Albert Einstein

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Begriffsklärung Dieser Artikel behandelt den Physiker Albert Einstein. Für weitere Träger des Namens Einstein siehe Einstein (Begriffsklärung).


Albert Einstein 1921

Inhaltsverzeichnis

Albert Einstein ( 1879-1955)

deutsch-schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger

Überprüft

Naturwissenschaft

  • "Der elektrische Strom setzt bei seinem Entstehen den umliegenden Äther in irgend eine, bisher ihrem Wesen nach noch nicht sicher bestimmte, momentane Bewegung." - Jugendarbeit: "Über die Untersuchung des Ätherzustandes im magnetischen Felde", Physikalische Blätter, Heft 9, Jahrgang 27, pro-physik.de / 70 Einstein Artikel, pro-physik.de, pro-physik.de
  • "Der Gedanke, daß ein einem Strahl ausgesetztes Elektron aus freiem Entschluß den Augenblick und die Richtung wählt, in der es fortspringen will, ist mir unerträglich. Wenn schon, dann möchte ich lieber Schuster oder gar Angestellter einer Spielbank sein als Physiker." Brief (1924) an Max Born zitiert in Albert Einstein und Max Born, Briefwechsel, Rowohlt, Reinbeck, 1969, S. 67
  • "Der Wissenschaftler findet seine Belohnung in dem, was Poincaré die Freude am Verstehen nennt, nicht in den Anwendungsmöglichkeiten seiner Erfindung." - rückübersetzt in Alice Calaprice (Hrsg.), Anita Ehlers (Übers.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 144
  • (Original engl.: "The scientist finds his reward in what Henri Poincaré calls the joy of comprehension, and is not in the possibilities of application to which any discovery of his may lead.") - Epilog zu Max Planck: "Where is science going", übersetzt von James Murphy. Allen & Ulwin, 1932, Seite 211
  • "Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt." - Brief an Max Born, 4. Dezember 1926, Einstein-Archiv 8-180, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 143
  • oft zitiert als "Gott würfelt nicht."
  • (Zuerst veröffentlicht als: Gibt ein Körper die Energie L in Form von Strahlung ab, so verkleinert sich seine Masse um L / V2) - "Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energiegehalt abhängig?", Annalen der Physik, Bd. 18, 1905, Seite 641, bnf.fr
  • "Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepatischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben." - Über die Quantenmechanik in einem Brief an Cornelius Lanczos, 21. März 1942, Einstein-Archiv 15-294, zitiert nach Einstein, Briefe, Seite 65, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 146
  • oft zitiert als "Gott würfelt nicht."
  • "Ich betrachte es aber als durchaus möglich, dass die Physik nicht auf dem Feldbegriff begründet werden kann, d.h. auf kontinuierlichen Gebilden. Dann bleibt von meinem ganzen Luftschloss inklusive Gravitationstheorie nichts bestehen." - Brief (1954) an Besso zitiert in: Albrecht Fölsing: Albert Einstein (eine Biographie)- Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1999. (Suhrkamp-Taschenbuch 3087) - ISBN 3-518-39587-4 - Seie 824.
  • "Höchste Aufgabe der Physiker ist also das Aufsuchen jener allgemeinsten elementaren Gesetze, aus denen durch reine Deduktion das Weltbild zu gewinnen ist." - "Prinzipien der Forschung", Rede zum 60. Geburtstag von Max Planck, zitiert in: "Mein Weltbild", hrsg. von Carl Seelig, Ullstein-Buch 40138, Frankfurt 1991, S. 175ff., 178
  • "Ich habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden." - Brief an Paul Ehrenfest, 4. Februar 1917, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 139
  • "Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit." - Festvortrag vor der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin über Geometrie und Erfahrung, 1921, zitiert in: "Mein Weltbild", hgg. v. Carl Seelig, 1991, S. 196ff.
  • "Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht" - Bemerkung Einsteins zum vermeintlichen Nachweis einer Drift gegen den Äther durch Dayton Miller, welcher im Widerspruch zur speziellen Relativitätstheorie gestanden hätte.[1] Das Zitat fiel an der Princeton Universität im Mai 1921. Dort wurde es in der früheren Fine Hall, jetzt Jones Hall, über dem Kamin eingemeißelt, vergleiche etcweb.princton.edu
  • "Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst." - "Völkerverständigung als Aufgabe des Rundfunks", Eröffnungsansprache der 7. Großen Deutschen Funkausstellung und Phonoschau, Berlin, Haus der Rundfunkindustrie, 22. August 1930, auf der CD "Vereehrte An- und Abwesende! Originaltonaufnahmen 1921-1951, supposé Köln 2003, ISBN 3-932513-44-4
  • "Wenn ihr den Rundfunk höret, so denkt auch daran, wie die Menschen in den Besitz dieses wunderbaren Werkzeuges der Mitteilung gekommen sind. Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders." - br-online.de Relativitaet im Alltag, »Lobgesang auf die Erfinder«
  • "Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher und die Deutschen, ich sei Jude." - Ansprache in der französischen Philosophischen Gesellschaft in der Sorbonne am 6 April 1922, Französischer Zeitungsausschnitt, Einstein Archive 36-378 und Artikel im Berliner Tageblatt vom 8. April 1922, Einstein Archiv 79-535, beide zitiert auf von en.wikiquote

