Adolf Hitler

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Inhaltsverzeichnis

Adolf Hitler (1889-1945)

deutsch-österreichischer Politiker (NSDAP) und Diktator

Überprüft

  • "Ich kann [...] in dieser Stunde dem deutschen Volke die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten: Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reichs melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich!" - Rede vom Balkon der Neuen Hofburg am Wiener Heldenplatz am 15. März 1938; zit. nach "Anschluß 1938". Eine Dokumentation. hrsg. v. Dokumentationsarchiv des östereichischen Widerstandes, Wien 1988, S. 335-341
  • "Der Nationalsozialismus ist weder antikirchlich noch antireligiös, sondern im Gegenteil, er steht auf dem Boden eines wirklichen Christentums." - Saarkundgebung am Ehrenbreitstein bei Koblenz, 26. August 1934, zitiert in: Westdeutscher Beobachter, Nr. 383, 27. August 1934
  • "Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag." - „Mein Kampf“ 1943, 851.-855. Aufl., S. 198
  • "Die Bombe, die von dem Obersten Graf von Stauffenberg gelegt wurde, explodierte zwei Meter von meiner rechten Seite. Sie hat eine Reihe von mir teuren Mitarbeitern sehr schwer verletzt; einer ist gestorben. Ich selbst bin völlig unverletzt; nur ganz kleine Hautabschürfungen, Prellungen und Verbrennungen." - nach dem Attentat vom 20. Juli 1944, Original-Ton-Dokument in: Stauffenberg - Eine Spurensuche, Gabriele Trost (Buch und Regie), SWR, 2007
  • "Ich habe nun damals alles umgestellt auf den Gedanken, Arbeitsleistung gegen Arbeitsleistung, Rohstoff gegen Arbeitsleistung, Produkte der Landwirtschaft gegen Produkte der Industrie. Es ist mir gelungen, in jahrelanger Arbeit allmählich eine gewiße Binnenwirtschaft wenigstens in Europa aufzubauen. Allein gegen diese Binnenwirtschaft begann sofort wieder der alte Kampf Englands, das in dieser Konsolidierung wirtschaflich gesehen, den Keim einer späteren politischen Zusammenarbeit fühlte. Es begann daher zugleich der Kampf des ganzen Weltjudentums, das mit dem Ausschalten seiner bisherigen spekulativen Handelmethoden einen Verlust nicht nur in Europa sah, sondern einen Verlust, der vielleicht die ganze Welt eines Tages betreffen könnte." - Aus einer Geheimrede vor dem militärischen Führernachwuchs im Sportpalast Berlins am 30. Mai 1942, "Hitlers Tischgespräche" von Henry Picker, S. 718, ISBN 3 549 07185 X
  • "Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen auf die Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungskreis zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein." - „Mein Kampf“ 1943, 851.-855. Aufl., S. 197
  • "Nur beim römischen Weltreich kann man sagen, dass die Kultur ein Faktor war. Auch das Regime der Araber in Spanien war etwas unendlich Vornehmes : die grössten Wissenschaftler, Denker, Astronomen, Mathematiker, einer der menschlichsten Zeiträume, eine kolossale Ritterlichkeit zugleich. Als dann später das Christentum dahin kam, da kann man nur sagen: die Barbaren. Die Ritterlichkeit, welche die Kastilier haben, ist in der Wirklichkeit arabisches Erbe. Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt : Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen - das Christentum ist so etwas Fades-, hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel ! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon gehalten worden." - Hitler's Table Talk 1941-1944, Enigma Books, 2000, S. 607, ISBN 1929631480

Bibliografische Angaben nicht ausreichend

  • "Ich will keine intellektuelle Erziehung. Mit Wissen verderbe ich mir die Jugend. […] Aber Beherrschung müssen sie lernen." - Hermann Rauschning: Gespräche mit Hitler, Zürich/New York 1940

Quellenangabe nur per Nennung des Anlasses

  • "Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksicht auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein." - NSDAP-Programm vom 24. Februar 1920 Punkt 4
  • "Betrinke dich nie!" - aus dem Vorwort zum Parteibuch der NSDAP, 1927
  • "Wir haben einen Bedarf von 23 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr zur Zeit, den wir im wesentlichen selbst produzieren. Eine Missernte von 10 Prozent macht also die Ernährung unseres Volkes schon für die Dauer eines Monats unsicher. Ebenso beim Fleisch, Fett usw. Es ist nicht möglich, auf die Dauer unsere Nation auf 470.000 oder 570.000 Quadratkilometer ernähren zu können." - Aus einer Geheimrede vor dem politischen Führernachwuchs in der Ordensburg Sonthofen im Allgäu am 23. November 1937
  • "Ich darf noch einmal feststellen, dass ich erstens keinen Krieg geführt habe, dass ich zweitens seit Jahren meinem Abscheu vor einem Krieg und allerdings auch meinem Abscheu vor einer Kriegshetze Ausdruck verleihe, und dass ich drittens nicht wüsste, für welchen Zweck ich überhaupt einen Krieg führen sollte." - aus einer Rede vor dem Reichstag, 28. April 1939
  • "Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! Wer mit Gift kämpft, wird mit Giftgas bekämpft!" - Verkündigung des Angriffs auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939

