Tod

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Hausspruch

Zitate[Bearbeiten]

Tote[Bearbeiten]

  • "Ach wie glücklich sind die Toten!" - Friedrich Schiller, Das Siegesfest
  • "Behutsam schließt man die Augen der Toten; ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen." - Jean Cocteau, Hahn und Harlekin
  • "Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat." - Martin Luther, Tischreden
  • "Es gibt wohl viele, die Liebe für ihre Toten empfinden, aber wenige sind, die es verstehen, ihre Toten auf die rechte Weise zu lieben." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 124. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Ja, es stimmt: wir haben einen furchtbaren Krieg hinter uns, einen Krieg, der uns zerstörte Kirchen und Häuser und ein Heer von Toten zurückgelassen hat. Aber zerstörte Kirchen und Häuser lassen sich wieder aufbauen, und Menschen werden jeden Tag genug geboren." - Johannes Leppich, „Thema 1", in: Pater Leppich spricht. Journalisten hören den ‚roten’ Pater, hg. von Günther Mees und Günter Graf, Düsseldorf 1952, S. 43. (Zitiert nach Dagmar Herzog, Die Politisierung der Lust - Sexualität in der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, München 2005, S. 94.)
  • "Je länger einer tot ist, desto ferner stehen ihm die lebend Hinterbliebenen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 122. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Mit jedem Menschen sterben auch die Toten, die nur in ihm noch gelebt hatten." - Richard von Schaukal, Gedanken
  • "Vergiß die treuen Toten nicht und schmücke // Auch unsre Urne mit dem Eichenkranz!" - Theodor Körner, Aufruf. In: Werke, hrsg. von Hans Zimmer, Erster Band, Leipzig und Wien (Bibliographisches Institut) 1893. S. 90

Tod[Bearbeiten]

