Teufel

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Teufel

Zitate[Bearbeiten]

A[Bearbeiten]

B[Bearbeiten]

C[Bearbeiten]

D[Bearbeiten]

  • "Den Teufel spürt das Völkchen nie, // und wenn er sie beim Kragen hätte." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 2181 f. / Mephistopheles
  • "Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe." - Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Georg Büchmann: Geflügelte Worte
  • "Der Satan der italienischen und englischen Dichter mag poetischer sein; aber der deutsche Satan ist satanischer; und insofern könnte man sagen, der Satan sei eine deutsche Erfindung." - Friedrich Schlegel, Athenäumsfragmente 379
  • "Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern." - Emil Gött, Zettelsprüche, Aphorismen
  • "der Teufel ist nicht der Fürst der Materie, der Teufel ist die Anmaßung des Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird." - Umberto Eco, Der Name der Rose. Übersetzer: Burkhart Kroeber. München 1982. Siebenter Tag, Nacht. S. 607 (William von Baskerville zu Jorge von Burgos).
  • "Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß." - Friedrich Rückert, Die Weisheit des Brahmanen, XVI-III, 21
  • "Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, dass er die Menschen schlechter machen kann." - Karl Kraus, Fackel 277/278 60; Pro domo et mundo
  • "Der Teufel ist jetzt weiser als vordem, er macht uns reich, nicht arm, uns zu versuchen." - Alexander Pope, Essays
  • "Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich bald die unbedingte Ruh; // Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, // Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 340 ff. / Der Herr
  • "Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben." - Goethe, Brief an Friedrich von Müller, 21. Mai 1829
  • "Die Massen scheinen mir nur in dreierlei Hinsicht einen Blick zu verdienen: einmal als verschwimmende Copien der grossen Männer, auf schlechtem Papier und mit abgenutzten Platten hergestellt, sodann als Widerstand gegen die Grossen und endlich als Werkzeuge der Grossen; im Uebrigen hole sie der Teufel und die Statistik!" - Friedrich Nietzsche, Zweites Stück, Kapitel 9
  • "Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst." - Martin Luther, Tischreden
  • "Die schönste List des Teufels ist, uns zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt." - Charles Baudelaire, Der freigebige Spieler

E[Bearbeiten]

  • "Ein Atheist ist eine Brut der Hölle, die sich, wie der Teufel, tausendmal verstellen kann. Bald ist's ein listiger Fuchs, bald ein wilder Bär; bald ist's ein Esel, bald ein Philosoph; bald ist's ein Hund, bald ein unverschämter Poete. Kurz, es ist ein Untier, das schon lebendig bei dem Satan in der Hölle brennt, eine Pest der Erde, eine abscheuliche Kreatur, ein Vieh, das dummer ist, als ein Vieh; ein Seelenkannibal, ein Antichrist, ein schreckliches Ungeheuer." - Gotthold Ephraim Lessing, Der Freigeist / Martin
  • "Einbläsereien sind des Teufels Redekunst." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 6400 / Mephistopheles
  • "Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel." - Jean Paul, Levana
  • "Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht." - Anton Tschechow; "Briefe, 11. September 1888"

F[Bearbeiten]

G[Bearbeiten]

H[Bearbeiten]

  • "Hieher zum Kuß, der Teufel hat in die N. geschmissen, und den Bauch abermal geleeret; das ist ein recht Heilightumb, das die Jüden und was Jüde sein will, küssen, fressen, saufen und anbeten sollen; und wiederumb der Teufel auch fressen und sauffen, was solche seine Jünger speien, oben und unten auswerfen können. Hie sind die rechten Gäste und Wirthe zusammengekommen, habens recht gekocht und angericht … Der Teufel … frißt mit Lust … , was der Jüden unter und öber Maul speiet und sprutzet, ..." - Martin Luther, Sämmtliche Werke. 32. Band. Erlangen 1842, 6. Band der polemischen deutschen Schriften. Nach den ältesten Ausgaben kritisch und historisch bearbeitet von Johann Konrad Irmischer. LXII. Vom Schem Hamphoras und vom Geschlecht Christi. Matth. I. (1543). S. 275, 282 Google Books

I[Bearbeiten]

  • "Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen!" - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 6815 ff. / Mephistopheles
  • "Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hüpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, frißt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tückisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf überfällt(...)" - Awwakum, Das Leben des Protopopen Avvakum, von ihm selbst niedergeschrieben, aus dem Altrussischen übersetzt von Gerhard Hildebrandt, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1965, S.52

J[Bearbeiten]

  • "Ja, mich dünkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt." - Heinrich Heine: "Reisebilder. Dritter Teil: Italien, Reise von München nach Genua", zit. nach Heine: Werke, Bd. II, S. 181
  • "Jede Taufe ist ein kleiner Exorzismus. Der Teufel wird ausgetrieben." - Janosch zu seiner Zeichnung "Taufe", in: "Menschen bei Maischberger" zum Thema "Angriff der Gottlosen: Vergiftet die Religion die Welt?" vom 13. November 2007

K[Bearbeiten]

L[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

  • "Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kömmt er." - Wilhelm Hauff, Mitteilungen aus den Memoiren des Satan. 9. Kapitel: Satans Rache an Dr. Schnatterer. Aus: W. Hauffs Werke. hg. von Max Mendheim. 2. Band. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut. [um 1900]. S. 239

N[Bearbeiten]

O[Bearbeiten]

P[Bearbeiten]

Q[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

S[Bearbeiten]

  • "Satan bedeutet, daß der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist" - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 29
  • "Satan bedeutet Güte gegenüber denjenigen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare!" - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 29
  • "Satanas miserere eorum!!" (Satan, erbarme dich ihrer!!) - Else Lasker-Schüler, Chronica. Aus: Sämtliche Gedichte. Hrsg. von Karl Jürgen Skrodzki. Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag, 2004. S. 10. ISBN 3633541969

T[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]

  • "Um die Menschen zum Beichtstuhl zu bringen und sie wieder ruhig zu machen, dazu hat man Gott, den Teufel und die Hölle erfinden müssen." - Alain, Vorschläge und Meinungen zum Leben

V[Bearbeiten]

W[Bearbeiten]

  • "Was der teufel nicht mag ertichten, // Das muß ein altes weib verrichten." - Georg Rollenhagen, Der schwalben und eulen rat. Aus: Froschmeuseler, 2. Buch, 2. Theil, 8. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 269, Zeile 21f.

Z[Bearbeiten]

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

Bibel[Bearbeiten]

  • "[...] denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts." - 2. Korinther 11,14 EU
  • "Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus?" - Lukas 11,18-19 EU

Koran[Bearbeiten]

nach Suren geordnet

Weblinks[Bearbeiten]

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Siehe auch: Dämon
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Vergleiche auch: Hölle
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Teufel.
Wiktionary
Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Teufel.
Wikisource
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