Zugeschrieben

Bei Adolf Hitler keine Einträge ohne Quellenangabe vornehmen


Zitate mit Bezug auf Adolf Hitler

  • "Adolf Hitler, dem sein Bart, // ist von ganz besondrer Art, // Kinder, da ist etwas faul, // so ein kleiner Bart, und so ein großes Maul." - Bertolt Brecht, Alfabet, 1934, 1. Strophe
  • "Adolf Hitler sieht bis an sein Lebensende mit tiefem Respekt … auf die römische Kirche, die auf ihre tausendjährige Kunst der Herrschaft, Kunst der Propaganda, Kunst der Seelenführung." - Friedrich Heer, zitiert in: „Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus“, S. 13
  • "Als ich am Kanzler vorbeikam, stand er auf, winkte mir zu und ich winkte zurück. Ich denke, die Journalisten zeigten schlechten Geschmack, als sie den Mann der Stunde in Deutschland kritisierten." - Jesse Owens, The Jesse Owens Story, 1970
  • "Bush will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht." - Herta Däubler-Gmelin, in einer Rede vor Betriebsräten, Tübingen, 18. September 2002
  • "Der Hitler hat ja in einem Maße dieses Land in Bewegung gebracht, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Er hat in den 30er Jahren, was bis in die 40er, 50er - man kann sagen - in die 60er Jahre weitergewirkt hat, den Leuten einen Elan vermittelt, der vollkommen von uns gewichen ist." - Arnulf Baring im Nachtstudio des ZDF, 9. November 2003
  • "Die Linken waren immer auf der falschen Seite. Sie waren gegen Hitler, aber nicht gegen Stalin." - Silvio Berlusconi, La Repubblica, 3. Februar 2005
  • "Er ist ja ein Phänomen gewesen dieser Mann, militärisch, sozial, ökonomisch - er hat ja wahnsinnige Pflöcke eingerammt auf fast allen Gebieten." - Udo Pastörs, Zitat aus dem Wahlkampf, in der ARD am 17. September 2006 persönlich bestätigt, focus.msn.de
  • "Er spricht scharf gegen Rosenberg. Weil er alles und nichts macht. V.B. [Völkischer Beobachter] ist saumäßig. Er sitzt in seinem 'Außenpolitischen Amt', wo er auch nur Murks macht." - Joseph Goebbels über Adolf Hitlers Unzufriedenheit mit der Arbeit Alfred Rosenbergs bei der Zeitung "Völkischer Beobachter" der NSDAP, 28. Juli 1933
  • "Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht." - Joachim Meisner in seiner Predigt zum Dreikönigstag im Kölner Dom am 6. Januar 2005, zitiert in wdr.de und in der taz vom 5. Januar 2007, beucker.de
  • "Es ist die allgemeine Meinung, dass Hitler Keitel an seiner Seite festhielt, weil er von seinem bedingungslosen soldatischen Gehorsam und seiner unbedingten Treue überzeugt war." - Werner von Blomberg, ZDF, 31. August 2003, zdf.de
  • "Fragt man die Leute nach Hitler, hört man immer, dass er böse war und viele Menschen umgebracht hat. Doch mich interessiert, was das für ein Typ war. Eigentlich war er ja ganz schlau. Ich habe »Mein Kampf« gelesen und plötzlich verstanden, wie er das gemacht hat, seine Wege." - Franziska van Almsick, 1995, Sven Eggers, Die Sternstunde von Berlin, national-zeitung.de
  • "Früher hams Hitler g'hoaßn oder Himmler, wisst's es no, heit hoaßns Beckstein und Haider!" - Hans Söllner, Liedzitat, enthalten auf der Do-CD "Babylon" 2001
  • "Für zwei Mörder wie Hitler und mich ist in Deutschland kein Platz." - Peter Lorre, Telegramm an Joseph Goebbels, 1933, Anspielung auf seine Rolle als Kindermörder in dem Film "M"
  • "Gegen Maos fröhlichen Exterminismus erscheint Hitler wie ein rachitischer Briefträger." - Peter Sloterdijk, FOCUS 31/2005, Interview: "Die Freigabe aller Dinge", S. 54
  • "Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher Augenhöhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert." - Wolfgang Dvorak-Stocker, Interview mit Colette M. Schmidt, Der Standard, 20. Mai 2005, mayday.antifa.net
  • "Hitler hat Luthers Ratschläge gegen die Juden genau ausgeführt." - Karl Jaspers, „Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung“, 1962, S. 90
  • "Hitler kam, wie jedes Kind, unschuldig zur Welt, wurde von seinen Eltern, wie viele andere Kinder damals, destruktiv erzogen, und später hat er sich selbst zum Monster gemacht. Er war Überlebender einer Vernichtungsmaschinerie, die im Deutschland der Jahrhundertwende »Erziehung« genannt wurde und die ich als das verborgene KZ der Kindheit bezeichne, das nie erkannt werden darf." - Alice Miller, Abbruch der Schweigemauer