  • "Bei unserer Geburt treten wir auf den Kampfplatz und verlassen ihn bei unserem Tode." - Jean-Jacques Rousseau, Träumereien eines einsamen Spaziergängers
  • "Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod." - Nicolas-Sébastien de Chamfort, Maximen und Gedanken
  • "Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 96
  • "Daß der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich öffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit." - John Greenleaf Whittier: Mein Psalm, (orig.: My Psalm), übersetzt von Mally von Have Behler, in: Komm, leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn 1947, S. 243
  • "Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen." - Carl Leberecht Immermann, Tristan und Isolde, Die Meerfahrt
  • "Den Tod bringen Waffen aus Deutschland." - Jürgen Grässlin, Buchtitel, Droemer Knaur, 1994, ISBN 3426800292
  • "Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz!" - Theodor Körner, Andreas Hofer's Tod
  • "Der Lebenslauf des Menschen besteht darin, dass er, von der Hoffnung genarrt, dem Tod in die Arme tanzt." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung
  • "Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken." - Thomas Mann: Der Zauberberg, S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2002, S. 600
  • "Der Tod beendet nicht alles." - Properz, Elegien
  • "Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht." - Rafik Schami, Der ehrliche Lügner. Weinheim, 1992. ISBN 3-407-78987-4
  • "Der Tod bleibt immer gleich, doch jeder Mensch stirbt seinen eigenen Tod." - Carson McCullers, Uhr ohne Zeiger
  • "Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint." - Jean Antoine Petit-Senn, Geistesfunken und Gedankensplitter
  • "Der Tod einer schönen Frau ist wahrlich das poetischste Thema der Welt." - Edgar Allan Poe, The Philosophy of Composition, (1846)
  • "Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht." - Plutarch, Moralia
  • "Der Tod ist ebenso, wie die Geburt, ein Geheimnis der Natur, hier Verbindung, dort Auflösung derselben Grundstoffe." - Marc Aurel, Selbstbetrachtungen IV, 5
  • "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland." - Paul Celan, aus dem Gedicht "Todesfuge", veröffentlicht in dem Gedichtband "Mohn und Gedächtnis" (1952)
  • "Der Tod ist losgelöst vom Schicksal; die Erde nimmt alles auf, was sie hervorgebracht hat." - Lukan, Der Bürgerkrieg
  • "Der Tod ist weder gut noch böse." - Seneca d.J., Trostschrift an Marcia, XIX, 5
  • "Die Gefolterten sagen zu allem ja und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, müssen sie alles mit dem Tode besiegeln." - Friedrich Spee von Langenfeld, Cautio criminalis
  • "Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
  • "Die menschliche Existenz hat ein einziges großes, zwar unlösbares, aber nie zur Ruhe kommendes Problem: die Selbstbehauptung im Angesicht des Todes." - Rudolf Krämer-Badoni, Das Unternehmerbild in unserer Zeit
  • "Die Natur hat es an sich, in ihren gröbsten Hüllen immer das Edelste zu verstecken, und der eigentliche Tod ist ganz gewiss das Non plus ultra der Wollust." - Zacharias Werner, an E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
  • "Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes." - Kurt Tucholsky, "Befürchtung", in "Die Weltbühne", 9. Juli 1929, S. 71
  • "Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag Nein!" - Wolfgang Borchert, Dann gibt es nur eins!
  • "Ein Biologe, der Probleme mit dem Tod hat, ist kein Biologe – der ist Esoteriker." - Mark Benecke, Interview in GALORE, Ausgabe 23, November 2006, S. 72
  • "Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod." - Emanuel Geibel, Lieder aus alter und neuer Zeit (28). Aus: Werke, Band 2. Leipzig und Wien 1918, S. 116
  • "Eine in die Welt versunkene Seele behält diese Richtung auch nach dem Tode." - Justinus Kerner, Die Seherin von Prevorst
  • "Entstehen und Vergehen, das ist das Gesetz der Welt." - Publilius Syrus, Sentenzen L5
  • "Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geburt, Leben und Tod. Der Geburt ist er sich nicht bewusst, der Tod ist ihm ein Schmerz, und er vergisst zu leben." - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
  • "Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein!" - Clemens Brentano, Erntelied
  • "Es ist ein wunderliches Ding, dass wer den Tod herruft, nicht findet hin zur Gruft, doch wer ihn sucht zu meiden, wird bald schon ihn erleiden." - Konrad von Würzburg "Partonopier und Meliur"
  • "Es liegt in der Natur des Menschen langes Leben zu lieben und vorzeitigen Tod zu scheuen, Sicherheit zu lieben und Gefahr zu scheuen, Ehre zu lieben und Schande zu scheuen, Ruhe zu lieben und die Mühsal zu scheuen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 61. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Etwas besseres als den Tod findest du überall." - Gebrüder Grimm, Die Bremer Stadtmusikanten, Kinder- und Hausmärchen. Große Ausgabe. 1. Band, 6. Auflage. Göttingen: Dieterich, 1850. S. 168
