Sprache
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[Bearbeiten] Zitate
[Bearbeiten] A
- "Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heißt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12
- "Als ein Monument der Literatur spricht der Koran für sich selbst, einzigartig in der arabischen Literatur, unvergleichbar mit allem, was davor oder danach in dieser Sprache geschrieben wurde. Muslime jeden Alters sind sich einig über die Unnachahmlichkeit nicht nur seines Inhalts sondern auch seines Stils." - Hamilton Gibb, Arabic Literature - An Introduction
- "Als ich nach Berlin zurückkam und durch die Stadt fuhr, hat mich überrascht, wie die deutsche Sprache mit Anglizismen verhunzt wird. Warum machen die das? Coffee to go! Zeitung to go! Shoppen ohne zu stoppen! So ein Quatsch! Wollen die, dass wir alle verblöden?" - Angelika Schrobsdorff, Stern Nr. 39/2008 vom 18. September 2008, S. 152; Anmerkung: von 1970 bis 2006 hat Schrobsdorff nicht in Deutschland gelebt
- "Auch wenn ich die Wissenschaftssprache beherrsche, muss ich doch nicht immer nur gebildet reden. Wer das von mir erwartet - fuck you." - Reyhan Şahin, Stern Nr. 19/2008 vom 30. April 2008, S. 169; Anmerkung: Reyhan Şahin ist Lehrbeauftragte der Universität Bremen
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- "Das Lesen fördert die Identitätsentwicklung des Kindes; es hilft ihm, die Sichtweisen anderer zu verstehen; es lehrt den spielerischen Umgang mit Sprache, es eröffnet die Möglichkeit, in der Parallelwelt des Buches Prüfungen zu bestehen, die man auch in der wirklichen Welt fürchtet." - Susanne Gaschke, Die Erziehungskatastrophe. Kinder brauchen starke Eltern, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2001, S. 251, ISBN 3-421-05465-7
- "Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache." - Theodor Fontane, Unwiederbringlich
- "Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen - ein chemisches und ein kulturelles. … Unser chemisches System erhebt uns kaum über andere Tiere, doch unser kulturelles System ist in der Natur ohne Beispiel. Seine formende Kraft schenkt uns Sprache, Kunst, Wissenschaft und sittliche Verantwortung." - Gottfried Schatz: Jenseits der Gene: Essays über unser Wesen, unsere Welt und unsere Träume von Gottfried Schatz. - NZZ Libro - Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2008 - ISBN 978-3-03823-453-1 - Kapitel "Bedrohliche Gäste", S. 9
- "Das Zahlensystem ist Muster eines echten Sprachzeichensystems - Unsre Buchstaben sollen Zahlen, unsre Sprache Arithmetik werden." - Novalis, Mathematischer Heft
- "Denn wer die deutsche Sprache beherrscht, wird einen Schimmel beschreiben und dabei doch das Wort »weiß« vermeiden können." - Kurt Tucholsky, "Vormärz", in: Die Schaubühne, 2. April 1914, S. 381
- "Der Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit." - François de La Rochefoucauld, "Reflexions morales"
- "Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
- "Der Purist. // Sinnreich bist du, die Sprache von fremden Wörtern zu säubern, // nun so sage doch, Freund, wie man Pedant uns verdeutscht. " - Johann Wolfgang von Goethe, Zahme Xenien 152
- "Der Turmbau zu Babel droht diesmal nicht an verschiedenen Sprachen zu scheitern, sondern an der Unfähigkeit zur Aushandlung geteilter Bedeutungssphären.“ - Peter Kruse, Livestream DNAdigital – DNAdigital im Gespräch Peter Kruse. In: Buhse, W./Reinhard, U. 2009: Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen. Neckarhausen: Whois, S. 89 scribd.com
- "Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste." - Karl Kraus, Fackel 406/412 152; Nachts
- "Die deutsche Sprache ist nicht nur mein Arbeitsmedium, sondern auch öffentliches Gut und wichtigster Ausdruck unserer Kultur. Sie bedarf deshalb ebenso der Pflege und des Schutzes, wie Wasser, Boden und Luft." - Dieter Hallervorden, Verein Deutsche Sprache e.V.
