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- "Als der Telekom-Konzern 1991 einstieg, war der Radsport eine Art Kirmessport auf hohem Niveau, der in Deutschland nur eine kleine Rolle spielte, ein fahrendes Volk zwielichtiger Helden und noch zwielichtigerer Manager." - Lothar Gorris, über Sponsoring im Radsport, Spiegel Nr. 30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 109
- "Als die Römer frech geworden // Zogen sie nach Deutschlands Norden, // Vorne beim Trompetenschall // Ritt der Generalfeldmarschall // Herr Quinctilius Varus." - Joseph Victor von Scheffel, Die Teutoburger Schlacht. In: Fliegende Blätter, Band 10. München 1849. Nr. 229, S. 100. Uni Heidelberg, Siehe auch Allgemeines Deutsches Kommersbuch, Lahr, ca. 1900. S. 565
- "Als ich angefangen habe, hat mir keiner einen Job gegeben. In Deutschland denken alle, dass du nix kannst, nix gelernt hast und du musst beweisen, dass du was kannst." - Hans Zimmer, zitiert in Marian Bernhard: Portrait, ptless.org
- "Auch in einer gefestigten Demokratie - und das ist das wiedervereinigte Deutschland trotz aller Schwächen und Mängel - haben Bürgerinitiativen und Bürgerbewegungen ihr Aufgabenfeld. Denn Demokratie ist nichts, was einmal gewonnen ist, was für alle Zeit währt." - Konrad Weiß, Wer ernennt Bürgerrechtler?
- "Auferstanden aus Ruinen // Und der Zukunft zugewandt, // Lass uns dir zum Guten dienen, // Deutschland einig Vaterland. - Johannes R. Becher, Eingangsverse der Nationalhymmne der Deutschen Demokratischen Republik. Zit. in "Amos: Auferstanden aus Ruinen. Die Nationalhymmne der DDR 1949 bis 1990", Dietz-Verlag (Ost)Berlin, 1990
- "Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehen. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen." - Kurt Tucholsky, "Schnipsel", in "Die Weltbühne", 27. Mai 1930, S. 799f
- "Den Islam in Deutschland gibt es nicht, die Religion ist so vielfältig wie die Menschen, die ihr angehören, und die Länder, aus denen sie oder ihre Eltern kommen." - Andreas Petzold, Editorial im Stern Nr. 42/2006
- "Den Tod bringen Waffen aus Deutschland." - Jürgen Grässlin, Buchtitel, Droemer Knaur, 1994, ISBN 3426800292
- "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht." - Heinrich Heine, Nachtgedanken (1843)
- "Der ganze Norden ist ein Seelenpflaster." - Wolfgang Röhl, über Norddeutschland, Stern Nr. 25/2007 vom 14. Juni 2007, S. 55
- "Der Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben." - Georg Herwegh, Rheinweinlied
- "Der Satan der italienischen und englischen Dichter mag poetischer sein; aber der deutsche Satan ist satanischer; und insofern könnte man sagen, der Satan sei eine deutsche Erfindung." - Friedrich Schlegel, Athenäumsfragmente 379
- "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland." - Paul Celan, aus dem Gedicht "Todesfuge", veröffentlicht in dem Gedichtband "Mohn und Gedächtnis" (1952)
- "Deutschland - auf weichem Pfühle // Mach dir den Kopf nicht schwer! // Im irdischen Gewühle // Schlafe, was willst du mehr?" - Georg Herwegh, Wiegenlied
- "Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt […]" - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Lied der Deutschen, 26. August 1841
- "Deutschland ist das einzige Land der Welt, in dem der Neid stärker ausgeprägt ist als der Geschlechtstrieb." - Stephan Reimertz, Eine Liebe im Portrait, 1996
- "Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert." - Carl von Ossietzky, Rechenschaft. Publizistik aus den Jahren 1913-1933. hg. von Bruno Frei. Aufbau-Verlag. 1970. S. 137
- "Deutschland ist eine anatomische Merkwürdigkeit: Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten." - Kurt Tucholsky, "Schnipsel", in "Die Weltbühne", 3. Februar 1931, S. 185