  • "Früher oder später erwartet jeden der Tod." - Properz, Elegien
  • "Gründlich das Leben zu kennen ist des Weisen wichtigste Aufgabe. Gründlich den Tod zu kennen ist der Weisheit letzter Schluss." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 119. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Himmelhoch jauchzend, zum (!) Tode betrübt." Johann Wolfgang von Goethe, Egmont, III 2 (aus: Klärchens Lied); 1788.
  • "Ich glaube nicht, daß mit dem Tod alles aus ist. Dieser wunderbare menschliche Körper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Phantasie, unserer Gedanken - alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben? Nein, das glaube ich nicht. Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder." - Heinz Rühmann (1985), abgedruckt in: Heinz Rühmann: Gedanken, Zitate. Zusammengestellt von Edith Jeske. Zürich, 1996. ISBN 3-906715-05-1. S. 94.
  • "Ich habe eines Tages einen weißen Strich und dann einen blauen Strich auf die Leinwand gesetzt, und dann kommt der Tag, da man diesen armen Jungen garrotiert hat. Der Tag, da man ihn umbrachte. An diesem Tag habe ich das Bild beendet. Ich wußte nichts. Sein Tod. Eine Linie, die unterbrochen wurde. Und das war kein intellektueller Zufall...Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll." - Joan Miró, zitiert in: Hans Platschek (Hrsg.), rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 105
  • "Ich will noch fortleben nach meinem Tode." - Anne Frank, Tagebucheintrag, 4. April 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 214. Übersetzer: Anneliese Schütz
  • "Ihr glaubt, eine Beerdigung zu besuchen, aber in Wirklichkeit kommt ihr zu einer Geburt." - Jostein Gaarder, "Maya"
  • "Ihr müßt tapfere Männer sein, alle Auswege zwischen Sieg und Tod sind versperrt." - Hannibal Barkas, vor dem Gefecht am Ticinus 218 v.Chr zu seinen Soldaten, gemäß Titus Livius "ab urbe condita", Buch 21, 45
  • "Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich." - Italo Svevo aus La coscienza di Zeno, Kap. 6
  • "In Gefahr und großer Not // Bringt der Mittelweg den Tod." - Friedrich von Logau, Sinngedichte
  • "Jeder kommende Frühling, der die Sprösslinge der Pflanzen aus dem Schoße der Erde treibt, gibt mir Erläuterung über das bange Rätsel des Todes und widerlegt meine ängstliche Besorgnis eines ewigen Schlafs." - Friedrich Schiller, Philosophische Briefe: Theosophie des Julius, Die Welt und das denkende Wesen
  • "Jünglinge schlummern hin, und Greise bleiben // Wach. Es schleichet der Tod nun hier, nun dort hin, // Hebt die Sichel, eilt, daß er schneide, wartet // Oft nicht der Ähre." - Friedrich Gottlieb Klopstock, Der Frohsinn
  • "Mag's in der Brust stürmen und wogen, der Atem in der Kehle stocken! Der Kopf soll oben bleiben bis in den Tod!" - Gottfried Keller, Der Grüne Heinrich. 10. Kapitel: Der Schädel
  • "Man eilt herbei, um die Unglücklichen zu betrachten, man bildet eine Gasse oder stellt sich an die Fenster, um die Züge und die Haltungen eines Menschen zu beobachten, der zum Tode verurteilt ist und weiß, dass er sterben muss: eitle, bösartige, unmenschliche Neugierde!" - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
  • "Man kann heute alles überleben außer den Tod, und alles ungeschehen machen außer einem guten Ruf." - Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Lord Illingworth
  • "Man kann nicht für sich allein leben. Das ist der Tod." - Leo Tolstoi, "Tagebücher", 1889
  • "Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann." - Freidank, Bescheidenheit 25, Vom Lobe
  • "Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode." - Charles de Montesquieu, Persische Briefe, Nr. 40
  • "Männer von sittlicher Klarheit kennen die Pflichttreue bis zum Tod. Wer die Pflichttreue bis zum Tod kennt, der wird nicht mehr verwirrt werden von Gewinn und Schaden, Leben oder Untergang." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 352. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Meine Beziehung zum Tod ist die einer Seiltänzerin. Wie sie übe ich eine gefährliche Tätigkeit aus, muss im voraus das Risiko berechnen, aber wie bei ihr siegt jedes Mal wieder der Wille zur Perfektion über die Angst." - Íngrid Betancourt, Die Wut in meinem Herzen
  • "Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern." - Benjamin Franklin, Briefe an Leroy, 1789
  • "Nun bekommst du keine Küsse mehr, denn sonst küsse ich dich tot." - Hans Christian Andersen, Die Schneekönigin (zweite Geschichte)
  • "O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. // Das Sterben, das aus jenem Leben geht, // darin er Liebe hatte, Sinn und Not." - Rainer Maria Rilke, aus "Das Stundenbuch - Das Buch von der Armut und dem Tode", 1903
