Adolf Hitler

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Adolf Hitler (1889-1945)

deutsch-österreichischer Politiker (NSDAP) und Diktator

Zitate mit Quellenangabe

  • "Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag." - „Mein Kampf“ 1943, 851.-855. Aufl., S. 198
  • "Ich kann [...] in dieser Stunde dem deutschen Volke die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten: Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reichs melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich!" - Rede vom Balkon der Neuen Hofburg am Wiener Heldenplatz am 15. März 1938; zit. nach "Anschluß 1938". Eine Dokumentation. hrsg. v. Dokumentationsarchiv des östereichischen Widerstandes, Wien 1988, S. 335-341.
  • "[...] ich will auch gar nicht, daß Sie dafür stimmen! Deutschland soll frei werden, aber nicht durch Sie!" - zur SPD-Fraktion nach der Rede von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz, Reichstagssitzung vom 23. März 1933, reichstagsprotokolle.de
  • "Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen auf die Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungskreis zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein." - „Mein Kampf“ 1943, 851.-855. Aufl., S. 197


Zitate mit Bezug auf Adolf Hitler

  • "Adolf Hitler, dem sein Bart, // ist von ganz besondrer Art, // Kinder, da ist etwas faul, // so ein kleiner Bart, und so ein großes Maul." - Bertolt Brecht, Alfabet, 1934, 1. Strophe
  • "Adolf Hitler sieht bis an sein Lebensende mit tiefem Respekt … auf die römische Kirche, die auf ihre tausendjährige Kunst der Herrschaft, Kunst der Propaganda, Kunst der Seelenführung." - Friedrich Heer, zitiert in: „Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus“, S. 13
  • "Als ich am Kanzler vorbeikam, stand er auf, winkte mir zu und ich winkte zurück. Ich denke, die Journalisten zeigten schlechten Geschmack, als sie den Mann der Stunde in Deutschland kritisierten." - Jesse Owens, The Jesse Owens Story, 1970
  • "Die Linken waren immer auf der falschen Seite. Sie waren gegen Hitler, aber nicht gegen Stalin." - Silvio Berlusconi, La Repubblica, 3. Februar 2005
  • "Er ist ja ein Phänomen gewesen dieser Mann, militärisch, sozial, ökonomisch - er hat ja wahnsinnige Pflöcke eingerammt auf fast allen Gebieten." - Udo Pastörs, Zitat aus dem Wahlkampf, in der ARD am 17. September 2006 persönlich bestätigt, focus.msn.de
  • "Er spricht scharf gegen Rosenberg. Weil er alles und nichts macht. V.B. [Völkischer Beobachter] ist saumäßig. Er sitzt in seinem 'Außenpolitischen Amt', wo er auch nur Murks macht." - Joseph Goebbels über Adolf Hitlers Unzufriedenheit mit der Arbeit Alfred Rosenbergs bei der Zeitung "Völkischer Beobachter" der NSDAP, 28. Juli 1933
  • "Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht." - Joachim Meisner in seiner Predigt zum Dreikönigstag im Kölner Dom am 6. Januar 2005, zitiert in wdr.de und in der taz vom 5. Januar 2007, beucker.de
  • "Früher hams Hitler g'hoaßn oder Himmler, wisst's es no, heit hoaßns Beckstein und Haider!" - Hans Söllner, Liedzitat, enthalten auf der Do-CD "Babylon" 2001
  • "Für zwei Mörder wie Hitler und mich ist in Deutschland kein Platz." - Peter Lorre, Telegramm an Joseph Goebbels, 1933, Anspielung auf seine Rolle als Kindermörder in dem Film "M"
  • "Gegen Maos fröhlichen Exterminismus erscheint Hitler wie ein rachitischer Briefträger." - Peter Sloterdijk, FOCUS 31/2005, Interview: "Die Freigabe aller Dinge", S. 54
  • "Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher Augenhöhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert." - Wolfgang Dvorak-Stocker, Interview mit Colette M. Schmidt, Der Standard, 20. Mai 2005 Der Standard
  • "Hitler hat Luthers Ratschläge gegen die Juden genau ausgeführt." - Karl Jaspers, „Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung“, 1962, S. 90
  • "Hitler ist der potentielle Selbstmörder par excellence. Er hat keine Bindungen außer an sein Ego, und wird dieses ausgelöscht, ist er alle Sorgen, jegliche Verantwortung und Bürde los. Er ist in der privilegierten Situation eines Mannes, der nichts liebt außer sich selbst. Ihm ist das Schicksal von Staaten, Menschen und Gemeinwesen, deren Existenz er aufs Spiel setzt, völlig gleichgültig." - Sebastian Haffner, Germany: Jekyll & Hyde. Deutschland von innen betrachtet, München 1998, S. 24; geschrieben 1939
  • "Hitler kam, wie jedes Kind, unschuldig zur Welt, wurde von seinen Eltern, wie viele andere Kinder damals, destruktiv erzogen, und später hat er sich selbst zum Monster gemacht. Er war Überlebender einer Vernichtungsmaschinerie, die im Deutschland der Jahrhundertwende »Erziehung« genannt wurde und die ich als das verborgene KZ der Kindheit bezeichne, das nie erkannt werden darf." - Alice Miller, Abbruch der Schweigemauer