- "Deutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal." - Klabund, Sommerelegie. Aus: Die Harfenjule. Berlin: Verlag die Schmiede, [1927]. S. 51
- "Deutschland ist momentan vor Veränderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft ändern. Das ist ganz normal", - Håkan Samuelsson, über eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung vor der Bundestagswahl 2009, www.ftd.de
- "Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen." - Heinrich Lersch, Soldatenabschied (1914). Zitiert in: Das deutsche Volkslied. Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. Von J. W. Bruinier. 6. Auflage. Leipzig und Berlin: Teubner, 1921. S. 65. books.google.com-USA*
- "Deutschland öffnet sich, weil es - mal wieder - Arbeitskräfte braucht." - Çigdem Akkaya, über die Integration von Ausländern in Deutschland, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 27. März 2002
- "Deutschland steht mit seiner Geschichte in besonderer Verantwortung für Israel." - Horst Köhler, Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, 27.01.2009, Berlin, in: Bundespräsidialamt: "Der Auftrag der Erinnerung"
- "Deutschland und Frankreich dürfen diese Motoren-Funktion nicht dazu benutzen, andere vor den Kopf zu stoßen." - Angela Merkel, Interview in der FAZ zur Rolle von Deutschland und Frankreich in der Europäischen Union, 24. Juni 2005
- "Deutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreifachen Fluch, wir weben, wir weben, wir weben." - Heinrich Heine, Die schlesischen Weber
- "Die englischen Spielerfrauen haben während der WM in Deutschland über eine Million Euro ausgegeben für Klamotten, Party, Champagner und Klamauk. Das ist absoluter Wahnsinn. Wahnsinn, ja." - Guido Cantz, in der Fernsehsendung »Nachgetreten« im ZDF vom 8. Juli 2006
- "Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen." - Çigdem Akkaya, über die Integration von Ausländern in Deutschland, Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 27. März 2002
- "Die lieben Oestreicher! Sie sinnen jetzt darüber nach, wie sie sich mit Deutschland vereinigen können, ohne sich mit Deutschland zu vereinigen!" - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 3. Band. 4389 (1848). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 301. books.google.com-USA*
- "Die Nachkriegsära, zu der auch die Teilung Deutschlands gehörte, wurde mit dem Zerfall der Sowjetunion beendet. Seither beobachten wir eine wachsende deutsche Selbstbehauptung. Ich habe prinzipiell kein Problem damit. Ich denke, dass Deutschland behandelt werden sollte wie andere Nationen und Politik betreiben sollte wie andere Nationen. Deutschland ist heute eine erfolgreiche Demokratie, die sich nicht grundsätzlich von anderen demokratischen Ländern unterscheidet." - Daniel Goldhagen im Interview mit www.jungle-world.com, »Hitler war populär«
- "Die Sprache der Wissenschaften neigt dazu, um so unverständlicher zu werden, je leichter das jeweilige Thema in allgemeinverständlicher Sprache behandelt werden könnte. Dann erst nämlich muss um den wissenschaftlichen Ruf gerungen werden, der sich in Deutschland auf nichts so fest gründet wie auf Unverständlichkeit." - Rudolf Walter Leonhardt, - "Auf gut deutsch gesagt", 1983
- "Dieter Bohlen hat das Bundesverdienstkreuz verdient. Er ist ein Aushängeschild für Deutschland." - Monika Griefahn, BILD-Zeitung, 21. Juni 2003
- "Durch Deutschland muss ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen." - Roman Herzog, Ansprache als Bundespräsident im Hotel Adlon am 26. April 1997Ansprache als Bundespräsident im Hotel Adlon am 26. April 1997, kellerconsulting.de (Stand 07/2007)