- "Die deutsche Sprache lässt unglücklicherweise zu, einen ziemlich trivialen Gedanken hinter einem Wolkenvorhang scheinbarer Tiefgründigkeit vorzutragen oder dass umgekehrt eine Vielzahl von Bedeutungen hinter einem einzigen Ausdruck lauert." - Erwin Panofsky, Sinn und Deutung in der bildenden Kunst, 1955
- "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." - Ludwig Wittgenstein, "Logisch-Philosophische Abhandlung" (Tractatus logico-philosophicus), 5.6
- "Die Nationen machen Europa aus, ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Unterschiede und ihre Gemeinsamkeiten, und diese Nationen sind viel älter als die Nationalstaaten." - Joschka Fischer, Risiko Deutschland, Köln, 1994, ISBN 3462023411
- "Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache." - Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, §109
- "Die Sprache entscheidet alles, sogar die Frauenfrage. Dass der Name eines Weibes nicht ohne den Artikel bestehen kann, ist ein Argument, das der Gleichberechtigung widerstreitet. Wenn es in einem Bericht heißt, »Müller« sei für das Wahlrecht der Frauen eingetreten, so kann es sich höchstens um einen Feministen handeln, nicht um eine Frau. Denn selbst die emanzipierteste braucht das Geschlechtswort." - Karl Kraus, Fackel 287 19; Pro domo et mundo
- "Die Sprache ist das Haus des Seins." - Martin Heidegger, Über den Humanismus. Frankfurt a.M.: Klostermann, 1949. S. 5.
- "Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens." - Karl Kraus, Fackel 288, S. 14, Pro domo et mundo
- "Die Sprache ist ein Labyrinth von Wegen. Du kommst von einer Stelle und kennst dich aus; du kommst von einer anderen zur selben Stelle, und kennst dich nicht mehr aus." - Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, §203
- "Die weltweite Wissenschaftssprache ist heute der Dollar." - Gerhard Kocher, Vorsicht, Medizin! 1555 Aphorismen und Denkanstösse, Verlag Ott/h.e.p. Verlag Bern, 3. erweiterte Auflage mit 88 Cartoons, 2006, ISBN 3-7225-0048-6, S. 75
[Bearbeiten] E
- "Ein Foto, unabhängig von Kultur und Sprache, ist in seiner Bedeutung offen, das Wort ist festgelegt. Anders ausgedrückt: Das Bild ist konkret und das Wort bleibt abstrakt." - Wolfgang Beinert, beinert.net
- "Es ist ein großer Fehler, versucht man, unsere besten Gedanken in menschliche Sprache zu bringen. Wenn wir in die höheren Regionen des Gefühlsmäßigen und des geistigen Genusses steigen, sind sie nur durch so erhabene Hyroglyphen wie diese hier rings um uns auszudrücken." - Nathaniel Hawthorne, Der Marmorfaun, S. 182
[Bearbeiten] F
[Bearbeiten] G
- "Goethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurück." - Franz Kafka, Tagebücher, 1911
[Bearbeiten] H
- "Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht." - Ingeborg Bachmann, Vorlesungen »Über Fragen zeitgenössischer Lyrik«, 1959
[Bearbeiten] I
- "[...] ich fand es total schwachsinnig, dass wir in der DDR keine Konzerte spielen durften, dass man sich nicht kennenlernen durfte, um gemeinsam unsere Literatur und unsere Sprache zu pflegen." - Udo Lindenberg, über seine Auftrittsverbote in der DDR, Magazin einestages, Ausgabe 1/2008 vom 1. September 2008, S. 46
- "Im Hörfunk kannst du Persönlichkeit und Phantasien einbringen und Sprache in Bilder umsetzen." - Werner Hansch, in der Fernsehsendung "Zimmer frei", 14. September 2003
- "In gewissem Sinne ist Sprache Vorstellung und die Vorstellung der Rahmen der Wahrnehmung." - Susanne K. Langer, "Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst", Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch) 1984
- "In Menschen wie in der Sprache ist alles Beziehung." - Antoine de Rivarol, Maximen und Reflexionen
