Musik

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A[Bearbeiten]

  • "Alle haben Spaß an meiner Musik." - Gioacchino Rossini, über die Inszenierung von "Tancredi" in Mailand, 1814
  • "Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Aus reiner Tugend entströmt reine Musik." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4

B[Bearbeiten]

  • "Blüte und Untergang, Würdigkeit und Unwürdigkeit, edle und gemeine Gesinnung, alles drückt sich in der Musik aus und lässt sich nicht verbergen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4

C[Bearbeiten]

D[Bearbeiten]

  • "Das ist mein größter Einwand gegen Musik, dass Österreicher darin exzelliert haben." - Arno Schmidt, Das steinerne Herz
  • "Das Notwendigste und das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo." - Wolfgang Amadeus Mozart, Briefe, an den Vater, 1777
  • "Dass in dieser Musik etwas pulsiert, was wir in Europa bis dahin nicht kannten. Dass Jazz so »live« ist wie keine andere Musik und ein Gefühl der Freiheit vermittelt." - Paul Kuhn, auf die Frage, was ihm 1945 am Jazz gefallen habe, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. Z6
  • "Die Amerikaner haben Country, wir haben Volksmusik. Sie ist die Parkbank für die menschliche Seele." - Thomas M. Stein, Stern Nr. 10/2007 vom 1. März 2007, S. 186
  • "Die Leute drüben waren alle Panikexperten und hörten in ihren Partykellern schwer verbotene Panikmusik. Manche gingen dafür sogar in den Knast. [...] Wenn DJs meine Platten auflegten, bekamen sie einen ernormen Stress." - Udo Lindenberg, über seine Fans in der DDR, Magazin einestages, Ausgabe 1/2008 vom 1. September 2008, S. 46
  • "Die Musik beruht auf der Harmonie zwischen Himmel und Erde, auf der Übereinstimmung des Trüben und Lichten." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 57. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist." - Victor Hugo im Essay: William Shakespeare, (1864)
    • (Original französisch: "Ce qu'on ne peut pas dire et ce qu'on ne peut pas taire, la musique l'exprime. " - William Shakespeare, page 120)
  • "Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie kann ihr letztes Geheimnis nie enthüllen." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler / Gilbert
  • "Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst." - Martin Luther, Tischreden
  • "Die Musik ist die Stenographie des Gefühls." - Leo Tolstoi, Rede, 12. Juni 1905
  • "Die Musik kann das Zusammenleben erleichtern. Aber das Wichtigste ist Bildung und medizinische Versorgung." - Julio Iglesias, TV-Beileger Nr. 22/2008 zum Stern Nr. 22/2008 vom 21. Mai 2008, S. 3
  • "Die Musik soll alles befruchten. In ihr sind die Weltgeschehnisse wohl auf kürzeste Art zusammengefaßt." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 25
  • "Die Musik über alles lieben, heißt unglücklich sein." - Paul Klee, Tagebücher 1898-1918. Hrsg. von Felix Klee. Köln: DuMont Schauberg, 1957. S. 71
  • "Die 70er und 90er Jahre waren musikalisch das Größte. Die 80er und das Heute sind Mist." - Dr. Alban, Stern Nr. 28/2007 vom 5. Juli 2007, S. 150

E[Bearbeiten]

  • "Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehüllt die Posaunen, die fressen // Haucht prüfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal." - Annette von Droste-Hülshoff Vorgeschichte
  • "Er hatte eine modische Omnipräsenz, die es sonst nur in der Musik gibt." - Wolfgang Joop, über Yves Saint Laurent, Stern Nr. 24/2008 vom 5. Juni 2008, S. 120
  • "Es heißt, dass Johannes Brahms mit einem Freund am Strand spazieren ging, der sich beklagte, alle gute Musik sei schon geschrieben worden. 'Oh schau', sagte Brahms und zeigte aufs Meer hinaus. 'Da kommt die letzte Welle.'" - Terry Pratchett, I. Stewart, J. Cohen, „Die Philosophen der Rundwelt“, Kapitel 24 "Die erweiterte Gegenwart", Piper Verlag München, Deutsche Erstausgabe August 2006, ISBN 3-492-28621-6, S. 377
  • "Es führt bei dem Verhalten unserer Medien kein Weg an einer Quote für deutschsprachige Musik vorbei." - Reinhard Mey, Verein Deutsche Sprache e. V.
  • "Es gibt keine Religion außer Sex und Musik." - Sting, GEO Nr. 11/2003, S. 76
  • "Es gibt keine zuverlässigeren, keinen täuschungssichereren, unkorrumpierbareren Sympathie-Indikator als die Musik. Man ist, was man hört resp. gehört hat. Und wenn einer in all den Jahren das komplett Falsche gehört hat, ist halt nichts mehr zu machen." - Frank Schäfer, Ich bin dann mal weg. Streifzüge durch die Pop-Kultur. Berlin, 2002. ISBN 3-89602-394-2. S. 38
  • "Es kommt immer nur darauf an, dass man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen." - Theodor Fontane, Briefe an seine Familie