- "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! // Danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand!" - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 26. August 1841, Lied der Deutschen
- "Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland." - Gustav Heinemann, zur Amtseinführung als Bundespräsident 1969, zitiert nach Heinz Peter Volkert: "Festrede anläßlich der 100-Jahr-Feier Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck" am 31. August 1997, koblenz.de
- "Es ist ein extremes Land, mit großen regionalen Unterschieden in der Kultur, in der Landschaft, in der Küche. Auch die Bandbreite zwischen wunderbaren Menschen und Vollidioten scheint mir nirgendwo größer." - Vincent Klink, Geo Saison, 7/2006, S. 24
- "Es ist nicht alles deutsch, was nicht glänzt." - Ludwig Marcuse, Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen
- "Filme haben früh in mir das Gefühl geweckt, es muss im Leben mehr geben als das, was ich an der Straßenecke in Bramfeld sah. Im Kino wurden mir Helden vorgeführt, die ein freies, aufregendes Leben führten, die Realität sah anders aus: In den Fünfzigern war der Alltag in Deutschland grau, mühsam und muffelig." - Wolfgang Petersen im Interview mit dem KulturSPIEGEL Nr. 4/2007, S. 46
- "Früher war Deutschland auch für mich die Achse, um die sich die Welt drehte, aber damit hat man natürlich keinen richtigen Standpunkt für richtig und falsch." - Ernst Ludwig Kirchner, Brief an Gustav Schiefler, 2. September 1923
- "Gebe, o Jupiter, dass die Deutschen ihre Kräfte erkennen und ihren Fleiß auf höhere Dinge richten, dann werden sie nicht mehr Menschen, sondern Götter sein." - Giordano Bruno, Abschiedsrede in der Universität Wittenberg, 1588
- "Gerhard Schröders großes Verdienst ist und bleibt, daß er Deutschland aus dem […] politisch abenteuerlichen Krieg der USA im Irak herausgehalten hat. Allein schon dafür hat er einen Platz in den Geschichtsbüchern verdient." - Thomas Osterkorn, Editorial im Stern Nr. 44/2006
- "Glauben Sie, meine Herren, es wird kein Haupt über Deutschland leuchten, das nicht mit einem vollen Tropfen demokratischen Öls gesalbt ist!" - Johann Ludwig Uhland, In einer Rede vor der deutschen Nationalversammlung im Frankfurter Parlament am 22. Januar 1849. In: Ludwig Fränkel: Uhlands Werke. 2. Band. Leipzig und Wien, o. J. S. 337. archive.org
- "Ich empfinde es als ungemein respektlos, wenn vor dem Spiel bei unserer Nationalhymne gepfiffen wird. Dabei sollte man bedenken, dass wir in Deutschland zwei Millionen Menschen aus der Türkei Arbeit geben." - Uli Stielike, nach einem U-21-Turnier in Istanbul, bei dem die deutsche Mannschaft ausgepfiffen wurde, Hamburger Abendblatt, 20. November 2003
- "Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland." - Heinrich vom Stein, in einem Brief an Graf Münster am 1. Dezember 1812
- "Ich will Deutschland dienen." - Angela Merkel, Eingangssatz ihrer Dankesrede zur Nominierung als gemeinsame Kanzlerkandidatin von CDU/CSU am 30. Mai 2005, faz.net,
- "Im Hintergrunde aller meiner Pläne liegt Deutschland, die Rückkehr nach dort." - Friedrich List in: Robert Krause: Friedrich List und die erste große Eisenbahn Deutschlands, 1887. S. 11
- "Im Weltraum macht man die Erfahrung, dass man ein mittelgroßes Land wie Deutschland in nur einer Minute überfliegt." - Ulf Merbold, Welt am Sonntag, 3. April 2005
- "In Deutschland wird die Verfügungsgewalt über das Kind mit der gleichen Rücksichtslosigkeit ausgeübt, die man auch sonst Minoritäten gegenüber für angebracht hält." - Alexander Mitscherlich, Von der Unwirtlichkeit unserer Städte