  • "Oft denke ich an den Tod, den herben, // Und wie am End' ich's ausmach'?! // Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben - // Und tot sein, wenn ich aufwach'! - Carl Spitzweg, Epilog. Aus: Des Meisters Leben und Werk. Hrsg. von Hermann Uhde-Bernays. 8. Auflage. München: Delphin-Verlag, 1922. S. 125. Google Books-USA*
  • "Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes." - Richard Rothe, Stille Stunden, Verlag von Hermann Koelling 1872, S. 216 Internet Archive
  • "Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben." - Friedrich Schiller, Wilhelm Tell IV,3 / Barmherzige Brüder
  • "Schließlich ist der Tod für den gut vorbereiteten Geist nur das nächste große Abenteuer." - Joanne K. Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen. Aus dem Englischen von Klaus Fritz. Carlsen Verlag, 2000. S. 323. ISBN 3-551-55167-7
  • "Sieglos sein ist mehr als Tod." - Gottfried Kinkel, Cäsar. Aus: Gedichte. 6. Auflage. Stuttgart und Augsburg: Cotta, 1857. S. 10. Google Books
  • "So blühn wenige Zeit wir in der Blüte der Jugend // Fröhlich und kannten da Böses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod." - Mimnermos, Die Lebensalter, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1963, ISBN 3-446-12487-x, S. 13
  • "Solange ein Mensch nicht zum Tode bestimmt ist, kann ihn schon ein kleiner Kunstgriff retten." - Hartmann von Aue, Iwein
  • "Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung Wiederzusehn." - Johann Wolfgang von Goethe, "Drei Oden"
  • "Tod und Leiden sind die Fragen, die jeden Menschen beschäftigen, der in die Welt geboren wird. Davon, wie er für sich diese Fragen löst (oder nicht löst), hängt seine Lebenseinstellung ab - ob bewusst oder unbewusst." - Arvo Pärt, nach der Begegnung mit einer Plastik von Anish Kapoor, im Booklet zur CD »Lamentate«, ECM Records 2005
  • "Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte Würde des Lebens." - John Cowper Powys, Wolf Solent, 1929, S. 684
  • "Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter." - Theodor Gottlieb von Hippel, Lebensläufe nach aufsteigender Linie. In: Sämmtliche Werke, Band 3: Meines Lebenslaufs 3. Teil, Band 1. Berlin: Reimer, 1828. S. 127 Google Books
  • "Über nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod." - Baruch de Spinoza, Ethik, Buch IV, "Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte", Lehrsatz 67
  • "Überhaupt hat der Tod mit Gesundheit und Krankheit nichts zu tun. Er bedient sich ihrer zu seinem Zweck." - Gottfried Benn, Restaurant
  • "Und was dich angeht, Leben, so sehe ich dich als Überbleibsel vieler Tode. Sicher bin auch ich selbst schon zehntausend Mal gestorben." - Walt Whitman, Song of Myself
  • "Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?" - Alphonse de Lamartine, Poetische Meditationen
  • "Wenn aus einem Samen eine Pflanze herauswächst, ist dann nicht der Same zerstört, gestorben? Es ist so bei allen Dingen: jeder Tod ist eine Geburt auf der nächsten Stufe, jede Geburt ein Tod des vorangegangenen Zustandes." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 13
  • "Wenn das Ohr sich nicht mehr an den Tönen freuen kann, wenn das Auge sich nicht mehr an der Schönheit freuen kann, der Mund die Leckerbissen nicht mehr genießt, so ist das ebenso schlimm wie der Tod." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 20. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Wenn man erfolgreich sein will, muss man angstlos werden. Genauer: die Angst vor dem Tod überwinden." - Helmut A. Gansterer im Gespräch mit Johannes Kaup Radio Ö1, Sendung Logos - Theologie und Leben am 2. 8. 2003
  • "Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten." - Wilhelm Raabe, Gedanken und Einfälle
  • "Wenn man stirbt hat man anderes zu tun als an den Tod zu denken." - Italo Svevo aus La coscienza di Zeno, Kap. 2
  • "Wenn wir also gut zu sterben wünschen, müssen wir lernen, gut zu leben: Wenn wir auf einen friedvollen Tod hoffen, dann müssen wir in unserem Geist und in unserer Lebensführung den Frieden kultivieren." - Tendzin Gyatsho auf S. 7 im Vorwort zu Sogyal Rinpoche "Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben" aus dem Englischen von Thomas Geist und Karin Behrendt; Fischer Vlg., Frankfurt/Main, 2003, ISBN 3-502-61113-0; Original: "The Tibetan Book of Living and Dying. Revised and updated version" Harper, S.F. 2002
  • "Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren." - Johann Gottfried Seume, Apokryphen
  • "Wer sich nicht um des Lebens willen zwingen lässt, wie sollte den Gewinn zwingen, wer sich nicht durch den Tod abschrecken lässt, wie sollte den Schaden abschrecken können?" - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 355. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod." - Blaise Pascal, Pensées