Weitere

  • "An den großen Entdeckungen kann ich mich nur wenig freuen, weil sie mir das Verstehen des Fundaments vorläufig nicht zu erleichtern scheinen." - zitiert in Fölsing: "Albert Einstein – Eine Biographie", Suhrkamp, Frankfurt 1993, S. 780
  • "Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen." - in "Albert Einstein-The Human Side" 1979, Princeton University Press, S. 151
  • "Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden." - Brief vom 3. Januar 1954 an den Philosophen Erich Gutkind, der ihm eine Kopie seines Buches "Entscheide dich für das Leben: Der biblische Aufruf zur Revolte" geschickt hatte. Zitiert im Tagesspiegel vom 15.05.2008, Scan
  • "Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein kurz vor seinem Tod gegenüber seiner Freundin Johanna Fantova, zitiert in Focus Nr. 52 (2004) "Das geheimnisvolle Genie"
  • "Die Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft" - Berlin, 1920, handschriftliches Dokument, im Archiv der ETH-Bibliothek, Zürich
  • "Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen." - Geschrieben im Alter von 17 Jahren (am 18. September 1896 in einem französischen Schulaufsatz mit der Überschrift "Meine Zukunftspläne"; CPAE, Band I, Dok. 22; in Alice Calaprice (Hrsg.), Anita Ehlers (Übers.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-22805-4, Seite 39
  • (Original franz.: "Un homme heureux est trop content de la présence pour penser beaucoup à l'avenir.")
  • "Es ist bequem mit dem Einstein. Jedes Jahr widerruft er, was er das vorige Jahr geschrieben hat." - Albert Einstein über sich selbst in einem Brief an Paul Ehrenfest, 26. Dezember 1915, Schulman et. al. (Hrsg.): "The collected papers of Albert Einstein", Bd. 8, Princeton 1998, doc 173, zitiert nach tc.umn.edu
  • "Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken." - "Lehrer und Schüler. Eine Ansprache an Kinder", in: Carl Seelig (Hrsg.): "Albert Einstein. Mein Weltbild", Ullstein-Verlag, Ulm 2005, ISBN 3548367283, Seite 29
  • "Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt." - Telegramm an den New Yorker Rabbiner Herbert Goldstein zitiert in "DER SPIEGEL" 52/1998 vom 21.12.1998, Seite 166 und in der Biographie "Mensch Einstein".
  • "Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann." - Brief vom 24. März 1954, zitiert in: The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princeton, New Jersey 1981, S. 43. Übersetzung durch Andreas Müller in Humanistischer Pressedienst
  • "Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Inkarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gern gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Qualität als alle anderen Völker." - Brief vom 3. Januar 1954 an den Philosophen Erich Gutkind, der ihm eine Kopie seines Buches "Entscheide dich für das Leben: Der biblische Aufruf zur Revolte" geschickt hatte. Zitiert im Tagesspiegel vom 15.05.2008, Scan
  • "Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure." - Brief an einen Studenten, 14. Juli 1941, zitiert nach M. Maurer, P. Seibert: "Weil nicht sein darf was nicht sein kann" in WECHSELWIRKUNG 54/55, 1992, S. 84, zitiert nach tu-harburg.de
  • "Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, diese Übel [des Kapitalismus] loszuwerden, nämlich den, ein sozialistisches Wirtschaftssystem zu etablieren, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielsetzungen orientiert." - in der Zeitschrift "Monthly Review" Nr. 1, "Why Socialism", Mai 1949, monthlyreview.org
  • (Original engl.: "I am convinced there is only one way to eliminate these grave evils, namely through the establishment of a socialist economy, accompanied by an educational system which would be oriented toward social goals.")
  • (Original engl.: "Imagination is more important than knowledge. For knowledge is limited […].") - "What Life Means to Einstein", The Saturday Evening Post, 26. Oktober 1929, zitiert auf en.wikiquote
  • "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig." - in einem Brief an Carl Seelig, 1952, zitiert nach Ulrich Weinzierl: "Carl Seelig, Schriftsteller", Wien, 1982, Seite 135
