Glocke
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[Bearbeiten] Zitate
- "Ave Maria, die Dämmerstunde, ist in Italien die Stunde der Zärtlichkeit, der Seelenfreuden und der Schwermut: Empfindungen, die durch den Klang jener schönen Glocken noch verstärkt werden. Wonnige Stunden, die einem erst in der Erinnerung bewusst werden." - Stendhal, Über die Liebe (Fragmente)
- "Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken." - Emanuel Geibel, Pfingsten. Aus: Werke. Band 1. Stuttgart: Cotta, 1883. S. 152. books.google.com-USA*
- "Der Arbeiter ist auf die Straße, aufs Pflaster geworfen … Das macht die Arbeitslosigkeit, die schreckliche Arbeitslosigkeit, die in den Mansarden die Totenglocke läutet. Panik hat alle Industrie zum Stillstand gebracht, und das Geld, das feige Geld, hat sich versteckt." - Émile Zola, Arbeitslos
- "Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat." - Martin Luther, Tischreden
- "Ein Vogel saß einst auf dem Wall von Tûs, // Vor ihm der Schädel König Keykawûs // Und klagte immerfort: Afssûss, afssûss! // Wo bleibt der Glocken und der Pauken Gruß?" - Omar Khayyam, Robâîyât-e-Khayyâm
- "Vom Abend glänzt der rote Bauch dem Baal, // Die großen Städte knien um ihn her. // Der Kirchenglocken ungeheure Zahl // Wogt auf zu ihm aus schwarzer Türme Meer." - Georg Heym, Der Gott der Stadt
- "Wenn man für jeden Donner und Blitz, den ihr losbrennt mit eurer Zungenspitz, die Glocken müsst läuten im Land umher, es wär bald kein Mesner zu finden mehr." - Friedrich Schiller, Wallenstein
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "Entweder regnet es in Münster, oder es läuten die Glocken. Geschieht beides gleichzeitig, ist Sonntag." - Volksmund
- "In Paderborn regnet es oder die Glocken läuten." - Volksmund
- "Karfreitag fliegen alle Glocken nach Rom" [da nicht geläutet wird] - Volksmund
[Bearbeiten] Weblinks
| Wikipedia führt einen Artikel über Glocke. |
| Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Glocke. |