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Zitate[Bearbeiten]

A[Bearbeiten]

  • "Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so nothwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose Köpfe nie etwas Großes leisten, - es sei denn in der Mathematik." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 7
  • "Also, man kann sich in einen Sessel setzen - ich sitze furchtbar gern im Sessel und döse - und davonschweben. Manchmal, vor allem wenn ich einschlafe oder mit geschlossenen Augen dasitze … schwebe ich durch diesen speziellen Raum, in dem die Bilder von selbst auftauchen, ohne mein Zutun. Sobald ich darüber nachdenke, ist es vorbei." - David Lynch, in: Chris Rodley (Hrsg.), Lynch über Lynch, Verlag der Autoren, Juli 2006, S. 30, ISBN 3886612910; Übersetzer: Daniel Bickermann, Marion Kagerer
  • "Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben." - Friedrich Nietzsche, Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen, Vorwort

B[Bearbeiten]

  • "Bilder, bei deren Anblick sich das Menschenherz empört, soll man weder mit dem Pinsel noch mit der Feder malen." - Karl May, Winnetou II, 1893, S. 389

C[Bearbeiten]

D[Bearbeiten]

  • "Das Bedürfnis, ja die Sehnsucht nach dem Mythos, wird in periodischen Abständen von denen reaktiviert, die sich jene uralten Bilder aus nostalgischen Gründen wieder zueigen machen möchten." - Mark Rothko, Die Wirklichkeit des Künstlers, München 2005, aus dem Amerikanischen übersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S.95, orig.: The Artist´s Reality, London 2004
  • "Das Bild - und es ist nur ein Bild -, das Bild, anhand dessen man sich dieses tätige Wachstum der Natur Gottes am besten vorstellen kann, ist das einer zärtlichen Fürsorge dafür, daß nichts verloren geht." - Alfred North Whitehead, Prozeß und Realität - (Process and Reality), Teil V, Kapitel 4
  • "Das Ziel meiner innigsten Sehnsucht, deren Qual mein ganzes Inneres erfüllte, warItalien, dessen Bild und Gleichnis mir viele Jahre vergebens vorschwebte, bis ich endlich durch kühnen Entschluß die wirkliche Gegenwart zu fassen mich erdreistete." - Johann Wolfgang von Goethe, Kampagne in Frankreich 1792 - Zwischenrede
  • "Denn ganz ohne Bild lässt sich nichts Göttliches fassen." - Zacharias Werner, an E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
  • "Denn ich halte davor, der Dichter soll seine Umrisse auf ein weitläufig gewobenes Zeug aufreißen, damit der Musikus vollkommenen Raum habe, seine Stickerei mit großer Freiheit und mit starken oder feinen Fäden, wie es ihm gutdünkt, auszuführen. Der Operntext soll ein Karton sein, kein fertiges Bild." - Johann Wolfgang von Goethe, An Zelter, 19. Mai 1812
  • "Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann." - Francis Bacon, Die Essays
  • "Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein." - Eugène Delacroix, Journal de Eugène Delacroix. Avant-propos de Jean-Louis Vaudoyer. Introduction et notes par André Joubin. Paris 1932

E[Bearbeiten]

  • "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." - Fred R. Barnard, in "Printers' Ink", 8. Dezember 1921, Seite 96, Zitat fälschlich Kurt Tucholsky zugeschrieben
  • "Eine Anwandlung, landschaftliche Skizzen zu zeichnen, wies ich nicht ab; bei Spaziergängen im Frühling, besonders nahe bei Jena, fasst' ich irgend einen Gegenstand auf, der sich zum Bild qualifizieren wollte, und suchte ihn zu Hause alsdann zu Papier zu bringen. Gleichermaßen ward meine Einbildungskraft durch Erzählungen leicht erregt, so dass ich Gegenden, von denen im Gespräch die Rede war, alsobald zu entwerfen trachtete." - Johann Wolfgang von Goethe, Tag und Jahreshefte 1810
  • "Es ist wichtig, einzusehen, dass wir in der heutigen Physik nicht wissen, was Energie ist. Wir haben kein Bild davon, dass Energie in kleinen Klumpen definierter Grösse vorkommt." - Richard Feynman, Vorlesungen über Physik, Band I, Kap. 4-1, Seite 4-2, Oldenburg, 1972, 2. Aufl., ISBN 3-486-33691-6

F[Bearbeiten]

G[Bearbeiten]

H[Bearbeiten]

  • "Helfe mir Gott, echte Tränen vor meinen Bildern zu vergießen! Dort werden meine Runzeln, meine blasse Haut sichtbar bleiben, dort wird sich für immer meine flüchtige Seele eingraben." - Marc Chagall, Mein Leben, 1922

I[Bearbeiten]