  • "Liebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen." - in "Albert Einstein-The Human Side" 1979, Princeton University Press, S. 159
  • "Mozarts Musik ist so rein und schön, daß ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe." - zitiert nach Armin Hermann: "Albert Einstein", Piper, München 1994, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 225
  • "Sich verlieben ist nicht das Dümmste, was der Mensch tut - die Gravitation kann aber nicht dafür verantwortlich gemacht werden." - Randnotitz Einsteins in einem an ihn gerichteteten Brief, 1933, zitiert nach Helen Dukas und Banesh Hoffmann (Hrsg.): "Albert Einstein the human side", Princeton, New Jersey,1989, 4. Auflage, Seite 138
  • oft zitiert als "You can't blame gravity for falling in love."
  • "Was ich an Ihnen besonders bewundere ist, dass Sie eine grosse Zahl junger Talente wie aus dem Boden gestampft haben. Das ist etwas ganz Eigenartiges. Sie müssen eine Gabe haben, die Geister Ihrer Hörer zu veredeln und zu aktivieren." - Brief vom 14. Januar 1922 an Arnold Sommerfeld; zitiert in David C. Cassidy: "Werner Heisenberg : Leben und Werk" - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001 - ISBN 3-8274-1116-5 - Seite 132.
  • "Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!" - Antwort Albert Einsteins auf eine Anfrage der Zeitschrift "Reclams Universum. Illustrierte Wochenschrift" vom 24. März 1928, abgebildet in Ze'ev Rosenkranz: "The Einstein Scrapbook", Jerusalem, 1998, Faksimile auf books.google.com
  • "Was nichts kostet, ist nichts wert." - Aphorismus, 20. Juni 1927, Einstein-Archiv 36-582, in Alice Calaprice (Hrsg.), Anita Ehlers (Übers.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-22805-4, Seite 125
  • "Weder geschrieben noch gesprochen scheinen Wörter und Sprache irgendeine Rolle in meinem Denkprozeß zu spielen." - zitiert in: Keith Devlin, Das Mathe-Gen oder wie sich das mathematische Denken entwickelt..., Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003, ISBN 3-423-34008-8, S. 153
  • "Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen." - "Aphorismen für Leo Baeck", Festschrift zum 80. Geburtstag Leo Baecks 1953, in: Carl Seelig (Hrsg.): "Albert Einstein. Mein Weltbild", Ullstein Verlag, Ulm 2005, ISBN 3548367283, Seite 118
  • "Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich bemühen würden, im Geiste der Begründer dieser Religionen zu denken, zu urteilen und zu handeln, dann würde keine auf den Glauben gegründete Feindschaft zwischen den Bekennern verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die Gegensätze im Glauben würden sich als unwesentlich herausstellen." - auf die Bitte um eine Botschaft für den Nationalen Kongress von Christen und Juden als Zeichen amerikanischer Brüderlichkeit, handschriftlich in Deutsch auf das Anfrage-Telegramm vom 27. Januar 1947 [1].
  • Telegrafisch geantwortet wurde dann mit der englischen Übersetzung: "If the believers of the present-day religions would earnestly try to think and act in the spirit of the founders of these religions then no hostility on the basis of religion would exist among the followers of the different faiths. Even the conflicts in the realm of religion would be exposed as insignificant." Albert Einstein - The Human Side, Princeton University Press 1979, S. 156, Ausgabe 1981, ISBN 0691023689, S. 96 [2]
  • "Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht." - "Wie ich die Welt sehe", Living Philosophies, Bd. 13, New York 1931, in: Carl Seelig (Hrsg.): "Albert Einstein. Mein Weltbild", Ullstein Verlag, Ulm 2005, ISBN 3548367283, Seite 11
  • "Wie bei dem Mann im Märchen alles zu Gold wurde, was er berührte, so wird bei mir alles zum Zeitungsgeschrei." - Brief an Max Born, 9. September 1920, Einstein-Archiv 8-151, zitiert nach: Max Born (Hrsg.): Albert Einstein - Max Born Briefwechsel, 1916-1955, Nymphenburger, München 1969, in: Carl Seelig (Hrsg.): "Albert Einstein. Mein Weltbild", Ullstein Verlag, Ulm 2005, Auflage, ISBN 3548367283, Seite 41