F[Bearbeiten]

  • "Für Bach war alles in der Musik Religion, sie zu schreiben war ein Glaubensbekenntnis, sie zu spielen ein Gottesdienst. Jede Note war nur an Gott gerichtet. Das trifft auf alle Teile des Werkes zu, wie weltlich auch immer ihr Verwendungszweck gewesen war." - Leonard Bernstein, Freude an der Musik

G[Bearbeiten]

H[Bearbeiten]

I[Bearbeiten]

  • "Ich gehe nicht mehr so oft in die Disco und bin nicht mehr jeden Abend auf Konzerten. Ansonsten stelle ich keine Altererscheinungen fest. Es ist nicht wichtig, dass man Ahnung von Musik hat - es kommt darauf an, dass man mit Menschen umgehen kann." - Thomas M. Stein, auf die Frage, ob er mit Ende 50 noch ein Gespür dafür habe, welche Musik bei jungen Menschen ankommt
  • "Ich glaube, dass in Debussys Musik der Einklang mit den Kräften des Lebens und der Natur spürbar ist im Sinne des Einverständnisses mit der Natur, im Sinne der Bewunderung ihrer Schönheit - und diese überpersönlichen Empfindungen, die Debussy in vollendetster musikalischer Klangform gestaltet hat, zusammen mit der Klangpracht, dem Farbenreichtum und der Eigenart seiner Tonsprache, machen seine Musik so schön, dass jeder musikempfängliche Mensch davon berührt werden muss." - Walter Gieseking, über den Musiker Claude Debussy, Die Quelle, Heft 6, 1948
  • "Ich habe keine Angst vor der Stille. Die Oper hat Momente, in denen Stille die schönste Musik ist." - Rolando Villazón, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 6/2007 vom 11. Februar 2007, S. 26
  • "Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, in dem alle Farben enthalten sind. Nur ein Prisma kann diese Farben voneinander trennen und sichtbar machen, dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein." - Arvo Pärt, aus dem Booklet zur CD »Alina«, ECM Record 1999
  • "Ich war mal Kommentator für den SFB bei der Love Parade und kam dabei zu der Erkenntnis, dass die Love Parade die einzige Party auf der Welt ist, die gänzlich ohne Musik auskommt." - Götz Alsmann, Telefon-Interview mit Hinternet.de, 15. März 2001, hinternet.de
  • "Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik, Musik ist das Beste." - Frank Zappa, Packard Goose, Album: Joe's Garage Act III
  • "Ist die Zeit unrein, so sind die Sitten verwirrt, und die Musik wird unsittlich." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4

J[Bearbeiten]

  • "Jurisprudenz und Musik - das eine kann so disharmonisch und asynchron sein wie das andere." - Paolo Conte, Interview in der Zeitschrift "Brigitte" 18/1999

K[Bearbeiten]

L[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

  • "Man muß zwischen dem aktiven und passiven Denken unterscheiden. Hinter dem aktiven Denken verbirgt sich die Musik." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 7
  • "Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist." - Vincent van Gogh, Briefe
  • "Musik beginnt nicht mit dem ersten Ton, sondern mit der Stille davor, und sie endet nicht mit dem letzten Ton, sondern mit dem Klang der Stille danach" - Giora Feidman Lauffener Bote vom 17. Dezember 2009 S. 5 lauffen.de
  • "Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, daß sie rechnet." - Gottfried Wilhelm Leibniz, aus einem Brief vom 27. April 1712 an Christian Goldbach.
  • "Musik wird oft nicht schön gefunden, // Weil sie stets mit Geräusch verbunden." - Wilhelm Busch, Der Maulwurf, In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 729