- "In Frankreich studiert man die Menschen, in Deutschland die Bücher." - Madame de Staël, Über Deutschland
- "In welchem Land der Erde sind die Ehen am glücklichsten? Unzweifelhaft im protestantischen Deutschland." - Stendhal, Über die Liebe
- "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört." - Willy Brandt, mit Quellenangabe "Am 10. November 1989", oft mit dem Zusatz "vor dem Schöneberger Rathaus" oder "John F. Kennedy Platz". Nach Peter Kratz: "Brandt oder Mutzenbacher", Konkret, Nr. 11 1995, biff-berlin.de ist der Satz in keiner Tonaufnahme dieser Tage von Brandt nachzuweisen, er sei erstmalig publiziert worden in "... was zusammengehört", J.H.W. Dietz Nachfolger GmbH, 1990
- "Je breiter der Rumpf eines Deutschen, desto knapper sind die Badehosen und desto lauter die Stimme, die deutsche Ansprüche und deutsche Anweisungen hervorbringt, für alle, die Deutsch nicht sprechen. Aus diesem und einigen anderen Gründen ist Deutschland bekannt als »das Land, wo Israelis ihre Manieren her haben«." - P.J. O'Rourke, Holidays in hell. London (Picador), 1989
- "Keine andere Kultur sägt so intensiv an dem Ast, auf dem sie sich befindet und kein Land hat sich so gründlich von seiner Identität verabschiedet wie Deutschland. Zwar haben wir die reichste Erbengeneration aller Zeiten, jenseits der materiellen Werte sind wir aber bettelarm." - Peter Hahne, Interview in der Westfalenpost vom 19. November 2004, veröffentlicht auf www.peter-hahne.de
- "Kommen Sie einmal nach Deutschland, z.B. nach Berlin: Berlin ist die größte türkische Stadt außerhalb der Türkei. Und wir leben friedlich zusammen." - Joschka Fischer, Interview mit "Al Arabia", 22. Juni 2004
- "Krieg den deutschen Zuständen! Allerdings!" - Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 380, 1844
- "Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind." - Ernst Jünger, Das abenteuerliche Herz
- "Man mag Deutschland seiner Kolonien berauben, seine Rüstung auf eine bloße Polizeitruppe und seine Flotte auf die Stärke einer Macht fünften Ranges herabdrücken; dennoch wird Deutschland zuletzt, wenn es das Gefühl hat, dass es im Frieden von 1919 ungerecht behandelt worden ist, Mittel finden um seine Überwinder zur Rückerstattung zu zwingen." - David Lloyd George, in seinem Memorandum zum Versailler Vertrag, 25. März 1919. Geschichte und Geschehen 2, Verlag Ernst Klett, 2. Auflage, S.445
- "Man mag heute darüber sagen, was man will, Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt - verliebt in Hitler." - Sefton Delmer, Die Deutschen und ich, Hamburg, 1961, S. 288
- "Millionen Menschen in diesem Land verdienen wenig, viel zu wenig, und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit, oft ihr Leben lang. Das sind für mich die wahren Helden unserer Zeit." - Olaf Scholz, Stern Nr. 31/2008 vom 24. Juli 2008, S. 68
- "Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer." - Erich Mühsam, Deutsche im Ausland
- "Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank." - Jacques Delors, zitiert auf www.bundesbank.de (Stand 09/07)
- "Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen." - Kurt Tucholsky, So verschieden ist es im menschlichen Leben!", in: "Die Weltbühne", 26. Mai 1931, S. 776
- "Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interressiert mich nur so weit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird." - Heinrich Himmler, Posenrede
- "Ohne Zuwanderer hat dieses Land keine Zukunft." - Çigdem Akkaya, über Deutschland, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 27. März 2002
