Ausdruck
aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
[Bearbeiten] Zitate
- "Auch der Schmerz will seinen Ausdruck haben, // Und der Mann, vom Schmerze überwältigt, // Braucht sich seiner Thränen nicht zu schämen." - Friedrich von Bodenstedt, Ada, die Lesghierin, 53. Gesang: Die Rathschläge des Derwisch. Berlin: Decker, 1853. S. 225. books.google.com
- "Das Wesentliche ist der Gedanke. Worte, die ich mir nicht selbst ausgedacht habe, zu meinen zu machen. Als wären sie in mir entstanden. Von mir gefühlt, empfunden und gedacht. Wenn das zum Ausdruck kommt, dann ist es egal, ob man beim Sprechen liegt oder sitzt." - Johanna Wokalek, über die Schauspielkunst, Stern Nr. 40/2008 vom 25. September 2008, S. 170
- "Die deutsche Sprache lässt unglücklicherweise zu, einen ziemlich trivialen Gedanken hinter einem Wolkenvorhang scheinbarer Tiefgründigkeit vorzutragen oder dass umgekehrt eine Vielzahl von Bedeutungen hinter einem einzigen Ausdruck lauert." - Erwin Panofsky, Sinn und Deutung in der bildenden Kunst, 1955
- "Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags." - Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit
- "Heutzutage ist die Welt das Böse. Das Böse ist gewissermaßen zum einzigen universellen Ausdruck unserer Zeit geworden. (...) Der ganze Globus durchtränkt sich nach und nach mit derselben Art Verderbtheit, Elend und Trauer, die im Hitler-Deutschland herrschten..." - Wols, Jürgen Claus, Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.112
- "Mein Suchen nach allen möglichen Ausdrucksmitteln ist so etwas wie göttliches Stottern. Ich bin von dem prächtigen Zusammenbruch der Welt geblendet." - Henry Miller, Schwarzer Frühling, 1936
- "Politiker versuchen immer mit Ausdrücken Eindrücke zu hinterlassen." - Erhard H. Bellermann, Veilchen, so weit das Auge reicht, Frielich & Partner GmbH Berlin, 1. Auflage 2000, ISBN 3-8280-1269-5
- "Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Künstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Künstler. Wie der bildende Künstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie möglich zum Ausdruck bringen." - Mark Rothko, Die Wirklicheit des Künstlers, München 2005, aus dem Amerikanischen übersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S. 73, orig.: The Artist´s Reality, London 2004
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Begriff, Wort |
| Wikipedia führt einen Artikel über Ausdruck. |
| Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Ausdruck. |

