Familie

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zitate

[Bearbeiten] Familie im eigentlichen Sinn

  • "Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; jede unglückliche Familie jedoch ist auf ihre besondere Weise unglücklich." - Leo Tolstoi, Anna Karenina
  • "Bei den Wilden hat jede Familie ihr Obdach, ihre Wohnung, die den Vergleich mit jeder anderen aushält und für gröbere und einfachere Bedürfnisse genügt." - Henry David Thoreau, Walden
  • "Bei der Begründung von Ehe und Familie handelt es sich um die günstigsten Voraussetzungen für die Herausbildung menschlicher Subjektivität und Identität." - Joachim Kahl, in: Sexualität - Ehe - Familie, Aufklärung und Kritik 2/2001, Seite 96
  • "Das individualistische Gleichheitsprinzip zerstört das Gemeinwesen, das ausweislich der Menschenrechtserklärung der Ehen und Familien bedarf." - Karl Albrecht Schachtschneider, Rechtsproblem Familie (pdf), Seite 38
  • "Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche." - Jean-Jacques Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag
  • "Die Frau ist als notwendige Mitverdienerin der Familie unverzichtbarer Teil der Konsumgesellschaft geworden, Freiheit und wahre Emanzipation jedoch gibt es in den seltensten Fällen." - Eva Herman, Cicero,cicero.de
  • "Die Frauen, einst Bewahrer der Familie, sind heute viel eher diejenigen, die sie auflösen." - Matthias Matussek, „Der entsorgte Vater“, in: DER SPIEGEL, Heft 47/1997, vom 17. November 1997; pappa.com
  • "Die viel zitierte Selbstverwirklichung der Frauen kann den Geburtenrückgang in Deutschland nicht erklären. Auch die Männer hadern mit den neuen Erwartungen an Väter – und verzichten auf Familie." - Susanne Gaschke, zeit.de, 15. Januar 2004
  • "Eine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen." - Honoré de Balzac, "Une fille d'Eve", 1838
  • "Es ist für eine Frau zwischen 14 und 44 Jahren auf dieser Welt wahrscheinlicher, dass sie durch ihre eigene Familie ermordet wird, als dass sie an Malaria, an Krebs, im Krieg oder bei einem Autounfall umkommt." - Ayaan Hirsi Ali, Spiegel Online, 9. März 2006, spiegel.de
  • "Familien haben heute ein Schmarotzerimage. Sie müssen sich von Finanzexperten vorrechnen lassen, wie teuer Bildungsinstitute für ihre Kinder sind." - Susanne Mayer, "Jetzt bitte: Ein Ruck für die Familien", Die Zeit Nr. 46 vom 8. November 2001, S. 1
  • "Es ist selbstverständlich, dass Frauen etwas lernen, dass sie sich weiterbilden und Aufgaben auch außerhalb der Familie übernehmen, wenn sie das Talent dafür haben. Doch all das sollte in Maßen geschehen." - Eva Herman, Cicero Magazin, 27. April 2006, cicero.de
  • "Glücksgefühle, Wut, Hilflosigkeit oder Ohnmachtsempfinden von Zweitfrauen […] sind auch Folgen eines bestimmten gesellschaftlichen beziehungsweise politisch-juristischen Bildes von Frau und Familie, das Zweitfamilien und damit auch Zweitfrauen die nachrangige Stellung zuweist." - Doris Früh, „Im Schatten der Ersten“, 2002, S. 189
  • "Ich glaube, dass die Ehe von Vater und Mutter, dass die Familie mit Vater und Mutter die Zukunft ist, und nicht etwas anderes. Das ist die Moderne, und nicht eine Fehlentwicklung, die sich hoffentlich bald wieder legen wird." - Norbert Geis im ZDF-Morgenmagazin vom 11. August 2009 (7:17 Uhr) zum Thema "Adoptionsrecht von Homo-Paaren, zdf.de
  • "Ich träume von einer Stadt, in der Kinder willkommen sind, in der sie faire Chancen haben und in der Familien und deren Kinder auch als Mieter und als Nutzer öffentlicher Plätze gerne gesehen sind. Ich träume von einer Stadt, in der man akzeptiert, dass Kinder Freiräume brauchen." - Wolfgang Schuster, Stuttgarter Zeitung Nr. 169/2007 vom 25. Juli 2007, S. 20
  • "In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu." - Reinhard Mey, Interview im Reader's Digest, Oktober 2005
  • "In einer hedonistischen Kultur, die zur kurzfristigen Beziehung ermuntert, zur ständigen „Wahl“ und „Verbesserung“, sind langfristige Unternehmungen wie Familie für die meisten kaum noch vorstellbar." - Matthias Matussek, „Die vaterlose Gesellschaft. Eine Polemik gegen die Abschaffung der Familie.“, ISBN 3-596-17139-3, 2006, Vorwort zur Neuauflage
  • "Kinder und Jugendliche […] alle erträumen als größtes Glück eine heile Familie mit Mutter, Vater und am liebsten auch mit Geschwistern. […] Und sie leiden so sehr unter der Trennung oder Scheidung ihrer Eltern, dass sie das damit verbundene traumatische Erlebnis des Verlustes lebenslang nicht oder nur schwer verwinden." - Karin Jäckel, Novo-Magazin 50
  • "Man soll wissen, dass es Pöbel überall gibt, selbst im schönen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause." - Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit
  • "Nur das Familienwohl verwirklicht das Kindeswohl." - Karl Albrecht Schachtschneider, Rechtsproblem Familie (pdf), Seite 23
  • "Sie war auch heute bei mir. Sie begleitet mich immer. Ich hoffe, sie hat mitgekriegt, wie ich auf dem Podium stand. Ich habe für alle Gold geholt: für meine Familie und Freunde, für Deutschland - und zu allererst für meine Frau." - Matthias Steiner, Peking 2008 - Steiner: "Gold für meine tote Frau"; Anmerkung: Steiners Frau Susann verstarb im Sommer 2007 bei einem Autounfall
  • "Wenn ich manche Bankmanager höre, denke ich: Geht mal raus und guckt, wie eure Kunden leben! Offenbar fehlt am oberen Ende der Einkommensskala das Vorstellungsvermögen dafür, dass es Familien gibt, die von 1000 Euro leben müssen." - Frank-Walter Steinmeier, Stern Nr. 44/2008 vom 23. Oktober 2008, S. 56
  • "Wenn man heute Kindheit beschreiben will, muss man Rücksicht darauf nehmen, dass Kindheit heute anders beschrieben werden muss. Andererseits gibt es Probleme, die seit hundert oder tausend Jahren gleich sind, zum Beispiel die Stellung der Geschwisterreihe in der Familie." - Paul Maar, www.lesen-in-deutschland.de
  • "Wir müssen die Rahmenbedingungen verbessern, damit die Menschen ihrem Willen zum Kind folgen können. Dazu gehört es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser zu organisieren. Das heißt mehr Unterstützung bei der Erziehung und Rückkehrgarantien zum Arbeitsplatz." - Paul Kirchhof, sueddeutsche.de, 30. August 2005