  • "Ich habe auch nie Blumen und Gräser gruppiert und klassifiziert, wie es die echten Botaniker tun. Denn vor Gott ist ein jedes Wesen für sich da, und ich selbst verbitte mir jede Klassifikation meiner Person, denn ich will selbständig sein und jedem anderen möglichst unähnlich auβer meinem göttlichen Schöpfer, nach dessen Bild ich geschaffen bin." - Joseph Wittig, Das Mysterium der Blumenwelt
  • "Ich habe eines Tages einen weißen Strich und dann einen blauen Strich auf die Leinwand gesetzt, und dann kommt der Tag, da man diesen armen Jungen garrotiert hat. Der Tag, da man ihn umbrachte. An diesem Tag habe ich das Bild beendet. Ich wußte nichts. Sein Tod. Eine Linie, die unterbrochen wurde. Und das war kein intellektueller Zufall...Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll." - Joan Miró, zitiert in: Hans Platschek (Hrsg.), rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 105
  • "Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Kunst [...] nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist für mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Büchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind." - Lothar Späth, Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 22
  • "In der Schule haben wir gelernt, dass Lehrerwissen absolutes Wissen ist. Doch Wissenschaft kann niemals absolut sein. Sie ist die Kunst der Annäherung. Sie definiert nicht, sondern kreist ein, zieht keine Trennlinien, sondern schafft Übergänge, kennt keine Dogmen, sondern Entwicklungen. Sie kann nichts verifizieren, sondern nur durch Wegstreichen von Variablen ein möglichst klares Bild entwerfen." - Frank Schätzing, Nachrichten aus einem unbekannten Universum, S. 17
  • "In einem großartigen Bild kannst Du sehen, wie spät es ist, Nachmittag oder Morgen, ob es heiß oder kalt ist, Winter oder Sommer, und was für Leute da sind, und was sie tun und warum sie es tun." - Thomas Eakins, zitiert in: Lloyd Goodrich: "Thomas Eakins - His Life And Work", Whitney Museum of American Art : New York 1933, S. 18

J[Bearbeiten]

  • "Ja, ich benutze auch in meinen Bildern Glasscheiben, durchsichtige Flächen, und das, weil ich nicht so sehr an den Gegenständen selbst interssiert bin als an dem, was zwischen ihnen vorgeht." - Roberto Matta, Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 38

K[Bearbeiten]

L[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

  • "Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will." - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
  • "Manchem mag das Bild vom Garten etwas zu lieblich sein. Er redet dann lieber vom Lebensacker, den er zu bestellen hat." - Johannes Kuhn, Zeit bringt Rosen, Stuttgart, 1991. ISBN 3-7918-1800-7. S. 15
  • "Meine Bilder hätten weder Anfang noch Ende. Das meinte er nicht als Kompliment, aber es war eins." - Jackson Pollock, Erinnerung an das Urteil eines Kritikers, 1950
  • "Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist." - Vincent van Gogh, Briefe

N[Bearbeiten]

O[Bearbeiten]

P[Bearbeiten]

  • "Philosoph, Redner, Verkünder, Gesetzgeber, Krieger, Eroberer von Ideen, Wiederhersteller vernunftgemäßer Lehren, eines Kults ohne Bilder, Gründer zwanzig irdischer und eines geistigen Reiches, das ist Mohammed. Nach allen Maßstäben, an denen menschliche Größe gemessen werden kann: Welcher Menschen ist je größer gewesen?" - Alphonse de Lamartine, Histoire De La Turquie, Paris, 1854, Bd. II, S. 276-277

Q[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

S[Bearbeiten]

T[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]

V[Bearbeiten]

  • "Vielleicht ist meine Kunst die Kunst eines Wahnsinnigen, ein funkelndes Quecksilber, eine blaue Seele, die über meine Bilder hereinbricht." - Marc Chagall, aus der Autobiografie "Mein Leben", 1931

W[Bearbeiten]

  • "Wenn ich in meinem Bild bin, bin ich mir nicht bewusst was ich tue." - Jackson Pollock, Kammerlohr, "Epochen der Kunst", Band 5; Oldenbourg Verlag 1995
  • "Wozu neue Bilder und neue Ideen? Was kaufen wir uns dafür? Wir haben schon zu viel alte, die uns nicht freuen, die uns Erziehung und Mode aufgedrängt haben." - Franz Marc, Almanach »Der Blaue Reiter«, 1912

Z[Bearbeiten]

Bibel[Bearbeiten]

  • "Alle Menschen aber sind Toren mit ihrer Kunst, und alle Goldschmiede stehen beschämt da mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trug und haben kein Leben." - Jeremia 10,14 und Jeremia 51,17
  • "Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre." - 1. Korinther 11,7 Luther 1912
  • "Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!" - 1. Mose 1,26 Luther 1912
  • "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen. Denn: Als Abbild Gottes hat er den Menschen gemacht." - 1. Mose 9,6 EU
  • "Wie wir nach dem Bild des Irdischen gestaltet wurden, so werden wir auch nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden." - 1. Korinther 15,49 EU

Weblinks[Bearbeiten]

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