausbeutung der Schwächsten durch die Stärksten entstanden." - Fidel Castro, Ansprache auf der UN-Konferenz gegen Rassismus, Durban, 1. September 2001

S[Bearbeiten]

  • "So etwas wie Gesellschaft gibt es nicht." - Margaret Thatcher, in einem Interview für "Woman's Own", veröffentlicht 31. Oktober 1987
  • "Staat ist diejenige menschliche Gesellschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes […] das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht." - Max Weber, „Politik als Beruf", 1919
  • "Stellen wir uns einmal vor, daß nicht nur ein Individuum, sondern eine ganze Gesellschaft, eine ganze Generation - mitsamt ihren schwächsten, am wenigsten intelligenten, unvernünftigsten Mitgliedern - plötzlich in eine neue Welt versetzt wird. In diesem Fall tritt eine Massendesorientierung ein, und der gesamte soziale Organismus wird vom Zukunftsschock bedroht." - Alvin Toffler, www.single-generation.de single-generation.de Der Zukunftsschock (S. 14)

T[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]


V[Bearbeiten]

W[Bearbeiten]

  • "Was die Neuzeit prägt und sie zu einer modernen Gesellschaft macht, ist nicht Traditionsverlust, sondern die Pluralisierung von Traditionen." - Karsten Dittmann, Tradition und Verfahren, 2004, Books on Demand Gmbh; Auflage: 1 (März 2004) ISBN 3833409452 ISBN 978-3833409455
  • "Während die unter Gottes Gebot stehende Gesellschaft nur Autorität war, ist die wissenschaftlich geplante Gesellschaft totalitär." - Gerhard Szczesny, Das so genannte Gute, Reinbek bei Hamburg, 1982, ISBN 349806097X
  • "Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben." - Gustave Flaubert, Erinnerungen, Aufzeichnungen und geheime Gedanken
  • "Wer eine lebenswerte Gesellschaft will, sollte Menschen nach ihrem Verhalten und ihrem Charakter bewerten, nicht nach ihrer sexuellen Orientierung. Vorurteile mögen sich gut verkaufen lassen. Sie sind jedoch der Tod jedes guten Zusammenlebens." - Herta Däubler-Gmelin, Stuttgarter Zeitung vom 10. August 2006
  • "Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 1201 (1838). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 225. Google Books-USA*
  • "Wie die autoritäre, restriktive, leibfeindliche Erziehung der Gründerjahre unerhört schmerzliche, jedoch klar strukturierte Neurosen und Psychosen erzeugt hatte, erzeugt die pluralistische Gesellschaft pluralistische Neurosen, die sich weniger durch ihre Schmerzhaftigkeit als durch ihren Gefühlsmangel auszeichnen." - Ernst Wilhelm Julius Bornemann, Die Zukunft der Liebe, Fischer TB, 1997, S.52
  • "Wir haben die Bühne für eine vollkommen neue Gesellschaft geschaffen, und auf dieser Bühne müssen wir agieren." - Alvin Toffler, Der Zukunftsschock. Strategien für die Welt von morgen. München, 1982 ISBN 3-442-11364-4. Übersetzer: Alvin Toffler
  • "Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei." - Claudia Roth, FAZ.net, 20. November 2004
  • "Wir leben schließlich in einer hochkapitalistischen Gesellschaft. Verschwendung gilt hier als höchste Tugend." - Haruki Murakami, Tanz mit dem Schafsmann. Übersetzer: Sabine Mangold. btb Verlag, 9. Auflage, Oktober 2003, ISBN 978-3-442-73074-2, S. 26
  • "Wir leben in einer so zeitreichen Gesellschaft, und trotzdem sterben so viele Menschen einsam. Das dürfte eigentlich nicht sein." - Franz Müntefering, Stern Nr. 1/2009 vom 23. Dezember 2008, S. 118

Z[Bearbeiten]

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

Bibel[Bearbeiten]

Werbesprüche[Bearbeiten]

  • "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" - Werbespruch, dieGesellschafter.de

Weblinks[Bearbeiten]

Wikiquote
Siehe auch: Gemeinschaft, Öffentlichkeit
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Gesellschaft.
Wiktionary
Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Gesellschaft.