[Bearbeiten] Familie im übertragenen Sinn

  • "Das Handwerk, mit seinen familienartigen, sittlichen Beziehungen zwischen Meister, Geselle und Lehrling, wird mehr und mehr zurückgedrängt." - Gustav Schmoller, Die Arbeiterfrage. In: Preußische Jahrbücher. 14. Band, 4. Heft. Berlin: Reimer, 1864. S. 395. books.google.com
  • "Die großen Menschen, die auf der Erde eine sehr kleine Familie bilden, finden leider nur sich selbst zum Nachahmen." - François-René de Chateaubriand, Von jenseits des Grabes
  • "Die Werkstatt ist die Familie in der Arbeit. Ganz anders gestaltet sich dies da, wo die Maschinen auftreten." - Lorenz von Stein, Die socialen Bewegungen der Gegenwart

[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund

  • "Der Mann ist das Haupt der Familie, und die Frau ist der Hut darauf." - Aus Amerika
  • "Ein Mann kann nicht reich werden, wenn er für seine Familie sorgen muß." - Navajo-Sprichwort
  • "In der Familie sei sparsam, doch Gästen gib reichlich." - Aus China
  • "Keine Familie kann das Schild heraushängen: »Hier ist alles in Ordnung.«" - Aus China
  • "Leicht ist es, ein Reich zu regieren, aber schwer eine Familie." - Aus China
  • "Zu einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber." - Aus China

[Bearbeiten] Bibel

  • "Ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter […]. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig." - Matthäus 10:35-37; vgl. Matthäus 10:21; 19:29
  • "Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen." - Matthäus 19:29; Matthäus 10:21, 10:35
  • "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern dann kann er nicht mein Jünger sein." - Lukas 14:26

[Bearbeiten] Koran

nach Suren geordnet

  • "Und der Vater soll für ihre (der Mütter) Nahrung und Kleidung aufkommen nach Billigkeit. Niemand werde belastet über sein Vermögen." - Sure 2, 233 (Ahmadiyya) Onlinetext
  • "Verehrt Allah und setzet Ihm nichts zur Seite, und (erweiset) Güte den Eltern, den Verwandten […]" - Sure 4, 37 (Ahmadiyya) Onlinetext
  • "[…] und (erweiset) Güte den Eltern. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sage nie „Pfui!“ zu ihnen, und stoße sie nicht zurück, sondern sprich zu ihnen ein ehrerbietiges Wort." - Sure 17, 23 (Ahmadiyya) Onlinetext
  • "Unser Herr, gewähre uns an unseren Frauen und Kindern Augentrost, und mache uns zu einem Vorbild für die Rechtschaffenen." - Sure 25, 74 (Ahmadiyya) Onlinetext
  • "Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch schuf aus euch selber, auf dass ihr Frieden in ihnen fändet, und Er hat Liebe und Zärtlichkeit zwischen euch gesetzt." - Sure 30, 21 (Ahmadiyya) Onlinetext
  • "Wir haben dem Menschen aufgetragen, seine Eltern gut zu behandeln." - Sure 31, 14 (Khoury) Onlinetext

[Bearbeiten] Weblinks

Wikiquote
Siehe auch: Verwandtschaft, Dynastie
Wikipedia
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Wiktionary
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