  • "Hitler konnte gar nichts! Nicht mal Auto fahren!" - Marcel Reich-Ranicki, Einwurf in einer Talkshow, in welcher er aufgrund des Filmes "Der Untergang" seiner Ansicht nach zu wenig Redezeit erhielt
  • "Ich bin es nicht wert, von Adolf Hitler laut zu sprechen und sein Leben und Tun lädt auch nicht zu sentimentaler Regung ein. Er war ein Krieger, ein Krieger für die Menschheit und ein Verkünder des Evangeliums vom Recht für alle Völker. Er war eine reformatorische Gestalt von höchstem Rang, und sein historisches Schicksal war es, in einer Zeit beispielloser Rohheit wirken zu müssen, der er schließlich zum Opfer fiel." - Knut Hamsun in der norwegischen Zeitung Aftenposten, 7. Mai 1945
  • "Ich habe nun Deutschlands berühmten Führer gesehen, auch die großen Veränderungen, die er verursacht hat. Was immer einer denkt von solchen Methoden - und diese sind bestimmt nicht jene eines parlamentarischen Landes -, kann doch kein Zweifel darüber bestehen, dass er eine wunderbare Veränderung im Geist der Menschen, in ihrem Benehmen untereinander, in ihrer sozialen und ökonomischen Selbstdarstellung bewirkt hat." - David Lloyd George nach seinem Besuch in Berchtesgaden bei Adolf Hitler im "Daily Express", 17. September 1936
  • "Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte." - Max Liebermann beim Betrachten eines Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machterübernahme
  • "Ich müsste mich sehr, sehr täuschen, wenn dies hier ein gutes Ende nehmen sollte. Dieser Mensch ist völlig von sich selbst besessen, alles, was ihm nicht dient, verwirft er, was er sagt und schreibt, trägt den Stempel seiner Selbstsucht, dieser Mensch geht über Leichen und tritt nieder, was ihm im Weg ist - ich kann nur nicht begreifen, dass selbst so viele von den Besten in Deutschland dies nicht sehen, oder wenigstens aus dem, was er schreibt und sagt, eine Lehre zu ziehen - wer von all diesen hat überhaupt das haarsträubende Buch »Mein Kampf« gelesen?" - Pius XII. über Adolf Hitler, 1929
  • "Ironischerweise ist festzuhalten, dass 68 und der ambivalente Anti- Amerikanismus aus Amerika importiert wurden und nicht originär deutschen Ursprungs sind, weshalb die nachträgliche Legende, dass 68 aus einem mutigen Kampf deutscher Studenten und Intellektueller gegen Adolf Hitler dreißig Jahre nach Hitlers Tod entstanden sei, eine plumpe Geschichtsklitterung ist." - Bettina Röhl, bettinaroehl.de, »Trau keinem 68er !«, 22. Januar 2003
  • "Mein Führer, Sie leben, Sie leben!" - Wilhelm Keitel, ZDF, 31. August 2003, zdf.de
  • "Nicht jeder erbitterte Kleinbürger könnte ein Hitler werden, aber ein Stückchen Hitler steckt in jedem von ihnen." - Leo Trotzki - Artikel "Porträt des Nationalsozialismus", erschienen in der "Neuen Weltbühne", 10. Juni 1933
  • "Seit meinem zehnten Lebensjahr bin ich besessen von Adolf Hitler." - Norman Mailer, Interview in welt.de
  • "Wann immer jemand daran erinnert, dass Hitler Österreicher war!" - Wolfgang Menge auf die Frage, bei welcher Gelegenheit er stolz sei, ein Deutscher zu sein, Jubiläumsausgabe des STERN
  • "Was heißt »Selbstverwirklichung«? Der Mensch kann sich selbst vielfältig verwirklichen - einer hat das Potenzial, um heiliger Franz zu werden, anderer hat das Potenzial, Hitler zu werden. Sollen wir denn sagen, dass unsere Aufgabe darin besteht, jedem Menschen sein Potenzial verwirklichen zu lassen, unabhängig davon, welches Potenzial es ist?" - Leszek Kołakowski, Mini-Traktate über Maxi-Themen
  • "Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde." - Eugen Gerstenmaier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 1975
  • "Wenn auch die Funktion des Führers Adolf Hitlers durchaus individuell fassbar ist, so verlangt er doch nichts, worin nicht Millionen ihm zu folgen bereit sind." - Alexander Mitscherlich: „Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens.“, ISBN 3-492-20168-7, 16. Aufl., 2001, S. 29
  • "Wollen wir weiter einem Dilettanten das Schicksal unserer Armeen anvertrauen?" - Kurt Huber im VI. Flugblatt der Weißen Rose

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