Vater

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[Bearbeiten] Zitate

[Bearbeiten] Vater im eigentlichen Sinn

  • "Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so mißlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein Glück an ihm." - Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft B (217). Aus: Schriften und Briefe. hg. von Wolfgang Promies, Bd. 1-3, München: Hanser, 1967 ff. Band 1, S. 105
  • "Daß der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich öffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit." - John Greenleaf Whittier: Mein Psalm, (orig.: My Psalm) übersetzt von Mally von Have Behler, in : Komm, leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn 1947, S.243
  • "Den Weg des Vaters wird dereinst das Kind auch gehn." - Alfred de Musset, Poésies nouvelles: Le Rain allemand
  • "Der Freiheit Kampf, einmal begonnen, / Vom Vater blutend auf den Sohn vererbt, / Wird immer, wenn auch schwer, gewonnen." - George Gordon Byron, Der Giaur
  • "Der Revolutionär von heute, der mit Hilfe der Psychologie des Unbewussten die Beziehungen der Geschlechter in einer freien und glückverheißenden Zukunft sieht, kämpft gegen die Vergewaltigung in ursprünglichster Form, gegen den Vater und gegen das Vaterrecht." - Otto Gross, Zur Überwindung der kulturellen Krise, in: Die Aktion, Bd. 3, 2. April 1913, S. 387
  • "Die Dankbarkeit gegenüber dem Vater geht auf die Kinder über." - Claudian, De consulatu Stilichonis
  • "Die viel zitierte Selbstverwirklichung der Frauen kann den Geburtenrückgang in Deutschland nicht erklären. Auch die Männer hadern mit den neuen Erwartungen an Väter – und verzichten auf Familie." - Susanne Gaschke, in: Die Zeit, 15. Januar 2004
  • "Du wirst bald merken, dass dein Vater das Lehrgeld umsonst ausgegeben hat." - Petron, Satiren, 58
  • "Ein Vater muß auch ein Kind versorgen können. Natürlich!" - Gun Jacobson, Peters Baby. München, 1971. S. 27. ISBN 3-570-07682-2. Deutsch von Hans Joachim Maass
  • "Ein Vater muss lernen, das Handeln seiner Söhne zu akzeptieren, und zwar nicht gemessen an seinen Wünschen, sondern an deren Möglichkeiten." - Niccolò Machiavelli, Briefe (an die Zehn, 21. November 1500)
  • "Einem Liebhaber, der den Vater zu Hilfe ruft, trau ich - erlauben Sie - keine hohle Haselnuss zu." - Friedrich Schiller, Kabale und Liebe I, 2 / Miller
  • "Es ist ein Rausch, Mutter zu sein, und eine Würde, Vater zu sein." - Sully Prudhomme, Gedanken
  • "Für wohlgerathene Kinder können Aeltern nicht zu viel thun. Aber wenn sich ein blöder Vater für einen ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Thorheit." - Gotthold Ephraim Lessing, Der Pelikan. Aus: Fabeln. Drei Bücher. Buch 1, Nr. 25. Leipzig: Göschen, 1859. S. 17f. books.google.com
  • "Geburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht." - Nasser Chosrau, Divan
  • "Im Krieg sind alle Väter Soldat." - Wolfgang Borchert, „An diesem Dienstag“, in: „Draußen vor der Tür“, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 60
  • "Lieber einen Vater, der räumlich nicht da, aber immer ansprechbar ist, als einen, der jeden Tag da ist, aber auf dem Flur nur brummelnd an einem vorbeigeht." Mirjam Müntefering, über ihren Vater Franz Müntefering, Stern Nr. 22/2008 vom 21. Mai 2008, S. 161
  • "Macht denn nur das Blut den Vater?" - Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise V, 7 / Recha
  • "Männer von Flandern! Erinnert euch der ruhmreichen Taten eurer Väter, - sie zählten ihre Feinde nicht, ihr unerschrockener Mut erkämpfte die Freiheit, welche die Fremden Tyrannen uns jetzt rauben wollen. Auch ihr sollt heute euer Blut für dieses heilige Pfand vergießen, und wenn wir sterben müssen, so sei es als freies und mannhaftes Volk, als ungebändigte Söhne des Löwen." - Hendrik Conscience, Der Löwe von Flandern, Kapitel 23 S.368 / Gwyde von Namur
  • "Nicht wissen, wen man zum Vater hat, ist ein Mittel gegen die Furcht, ihm ähnlich zu sein." - André Gide, Die Falschmünzer I
  • "So lange war ich Vater und musste erst kinderlos werden, um zu wissen, was ein Vater ist." - Johann Anton Leisewitz, Julius von Tarent V, 2
  • "Väter sollte man weder sehen noch hören. Das ist die einzige geeignete Basis für das Familienleben." - Oscar Wilde, Ein idealer Gatte, Akt 4 / Lord Goring
  • "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr." - Wilhelm Busch, Julchen. Vorbemerk. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040, S. 270
  • "Wenn ein Mann Vater wird, dann heißt das, dass er die Eintrittskarte für das lebenslängliche Gefängnis schon in der Tasche hat." - Esther Vilar im Fernsehduell mit Alice Schwarzer, 6. Februar 1975, WDR 16.20 Uhr

[Bearbeiten] Vater im übertragenen Sinn

[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund

  • "»Das Alter geht voran«, sagte der Junge, als sein Vater auf dem Dachboden durch die Luke stürzte." - Aus Deutschland
  • "Die Söhne essen das Obst, und ihre Väter gleiten über den Schalen aus." - Aus Albanien
  • "Eine junge Heuschrecke ist wie ihr Vater, ob sie geht oder kriecht." - Arabisches Sprichwort
  • "Frag die Mutter, ob das Kind wie der Vater ist." - Aus England
  • "Wenn der Vater nicht pflügen kann, lernt der Sohn auch nicht säen." - Aus China

[Bearbeiten] Bibel

[Bearbeiten] Werbesprüche

  • "Samstags gehört Vati mir." - Werbespruch, Deutscher Gewerkschaftsbund, 1956

[Bearbeiten] Weblinks

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Siehe auch: Mutter, Eltern
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Vergleiche auch: Sohn, Tochter, Kind
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Vater.
Wiktionary
Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Vater.
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