- "In seiner Muttersprache ist man doch am präzisesten, kann am besten Gefühle und Zwischentöne ausdrücken. Und wenn ich das fördern will, das ist keine nationalistische Deutschtümelei." - Antje Vollmer, Interview im "Spiegel", 17. September 2004
[Bearbeiten] J
- "Je höher die Kultur, desto reicher die Sprache." - Anton Tschechow, Briefe, 12. Oktober 1892
- "Jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache." - Walter Benjamin, Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen, in: Sprache und Geschichte. Philosophische Essays, Stuttgart 2000, S. 30
- "Jede Reportergeneration hat ihre Sprache und darf Fehler machen. Manchmal wünsche ich mir allerdings kritischere Interviewfragen als »wie zufrieden waren Sie mit sich?«." - Heribert Faßbender, Stern Nr. 35/2008 vom 21. August 2008, S. 154
[Bearbeiten] K
- "Kunst ist weniger eine Sprache, als vielmehr die Sprache eine Kunstform ist." - Ernst Krieck, Persönlichkeit und Kultur
[Bearbeiten] L
- "Leider kann ich keine Sprache anständig sprechen, deshalb mixe ich alles von überall zusammen. Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix." - Karl Lagerfeld, Stern, 3. November 2004, stern.de
- "Leute mit verschiedenen Sprachen müssen eben streiten, wenn sie so dumm sind, miteinander sprechen zu wollen." - Fritz Mauthner, Beiträge zu einer Kritik der Sprache
[Bearbeiten] M
- "Man hat nicht Ursache, der wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wohl mancher der wendischen Sprache es zu danken, dass er befördert worden: wenn etliche Herren von Adel nicht wendische Bauern hätten, es stünde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwa eine neue und aus vielen Sprachen zusammengeraffte und gestoppelte Sprache, wie etliche in den Linguis und historiis Unbewanderte vermeinen." - Michael Frenzel, Postwitzscher Tauff-Stein oder christliche und einfältige teutsch-wendische Predigt von der heiligen Taufe. Budissin 1688.
- "Man kann alles aussprechen, sich Luft machen, ohne jemanden zu verdammen." - Leo Tolstoi, Tagebücher, 1909
- "Man soll die eigene Sprache nicht krampfhaft gegen Einflüsse von außen abschotten, aber auch nicht alles kritiklos übernehmen." - Peter Hahne, Verein Deutsche Sprache e. V.
- "Man unterschätze nicht die »Botenstoffe« der Sprache. Es gibt geisthemmende und geiststimulierende Begriffe." - Botho Strauß, Essay in der Zeit, Ausgabe 52/2000, zeit.de
- "Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter." - Ludwig Börne, Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de
[Bearbeiten] N
- "Nähmen wir die Missentwicklung unserer Sprache widerspruchslos hin, könnten wir uns in absehbarer Zukunft nur noch in Formeln unterhalten." - Elmar Gunsch, Verein Deutsche Sprache e. V.
[Bearbeiten] O
- "Ohne Bezug auf den Körper könnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der »reinen Vernunft«, sondern der Ratio des lebendigen Körpers." - Andreas Weber: Alles fühlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 142. - Zitiert von Prof. D. Dieterich
[Bearbeiten] P
- "Philosophen sind so verweichlicht, dass sie selbst die Sprache nicht mehr roh essen können." - Gregor Brand, gregorbrand.com
- "Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, und mit dem Menschenverstand kommt man durchs Leben nicht mehr." - Friedrich Schiller, "Böse Zeiten"
[Bearbeiten] Q
[Bearbeiten] R
[Bearbeiten] S
- "Schon als Tier hatte der Mensch Sprache." - Johann Gottfried von Herder, Abhandlung über den Ursprung der Sprache, 1772
- "Schreiben ist immer eine Arbeit an der Sprache." - Verena Stefan, taz Nr. 8576 vom 10. Mai 2008, S. V
- "Soll Sprache Geist transportieren, muss sie geistvoll sein." - Nina Ruge, Verein Deutsche Sprache e. V.