- "Und es mag am deutschen Wesen // Einmal noch die Welt genesen." - Emanuel Geibel, Deutschlands Beruf, 1861. Aus: Werke, Band 4. Stuttgart: Cotta, 1883. S. 215. books.google.com-USA*
- "Und nun ist Krieg, großer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die müssen wir nun alle totschießen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiß wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dürfen." - Paula Dehmel, Singinens Geschichten: Vom Kriege. Leipzig: Seemann, 1921. gutenberg.de
- "Und so ist letztlich an der Frage der Gleichberechtigung der Frau die Integration einer großen Zahl von Türken in Deutschland gescheitert. Wir müssen hingucken und uns eine ganze Menge einfallen lassen, wie wir die Muslime aus dem Getto der Parallelgesellschaft herausholen und ihnen eine aktive Integration abverlangen können." - Rede Keleks zum Geschwister-Scholl-Preis 2005, Tageszeitung TAZ, 15. November 2005
- "Was braucht mich Deutschlands Größe denn zu kümmern! // Ist Deutschlands nicht längst schon groß genug? // Was schafft die Größe mir als größ're Steuern!" - Frank Wedekind, Ein politisch Lied. Von der deutschen Flotte. (unter dem Pseudonym: Hermann). Aus: Simplicissimus, 27. November 1897, Jg. 2, H. 35, S. 278
- "Wenn die Deutschen sieben Jahre gesonnen haben über etwas, was sie tun sollen, so ist es am Ende, wenn es getan ist, immer eine Übereilung." - Joseph Görres, Aphorismen
- "Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel." - Kurt Tucholsky
- "Wenn Einer Deutschland kennen // Und Deutschland lieben soll, // Wird man ihm Nürnberg nennen, // Der edlen Künste voll. // Dich nimmer noch veraltet // Du treue, fleiß'ge Stadt, // Wo Dürers Kraft gewaltet // Und Sachs gesungen hat." - Max von Schenkendorf, Die deutschen Städte. Aus: Gedichte. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1815, S. 177. books.google.com
- "Wer von Deutschland als »Einwanderungsland« spricht, negiert die Ängste weiter Kreise der deutschen Bevölkerung. Und wer diese Angst als rassistisch denunziert, offenbart eine zutiefst menschenfeindliche Gesinnung." - Roland Wehl, Tagesspiegel, 20. Juni 1993
- "Wie glücklich diese Menschen in Deutschland sind! Alle werden sie dick, alle heiraten sie. Nur unsereiner wandert mager durch sein Jahrhundert und ist kein Familienvater voll Zärtlichkeit und Güte." - Georg Weerth an Friedrich Engels am 27. Mai 1852 aus Amsterdam. In: Georg Weerth. Sämtliche Werke in fünf Bänden, Band 5 (Briefe). Aufbau-Verlag Berlin 1957, S. 446
- "Wie unsere großen Meister gesagt und gesungen und wie wir es wollen, wir die Jünger - ja, nicht bloß Elsaß und Lothringen, sondern ganz Frankreich wird uns alsdann zufallen, ganz Europa, die ganze Welt - die ganze Welt wird deutsch werden. Von dieser Sendung und Universalherrschaft Deutschlands träume ich oft, wenn ich unter Eichen wandle. Das ist mein Patriotismus." - Heinrich Heine im Vorwort zu "Deutschland. Ein Wintermärchen"
- "Wir haben demnach unter den germanischen Nationen solche zu unterscheiden, welche in ihren alten Wohnsitzen geblieben sind, und solche, welche sich über das Römische Reich ausbreiteten und sich mit den unterworfenen Nationen vermischt haben. [...] Das eigentliche Deutschland erhielt sich rein von aller Vermischung." - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte IV. Teil, I.1, Suhrkamp-Ausgabe, S.420 oben und S. 421 unten
- "Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei." - Claudia Roth, FAZ.net, 20. November 2004
- "Wo andere 'n Herz haben, hat Deutschland 'ne Alarmanlage." - Jan Delay, Scheinwerfer, Blast Action Heroes (2003)
- "Du bist Deutschland!" - Werbespruch, Werbung des Internetprojektes DuBistDeutschland.de