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österreichischer Philosoph
Überprüft
Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus)
- "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." - Tractatus logico-philosophicus, Satz 5.6
- "Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern dass sie ist." - Tractatus logico-philosophicus, Satz 6.44
- "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." - Tractatus logico-philosophicus, Satz 7, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-12429-3, Seite 111
Philosophische Untersuchungen
- "Der Philosoph behandelt eine Frage; wie eine Krankheit." - Philosophische Untersuchungen, §255
- "Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unserer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen." - Philosophische Untersuchungen, §103
- "Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache." - Philosophische Untersuchungen, §109
- "Die Sprache ist ein Labyrinth von Wegen. Du kommst von einer Stelle und kennst dich aus; du kommst von einer anderen zur selben Stelle, und kennst dich nicht mehr aus." - Philosophische Untersuchungen, §203
- "Ein philosophisches Problem hat die Form: »Ich kenne mich nicht aus.«" - Philosophische Untersuchungen, §123
- "Eine Hauptursache philosophischer Krankheiten - einseitige Diät: man nährt sein Denken nur mit einer Art von Beispielen." - Philosophische Untersuchungen, §593
- "Sag nicht »Es gibt keine >letzte< Erklärung«. Das ist gerade so, als wolltest du sagen: »Es gibt kein letztes Haus in dieser Straße; man kann immer noch eines dazubauen.«" - Philosophische Untersuchungen, §29
- "Unsere Sprache kann man ansehen als eine alte Stadt: Ein Gewinkel von Gässchen und Plätzen, alten und neuen Häusern mit Zubauten aus verschiedenen Zeiten: und dies umgeben von einer Menge Vororte mit geraden und regelmäßigen Straßen und mit einförmigen Häusern." - Philosophische Untersuchungen, § 18
- "Was ist dein Ziel in der Philosophie? Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen." - Philosophische Untersuchungen, §309
Tagebücher 1914-1916
- "Und das Subjekt gehört nicht zur Welt, sondern ist eine Grenze der Welt." Tagebücher 1914-1916, hier 02.08.1916. in: L.W: Werkausgabe Band 1, Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1984, S. 174
Weblinks