- "Sprache ist die Visitenkarte von Menschen und Ländern. Unsere deutsche Sprache zu pflegen und in ihrer Vielfalt zu erhalten sollten wir alle als dankenswerte Aufgabe sehen." - Volkhardt Germer, www.vds-ev.de
- "Sprache ist lichtend-verbergende Ankunft des Seins selbst." - Martin Heidegger, Brief über den "Humanismus" (1946), in: Wegmarken, Frankfurt/M: Klostermann 2004
- "Sprache ohne Sprachkultur ist für mich etwas Monströses." - Harald Weinrich, www.die-bonn.de
- "Sprachen sind der Schlüssel oder Eingang zur Gelehrsamkeit, nichts weiter." - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
- "… und darum ist der Güter Gefährlichstes, die Sprache dem Menschen gegeben, damit er schaffend, zerstörend, und untergehened, und wiederkehrend zur ewiglebenden, zur Meisterin und Mutter, damit er zeuge, was er sei / geerbt zu haben, gelernt von ihr, ihr Göttlichstes, die allerhaltende Liebe." - Friedrich Hölderlin, betitelt mit "Im Walde" nach der Großen Stuttgarter Ausgabe, Bd.2.1, S.325; Betitelung, Zuordnung und Genese jedoch sehr umstritten
[Bearbeiten] T
[Bearbeiten] U
- "Und ich erzog mir die Sprache zum Bösewicht." - Herbert Achternbusch, Die Stunde des Todes, Kap. 1
- "Unsere Sprache kann man ansehen als eine alte Stadt: Ein Gewinkel von Gässchen und Plätzen, alten und neuen Häusern mit Zubauten aus verschiedenen Zeiten: und dies umgeben von einer Menge Vororte mit geraden und regelmäßigen Straßen und mit einförmigen Häusern." - Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, § 18
[Bearbeiten] V
- "Von allen Worten, die die Sprache nennt, // Ist kein's mir so verhaßt als das von Recht. // [...] Und Recht ist nur der ausgeschmückte Name // Für alles Unrecht, das die Erde hegt." - Franz Grillparzer, Libussa. Trauerspiel in fünf Aufzügen. 2. Aufzug (Libussa). Stuttgart: Cotta, 1872. S. 70f
[Bearbeiten] W
- "Was für die Wortsprache gilt, trifft auch für die visuelle »Sprache« zu: Wir verbinden die Daten aus dem Strom der visuellen Erfahrung mit Bildklischees, mit stereotypen Formen der einen oder anderen Art, je nachdem, wie wir zu sehen gelehrt wurden." - Gyorgy Kepes, zitiert: in Gesichter, herausgegeben von François und Jean Robert. Hildesheim, 2005, S. 3. ISBN 3-8067-5080-7
- "Was jemand willentlich verbergen will, sei es vor anderen, sei es vor sich selber, auch was er unbewusst in sich trägt: Die Sprache bringt es an den Tag." - Victor Klemperer, LTI, Notizbuch eines Philologen, 1947
- "Wenn die Religionen wahr sind, dann aus dem Grund, weil es jedes Mal Gott ist, der gesprochen hat. Und wenn sie unterschiedlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in verschiedenen Sprachen entsprechend der Verschiedenheit der Empfänger gesprochen hat. Und endlich, wenn sie absolut und ausschließlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in jeder Religion von »Ich« gesprochen hat." - Frithjof Schuon, Den Islam verstehen
- "Weder geschrieben noch gesprochen scheinen Wörter und Sprache irgendeine Rolle in meinem Denkprozeß zu spielen." - Albert Einstein, zitiert in: Keith Devlin, Das Mathe-Gen oder wie sich das mathematische Denken entwickelt..., Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003, ISBN 3-423-34008-8, S. 153
- "Wer seine Sprache mit Englisch garniert, gibt sich weltgewandt und modern. Und kann sich abgrenzen gegen all jene, die ihn nicht verstehen sollen, weil er in Wahrheit gar nichts mitzuteilen hat." - Bastian Sick, Verein Deutsche Sprache e. V.