  • "Hitler war genial, er hatte nur die falschen Berater." - Pim Fortuyn, Ravage, 2. November 2001
  • "Hitler wird aus dem ihn noch umgebenden Haß hervorgehen, als eine der bedeutendsten Erscheinungen, die jemals gelebt hat…, es lag eine Aura über ihm in der Art wie er lebte und starb, die wachsen und fortleben wird. Er hatte das gewisse Etwas, woraus Legenden geschaffen werden…" - John F. Kennedy, Tagebucheintrag vom 1. August 1945, in: "Prelude to Leadership", 1995
  • "Ich bin es nicht wert, von Adolf Hitler laut zu sprechen und sein Leben und Tun lädt auch nicht zu sentimentaler Regung ein. Er war ein Krieger, ein Krieger für die Menschheit und ein Verkünder des Evangeliums vom Recht für alle Völker. Er war eine reformatorische Gestalt von höchstem Rang, und sein historisches Schicksal war es, in einer Zeit beispielloser Rohheit wirken zu müssen, der er schließlich zum Opfer fiel." - Knut Hamsun in der norwegischen Zeitung Aftenposten, 7. Mai 1945
  • "Ich habe nun Deutschlands berühmten Führer gesehen, auch die großen Veränderungen, die er verursacht hat. Was immer einer denkt von solchen Methoden - und diese sind bestimmt nicht jene eines parlamentarischen Landes -, kann doch kein Zweifel darüber bestehen, dass er eine wunderbare Veränderung im Geist der Menschen, in ihrem Benehmen untereinander, in ihrer sozialen und ökonomischen Selbstdarstellung bewirkt hat." - David Lloyd George nach seinem Besuch in Berchtesgaden bei Adolf Hitler im "Daily Express", 17. September 1936
  • "Ironischerweise ist festzuhalten, dass 68 und der ambivalente Anti- Amerikanismus aus Amerika importiert wurden und nicht originär deutschen Ursprungs sind, weshalb die nachträgliche Legende, dass 68 aus einem mutigen Kampf deutscher Studenten und Intellektueller gegen Adolf Hitler dreißig Jahre nach Hitlers Tod entstanden sei, eine plumpe Geschichtsklitterung ist." - Bettina Röhl, bettinaroehl.de, »Trau keinem 68er !«, 22. Januar 2003
  • "Mich beunruhigt nicht Hitler, wohl aber beunruhigen mich seine Parteigänger. Ich bekenne, dass mir Hitler selbst sympathisch ist. Ich habe sein Buch mit großem Interesse gelesen, und ich bewundere die Summe der Kenntnisse, die dieser aus dem Volke aufgestiegene Autodidakt angesammelt hat, die tiefen und richtigen Beobachtungen, die so zahlreich in seinem Werke sich finden." - Gonzague de Reynold in: Die Tragik Europas (L'europe tragique). Aus dem Französischen von Walter Grossenbacher. Luzern: Vita Nova, 1935, S. 335
  • "Nicht jeder erbitterte Kleinbürger könnte ein Hitler werden, aber ein Stückchen Hitler steckt in jedem von ihnen." - Leo Trotzki - Artikel "Porträt des Nationalsozialismus", erschienen in der "Neuen Weltbühne", 10. Juni 1933
  • "Noch heute zeigt sich das Land von ihm besessen, indem es alle zwei Minuten schwört, ihn überwunden zu haben." - Dietrich Schwanitz über Adolf Hitler, in: Bildung. Alles was man wissen muß. Eichborn GmbH & Co. Verlag KG, Frankfurt am Main, Oktober 1999, ISBN 3-8218-0818-7, Seite 202.
  • "Seit meinem zehnten Lebensjahr bin ich besessen von Adolf Hitler." - Norman Mailer, Interview in welt.de
  • "So hoch er sich heute spreizt, so weit seine Einschüchterung sich ausbreitet, soviel von ihm angerichtetes Elend, Entehrung, Verderbnis, Blut, Tränen, Verzweiflung und Selbstmord er sich von seinem Bergsitz betrachten und sich groß, sich »geschichtlich« vorkommen darf, – der Stab ist ihm gebrochen, nichts wird bleiben von seinen Worten und Werken, weil sie falsch und nichtig waren, und sein Nachruhm wird Schande sein." - Thomas Mann, 1938 in: „An die gesittete Welt“, Nachdruck: Essays, Band 5: „Deutschland und die Deutschen 1938–1945“, S. 34 f.
  • "Was heißt »Selbstverwirklichung«? Der Mensch kann sich selbst vielfältig verwirklichen - einer hat das Potenzial, um heiliger Franz zu werden, anderer hat das Potenzial, Hitler zu werden. Sollen wir denn sagen, dass unsere Aufgabe darin besteht, jedem Menschen sein Potenzial verwirklichen zu lassen, unabhängig davon, welches Potenzial es ist?" - Leszek Kołakowski, Mini-Traktate über Maxi-Themen
  • "Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde." - Eugen Gerstenmaier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 1975
  • "Wenn auch die Funktion des Führers Adolf Hitlers durchaus individuell fassbar ist, so verlangt er doch nichts, worin nicht Millionen ihm zu folgen bereit sind." - Alexander Mitscherlich: „Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens.“, ISBN 3-492-20168-7, 16. Aufl., 2001, S. 29
  • "Wollen wir weiter einem Dilettanten das Schicksal unserer Armeen anvertrauen?" - Kurt Huber im VI. Flugblatt der Weißen Rose

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