Zugeschrieben

  • "Die Wissenschaft versucht, allgemeine Regeln aufzustellen, die den gegenseitigen Zusammenhang der Dinge und Ereignisse in Raum und Zeit bestimmen. Für diese Regeln, beziehungsweise Naturgesetze wird allgemeine und ausnahmslose Gültigkeit gefordert – nicht bewiesen." - 1941, zitiert nach: die-tagespost.de
  • "Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend." - zitiert Eberhard Puntsch: Zitatenhandbuch, Moderne Verlagsgesellschaft, 1985, ISBN 3478011191, Seite 920
  • "Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt."
  • (Original engl.: "The word progress will have no meaning so long as there are unhappy children.") - zitiert in André Malraux: "Felled Oaks; Conversation with De Gaulle", 1972, ISBN 0030911664, Seite 36
  • "Ich bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung für mich." - Brief an Carl Gustav Jung, 20. Dezember 1949
  • "Ich kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen direkt zu Gericht säße." - August 1927, zitiert nach: die-tagespost.de
  • "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." - sehr häufig zitiert, z. B. auf welt.de

Fälschlich zugeschrieben oder zweifelhaft

Zitate mit Bezug auf Albert Einstein

  • "Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daß der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten." - Friedrich Dürrenmatt: "Albert Einstein", Vortrag gehalten an der Technischen Hochschule Zürich (ETH), 1979, alex-hartmann.net.
  • "Durch Albert Einsteins Werk hat sich der Horizont der Menschheit unendlich erweitert, und gleichzeitig hat unser Bild vom Universum eine Geschlossenheit und Harmonie erreicht, von der man bisher nur träumen konnte." - Niels Bohr, New York Times, 19. April 1955, zitiert nach Pais: "Ich vertraue auf meine Intuition", Heidelberg, 1995, Seite 243,seinerseits zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 243
  • "Einstein erklärte mir seine Theorie jeden Tag und bei unserer Ankunft war ich tatsächlich überzeugt, dass er die Relativitätstheorie verstanden hat." - Chaim Weizmann, nach einer Transatlantik-Schiffsreise, zitiert nach Albrecht Fölsing: "Albert Einstein", Frankfurt, 1992, Seite 576, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 254
  • "Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, daß ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen." - Friedrich Dürrenmatt: Albert Einstein - Ein Vortrag, 1979 gehalten zu dessen 100. Geburtstag
  • "Einstein war der schöpferische Geist der Philosophie des Jahrhunderts und ich war der schöpferische Geist der Literatur des Jahrhunderts." - Gertrude Stein, Everybody's Autobiography
  • "Einstein war Künstler und Gelehrter, aber vor allem war er Revolutionär. ... Die unbegründete Überzeugung seiner Zeit war der Äther, genauer gesagt, die der Relativität vorangehende, naive Version des Äthers. Die unbegründete Überzeugung unserer Zeit ist die Relativität selbst. Es würde vollkommen seinem Naturell entsprechen, sich die Fakten erneut vorzunehmen, sie im Geiste umzuwerfen und zu dem Schluss zu kommen, dass sein geliebtes Relativitätsprinzip keineswegs fundamental, sondern emergent ist." - Robert B. Laughlin: Abschied von der Weltformel, S. 190, Piper Verlag, 2007, ISBN 978-3492047180
  • "Einstein war Physiker und nicht Philosoph. Aber die naive Direktheit seiner Fragen war philosophisch." - Carl Friedrich von Weizsäcker, zitiert nach P. Aichelburg und R. Sexl: "Albert Einstein", Braunschweig, 1979, S. 159, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 254
  • "Einstein [wäre] selbst dann einer der größten Theoretischen Physiker aller Zeiten [...] wenn er keine einzige Zeile über Relativität geschrieben hätte" - Max Born, zitiert nach Banesh Hoffmann und Helen Dukas: "Albert Einstein: Schöpfer und Rebell", Zürich 1976, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 244
  • "Man klagt darüber, dass unsere Generation keine Philosophen habe. Mit Unrecht. Sie sitzen jetzt nur in einer anderen Fakultät. Sie heißen Max Planck und Albert Einstein." - Adolf von Harnack
  • "Vielleicht ist das Scheitern des Versuchs Einsteins, eine allgemeine Feldtheorie aufzustellen, für die Physik sein wichtigster Beitrag." - Friedrich Dürrenmatt: Albert Einstein - Ein Vortrag, 1979 gehalten zu dessen 100. Geburtstag

Einzelnachweise

  1. Abraham Pais: "Raffiniert ist der Herrgott... Albert Einstein. Eine wissenschaftliche Biographie", Braunschweig/Wiesbaden 1986, Seite 108

Weblinks

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Siehe auch: Relativitätstheorie
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