- "Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, [...] denn in den Tiefen der Sprache liegt alles innere Verständniß und alle eigenste Eigenthümlichkeit des Volkes verhüllt." - Ernst Moritz Arndt, Entwurf einer Teutschen Gesellschaft. Frankfurt a. M.: Eichenberg, 1814. S. 33f.
- "Wer sich als Herrscher über die Sprache aufspielt, hat nicht begriffen, daß es sich um das einzige Medium handelt, in dem die Demokratie schon immer geherrscht hat." - Hans Magnus Enzensberger zur Rechtschreibreform, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2004, Nr. 171, S. 29
- "Wer waren die größten Philosophen, die besten Redner, Richter und Dichter? Doch wohl solche, die sich um die Sprache am meisten bemühten." - Lorenzo Valla, Von der Eleganz der lateinischen Sprache
- "Wie ist jede - aber auch jede - Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird!" - Christian Morgenstern, Stufen, Sprachen
- "Wir Briten haben die englische Sprache erfunden. Die Amerikaner haben sie versaut." - Chris Howland, Interview im Bonus-Bereich der DVD des Filmes "Im Reiche des silbernen Löwen", enthalten in der DVD-Box "Karl May Edition 1 - Orient Box"; Universum Film GmbH München
- "Wir [Engländer] haben nahezu alles mit Amerika gemeinsam, außer natürlich die Sprache." - Oscar Wilde, Das Gespenst von Canterville, Kap.1
[Bearbeiten] X
[Bearbeiten] Y
[Bearbeiten] Z
- "Zunächst einmal muss ein Gehirn da sein, das „religionsfähig“ ist, voll vergleichbar der Sprachfähigkeit. Unsere Gehirnstrukturen müssen Religion ermöglichen, sonst gäbe es sie nicht." - Bernhard Verbeek, „Die Wurzeln der Kriege“, S. 141
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "Je mehr Sprachen Du sprichst, desto größer bist Du als Mensch." - Aus Georgien
[Bearbeiten] Koran
- "Wir schickten keinen Gesandten, es sei denn mit der Sprache seines Volkes, auf dass er sie aufkläre." - Sure 14, 4 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Darum haben Wir ihn (den Qur-ân) leicht gemacht in deiner Sprache, damit du durch ihn den Gottesfürchtigen frohe Botschaft verkündest und die Streitsüchtigen warnest." - Sure 19, 97 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Siehe, dies ist eine Offenbarung vom Herrn der Welten. // Der Geist, der die Treue hütet, ist mit ihm (dem Koran) hinabgestiegen // auf dein Herz, dass du einer der Warner seiest, // in deutlicher arabischer Sprache." - Sure 26, 192-195 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Und unter Seinen Zeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden." - Sure 30, 22 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Ein Buch, dessen Verse klar gemacht worden sind – es wird viel gelesen; es ist in fehlerloser Sprache – für Leute, die Wissen besitzen." - Sure 41, 3 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Hätten Wir es als einen Koran in einer fremden Sprache gemacht, sie hätten gesagt: „Warum sind seine Verse nicht klar gemacht worden? Wie! eine fremde Sprache und ein Araber!“" - Sure 41, 44 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Bei dem deutlichen Buch, // Wir haben es zu einem Koran in fehlerloser Sprache gemacht, auf dass ihr verstehen möchtet. // Wahrlich, er ist bei Uns, in der Mutter der Schrift." - Sure 43, 2-4 (Ahmadiyya) Onlinetext
- "Und vor ihm war schon das Buch Mose, Führung und Barmherzigkeit; und dies hier ist ein Buch der Bestätigung in arabischer Sprache, die zu warnen, die freveln, und eine frohe Botschaft denen, die Gutes tun." - Sure 46, 12 (Ahmadiyya) Onlinetext
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Sprechen, Rede, Geschwätz, Gesang, Schrift, Kommunikation, Weltsprache, Muttersprache, Fremdsprache |
| Vergleiche auch: Deutsch, Französisch, Esperanto |
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