Traum
aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
| A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
|
[Bearbeiten] Zitate
[Bearbeiten] A
- "Alle Lust der Welt ist kurzer Traum nur." - Francesco Petrarca, Sonette, I, 14
- "Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe." - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972
- "Alles was wir sehen oder scheinen, // ist es nichts anderes als ein Traum in einem Traum? " - Edgar Allan Poe, A Dream Within a Dream
- "Am Brunnen vor dem Tore, // Da steht ein Lindenbaum, // Ich träumt' in seinem Schatten // So manchen süßen Traum. // Ich schnitt in seine Rinde // So manches liebe Wort, // Es zog in Freud' und Leide // Zu ihm mich immer fort." - Wilhelm Müller, Der Lindenbaum
[Bearbeiten] B
[Bearbeiten] D
- "Das Bewußtsein zeigt nach der Einnahme von LSD eine charakteristische qualitative Veränderung ähnlich wie in Träumen. Es kann seine gewöhnlichen Grenzen überschreiten und Phänomene aus dem tiefen Unbewußten mit aufnehmen, die unter normalen Umständen nicht zugänglich sind. Dieser Vorgang wird häufig als Bewußtseinserweiterung bezeichnet." - Stanislav Grof, "Topographie des Unbewußten - LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung" Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-608-95232-2, S. 34; Aus dem Amerikanischen von G. H. Müller; Originalausgabe "Reals of the Human Unconscious" Viking, N.Y. 1975
- "Das Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste." - August Julius Langbehn, Rembrandt als Erzieher
- "Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen." - Victor Hugo, Les Misérables
- "Der Traum ist aus, aber ich werde alles geben, dass er Wirklichkeit wird!" - Rio Reiser, Der Traum ist aus.
- "Der Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 2. Band. 3045 (1844). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 380. books.google.com-USA*
- "Der träumt zu viel, der sich nicht vom Fleck rührt." - Chrétien de Troyes, Yvain / Gauvain
- "Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters." - Khalil Gibran, Sand und Schaum, Sand and Foam, 1926, ISBN 3-5301-0018-8
- "Die ganze astronomische Welt ist nur ein Phantom, verglichen mit den Kreisen in Kreisen, den Träumen in Träumen der unbekannten Realität." - John Cowper Powys, Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 686
- "Die Träume der Welt haben zwei Feinde: die Welt und die Träumer." - Hans Kasper, Sätze zur Situation
- "Drollig! Daß im Traume selbst Schnörkel lebendig werden! - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In. Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3-570-03004-0. S. 405
[Bearbeiten] E
- " Ein Schwarzer im Weißen Haus ist nicht die Erfüllung seines Traums. Vielleicht ein Teil davon. Sein Traum wird erst wahr, wenn alle Amerikaner eine Krankenversicherung haben, alle den gleichen Zugang zu guten Schulen, zu Jobs, zu bezahlbaren Wohnungen." - Martin Luther King III., über Barack Obama und seinen Vater Martin Luther King, Stern Nr. 25/2008 vom 12. Juni 2008, S. 50
- "Einen konkreten Traum habe ich nicht, aber ich weiß, dass ich nie aufhören werde, Emotionen zu verspüren, und dass ich noch sehr lange Musik machen will." - Eros Ramazzotti, Interview in annabelle Nr. 19/05 vom 26. Oktober 2005
- "Eines Schattens Traum sind Menschen." - Pindar, Pythische Epinikien oder Siegeslieder, VIII, 136
- "Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 4128 ff. / Faust
- "Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehüllt die Posaunen, // Haucht prüfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal." - Annette von Droste-Hülshoff Vorgeschichte
- "Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahndung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen." - Aristoteles Über Philosophie
- "Es ist also noch alles da, es bleibt auch da, es wird nichts zerstört, unsere Gedanken, Formen und Träume leben weiter, da sie älter u. echter sind als gewisses Gequatsche u. Gelärme." - Gottfried Benn, über die Nationalsozialisten, Brief an den Kaufmann Oelze vom 13. April 1944, zitiert in: »Gottfried Benn - Gedichte in der Fassung der Erstdrucke.« S. 607. Frankfurt am Main, 2006. ISBN 3596171490
[Bearbeiten] F
[Bearbeiten] G
- "Gott beeinflusst das Leben des Menschen nur durch seine Abwesenheit. In der Welt Kafkas ist er immer nur der, der dem Menschen fehlt, die Erkenntnis der Unvollkommenheit der Welt, die Verneinung, der Gegner. Die Rückseite aller Träume der Menschheit. - Roger Garaudy, Für einen Realismus ohne Scheuklappen (D'un réalisme sans rivages), 1963
[Bearbeiten] H
- "Hoch ist der Liebe süßer Traum, // Erhaben über Zeit und Raum." - Wilhelm Busch, Maler Klecksel
[Bearbeiten] I
- "Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume." - Franziska zu Reventlow, Tagebücher
- "Ich weine - // meine Träume fallen in die Welt." - Else Lasker-Schüler, Giselheer dem Heiden. Aus: Die Kuppel. Der Gedichte zweiter Teil. Berlin: Cassirer, 1920. S. 68. books.google.com-USA*