N[Bearbeiten]

O[Bearbeiten]

P[Bearbeiten]

Q[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

  • "Rockmusik schließt den Kopf, statt ihn zu öffnen." - Sting, DB Mobil, 7/2010, S. 7

S[Bearbeiten]

  • "So stark ist der Zauber der Musik, und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen." - E. T. A. Hoffmann, Beethovens Instrumentalmusik

T[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]

  • "Über Musik sprechen geht nicht, das wäre das gleiche als würde man über Sex sprechen. Man kann darüber nicht sprechen, man muss es erleben." - Bruce Springsteen, VH Storyteller, 4. April 2005
  • "Unser Gefühl selbst ist nichts anderes als eine innere Musik immer währender Schwingung der Lebensnerven." - Wilhelm Heinse, Hildegard von Hohenthal
  • "Unsere Kultur hat die h-Moll-Messe hervorgebracht. [...] Aber das gibt mir nicht das Recht, die Didgeridoo-Musik der australischen Ureinwohner als minderwertig zu betrachten. Wir müssen verstehen, dass andere Menschen Musik auf andere Weise machen - und dass wir davon lernen können." - Sting, auf die Frage, ob er an eine musikalische Globalisierung oder an musikalische Reservate für bedrohte Musikstile glaube, GEO Nr. 11/2003, S. 77

V[Bearbeiten]

W[Bearbeiten]

  • "Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, dessen Lippen so geformt sind, dass sein Seufzen und Schreien sich in schöne Musik verwandelt, während sich in seiner Seele geheime Qualen verbergen." - Søren Kierkegaard, Entweder - Oder
  • "Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere." - Gustav Freytag, Soll und Haben. Roman in sechs Büchern. 1. Band. 64. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1906. S. 313. Google Books-USA*
  • "Wenn ich mich wirklich entspannen will, dann höre ich gerne Volksmusik. Ja ehrlich, schöne Volksmusik! Morgens im Wohnzimmer, da schaue ich hinaus auf den Wilden Kaiser, da kann man nicht Michael Jackson auflegen, das geht nicht." - Franz Beckenbauer, auf die Frage, ob er gerne Musik höre; das magazin, Zeitschrift für die Kunden der EnBW Baden-Württemberg AG Nr. 2/2007, S.11; Interview auch nachzulesen unter www.enbw.com
  • "Wenn ich die Stones heute erlebe [...] und den Jagger mit seinem Stechschritt, frag' ich mich schon, was die Leute immer noch so toll daran finden. Vielleicht geht es gar nicht um die Musik, sondern darum, dass Mick Jagger für sein Alter erstaunlich fit über die Bühne hopst." - Paul Kuhn, über Mick Jagger, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. Z6
  • "Wenn ich musiziere, ist es wie eine Art Gebet. Ein Dank für diese Gabe." - Sting, GEO Nr. 11/2003, S. 76
  • "Wenn Musik swingt, dann geht das einem ins Blut. Man schnippt mit, auch wenn man es gar nicht vorhatte. [...] Nichts wirkt so belebend wie eine swingende Band." - Paul Kuhn, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. Z6
  • "Wer glaubt, dass Musik immer gut sei, ist naiv. Militärmusik ist dazu gedacht, Leute vom Denken abzuhalten - ba-ba-marsch-marsch-töten-töten." - Sting, GEO Nr. 11/2003, S. 76
  • "Wie klein und erbärmlich kommt man sich vor, wenn man die Majestät einer Symphonie erlebt, wenn man die ganze Urgewalt fühlt, die das Wort Musik als Begriff in sich trägt." - Fritz Wunderlich, in einem Brief an seine Frau aus dem Jahr 1953, abgedruckt im Booklet des CD-Sets "The Art of Fritz Wunderlich". Deutsche Grammophon 2005

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

  • "Der Ton macht die Musik." - Sprichwort
  • "Ob piano oder forte, Töne sagen mehr als Worte. Denn was wäre unser Leben, würde es Musik nicht geben?" - Sprichwort

Weblinks[Bearbeiten]

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