Klabund

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[Bearbeiten] Klabund (1890-1928)

deutscher Schriftsteller
eigentlich: Alfred Henschke

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden." - Regenschirmparaden. Aus: Die Harfenjule. Berlin: Verlag die Schmiede, [1927]. S. 31
  • "Deutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal." - Sommerelegie. Aus: Die Harfenjule. Berlin: Verlag die Schmiede, [1927]. S. 51
  • "Die heutige Dichtung der Expressionisten ist nicht unverständlicher oder absonderlicher als irgendein hymnisches oder ekstatisches Gedicht von Goethe, mit dessen Grundformen sie sich berührt." - Deutsche, lest Eure Dichter. Aus: Klabunds Literaturgeschichte. Hrsg. von Ludwig Goldscheider. Wien: Phaidon, 1929. S. 197
  • "Er fiel wie eine Qualle, die zur Ebbe auf Strand geriet, in sich zusammen." - Störtebeker. Aus: Werke, Band 8: Aufsätze und verstreute Prosa. Hrsg. von Joachim Grage und Christian von Zimmermann. Berlin: Elfenbein, 2003. S. 106. ISBN 3-932245-19-9
  • "Um eine schöne Pfingststimmung zu bewirken, // Stellt man in den kleinen Städten Birken // Vor die Tür. [...] Aber vor allen // Dingen vergeßt // Nicht: wir feiern Pfingsten das Schützenfest." - Kleinstadtpfingsten. Aus: Morgenrot! Klabund! Die Tage dämmern, Berlin, 1913. S. 30
  • "Und dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer Krüge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte - // Und eine gleicht der andren Wagenspur." - Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers. München: Roland-Verlag, 1917. S. 21

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