- "Im Nebel ruhet noch die Welt, // Noch träumen Wald und Wiesen." - Eduard Mörike, Septembermorgen. In: Gesammelte Schriften. 1 Band: Gedichte. Stuttgart: Göschen, 1878. S. 128
- "Irdische Größe erlischt wie ein Traum." - Albert Lortzing, Oper Zar und Zimmermann
[Bearbeiten] J
[Bearbeiten] K
[Bearbeiten] L
[Bearbeiten] M
- "Man darf niemals glauben, am Ziel angekommen zu sein, was will man denn sonst noch, wenn man das Gefühl hat, bereits alles vom Leben erhalten zu haben - das Leben hat doch überhaupt keinen Sinn mehr, wenn man all seine Träume verwirklicht hat." - Eros Ramazzotti, Interview in annabelle Nr. 19/05 vom 26. Oktober 2005
- "Manch einer ist in seiner Erbitterung härter denn ein Stein, sein Herz aber ist voll von gärenden Träumen." - Fjodor Dostojewski, Der Jüngling
- "Meine persönliche Theorie ist: Der Mensch macht Kunst, weil er träumt. Und weil er diesen Zustand einer anderen, möglichen Welt, die er im Traum als real empfindet, in dieser Welt nachbauen will, gibt es Kunst." - 'Christof Wackernagel, Stuttgarter Zeitung Nr. 134/2008 vom 11. Juni 2008, S. 35
[Bearbeiten] N
- "Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage." - Konrad Weiß, Vorwort, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1978, ISBN 3-446-12487-x, S.640
[Bearbeiten] O
- "O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt." - Friedrich Hölderlin, Hyperion
- "O Gott, ich könnte in eine Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten, wenn nur meine bösen Träume nicht wären." - William Shakespeare, Hamlet - The Tragedy of Hamlet, 2. Akt, 2. Szene / Hamlet
[Bearbeiten] R
- "Raumgebung beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem dialogischen Verhältnis von Traum und Wirklichkeit. Wir müssen das surrealistische Potenzial ausschöpfen, welches in unserer Umwelt verborgen ist. Es lassen sich damit Basisgefühle wecken." - Justus Dahinden, Man and Space - Mensch und Raum, Krämer Verlag 2005, ISBN 3-7828-1614-5, Seite 5
[Bearbeiten] S
- "Seltsam, dass eine Hälfte unseres Lebens Schlaf ist und von der verbleibenden Hälfte Vergessen oder Verblendung gegenüber der Zukunft. So nähert man sich stufenweise dem Tode: indem man die meiste Zeit davon träumt, zu leben." - Robert Merle, Madrapour
- "Süße Träume wecken meine Begierde." - Mönch von Salzburg, Das Nachthorn
[Bearbeiten] T
- "Tätigkeit ist der letzte Ausweg derer, die nicht verstehen zu träumen." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert
- "Träume können Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schön gestalten wie der wache Künstler es nicht kann." - Emil Nolde, Ungemalte Bilder
- "Träumen ist vielleicht die Fähigkeit, die den Menschen am meisten von den anderen Tieren unterscheidet. Wir träumen von unmöglichen Reisen in das Land der Träume und der Phantasie." - João de Melo, Dicionário de Paixões
[Bearbeiten] U
- "Um ruhig zu seyn, muß der Mensch nicht denken; er muß nur träumen." - Johann Jakob Engel, Über den Tod. Aus: Schriften, Zweiter Band: Der Philosoph für die Welt. 2. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 116. books.google.com
[Bearbeiten] W
- "Während wir alle von einer Insel in der Südsee träumen, von der Rückkehr ins Paradies, sieht die Wirklichkeit ganz anders aus." - Ernest Dichter, Überzeugen, nicht verführen
- "Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?" - Katherine Mansfield, Briefe
- "Wenn man älter wird, werden die falschen Erfüllungen schmerzlicher als die unerfüllt bleibende Träume." - Ernst Bertram, Spruchgedichte
- "Wer Träume nicht ernst nimmt, spielt nur mit dem Traum. Wir leben von Möglichkeiten und sterben an Wirklichkeiten." - Hans Kudszus, Jaworte, Neinworte
- "Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit." - Khalil Gibran, Der Prohet
- "Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei." - Claudia Roth, FAZ.net, 20. November 2004
- "Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt." - William Shakespeare, Der Sturm, 4. Akt, 1. Szene / Prospero
- "Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann." - Hans Kruppa, »Reichtum«, Aphorismen, hans-kruppa.de
[Bearbeiten] Z
- "Zwischen Schlaf und Traum, // Zwischen mir und was in mir ist // Und was ich vermute zu sein, // Fließt ein unendlicher Fluss" - Fernando Pessoa aus Entre o sono e sonho …
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "Das Leben besteht aus zwei Teilen: die Vergangenheit - ein Traum; die Zukunft - ein Wunsch." - Aus Arabien
- "Hungrige Hühner meinen im Traum in einer Kornkammer zu sein." - Aus der Türkei
- "Träum' süß von sauren Gurken." - Aus Deutschland
- "Träumen heißt: durch den Horizont blicken." - Aus Afrika
[Bearbeiten] Bibel
- "Bei viel Geschäftigkeit kommt der Traum und bei vielen Worten törichte Rede." - Prediger 5,2 ELB
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Schlaf, Traumfrau |
| Gegenbegriff: Realität, Wirklichkeit |
| Wikipedia führt einen Artikel über Traum. |
| Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Traum. |