Vergänglichkeit[Bearbeiten]

  • "Keines verbleibt in derselben Gestalt, und Veränderung liebend schafft die Natur stets neu aus anderen andere Formen, und in der Weite der Welt geht nichts - das glaubt mir - verloren; Wechsel und Tausch ist nur in der Form. Entstehen und Werden heißt nur anders als sonst angefangen zu sein, und Vergehen nicht mehr sein wie zuvor. Sei hierhin jenes versetzet, dieses vielleicht dorthin: Im Ganzen ist alles beständig. Unter dem selbigen Bild - so glaub' ich - beharrt auf die Dauer nichts in der Welt." - Ovid, "Metamorphosen"

Ende[Bearbeiten]

  • "Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen." - Johannes von Tepl, "Der Ackermann aus Böhmen", 1400, nach der Übertragung von E.G. Kolbenheyer, Prag 1943, S. 53
  • "Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben. Und mit dem Tod der Kultur würde alles Menschliche auch untergehen." - Joseph Weizenbaum, eine seiner letzten Mails, heise.de

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

Bibel[Bearbeiten]

  • "Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben." - Paulus von Tarsus Römer 5,12 ELB
  • "Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn." - Paulus von Tarsus, Römer 6,23 Luther 1912
  • "Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so könnte das alles nicht genügen." - Hoheslied 8,6-7
  • "Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, da er versucht ward, und gab dahin den Eingeborenen, da er schon die Verheißungen empfangen hatte, von welchem gesagt war: "In Isaak wird dir dein Same genannt werden"; und dachte, Gott kann auch wohl von den Toten auferwecken; daher er auch ihn zum Vorbilde wiederbekam." - Hebräer 11,17-19 Luther 1912
  • "Er (Gott) wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen." - Offenbarung 21,4 EU
  • "Es gefällt manchem ein Weg wohl; aber endlich bringt er ihn zum Tode." - Sprüche 14,12 Luther 1912
  • "Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe den Schlüssel des Todes und der Hölle." - Offenbarung 1,18
  • "Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben." - Offenbarung 2,10
  • "So wird auch der treulose Tyrann keinen Erfolg haben, der stolze Mann nicht bleiben, der seinen Rachen aufsperrt wie das Reich des Todes und ist wie der Tod, der nicht zu sättigen ist: Er rafft an sich alle Heiden und sammelt zu sich alle Völker." - Habakuk 2,5
  • "Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" - 1. Korinther 15,55 Luther 1912
  • "Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach." - Offenbarung 6,8
  • "Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vor dem Tode." - Sprüche 10,2 (Luther 1912)
  • "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit." - Johannes 8,51

Weblinks[Bearbeiten]

Wikiquote
Siehe auch: Friedhof, Grab, Lebensende, Leiche, Sterben, Totengräber, töten
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Gegenbegriff: Ewiges Leben, Geburt, Leben
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