Traum

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  • "Das Bewußtsein zeigt nach der Einnahme von LSD eine charakteristische qualitative Veränderung ähnlich wie in Träumen. Es kann seine gewöhnlichen Grenzen überschreiten und Phänomene aus dem tiefen Unbewußten mit aufnehmen, die unter normalen Umständen nicht zugänglich sind. Dieser Vorgang wird häufig als Bewußtseinserweiterung bezeichnet." - Stanislav Grof, "Topographie des Unbewußten - LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung" Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-608-95232-2, S. 34; Aus dem Amerikanischen von G. H. Müller; Originalausgabe "Reals of the Human Unconscious" Viking, N.Y. 1975
  • "Das Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste." - August Julius Langbehn, Rembrandt als Erzieher
  • "Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen." - Victor Hugo, Les Misérables
  • "Der Traum ist aus, aber ich werde alles geben, dass er Wirklichkeit wird!" - Rio Reiser, Der Traum ist aus.
  • "Der Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 2. Band. 3045 (1844). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 380. books.google.com-USA*
  • "Der träumt zu viel, der sich nicht vom Fleck rührt." - Chrétien de Troyes, Yvain / Gauvain
  • "Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters." - Khalil Gibran, Sand und Schaum, Sand and Foam, 1926, ISBN 3-5301-0018-8
  • "Die ganze astronomische Welt ist nur ein Phantom, verglichen mit den Kreisen in Kreisen, den Träumen in Träumen der unbekannten Realität." - John Cowper Powys, Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 686
  • "Die Träume der Welt haben zwei Feinde: die Welt und die Träumer." - Hans Kasper, Sätze zur Situation
  • "Drollig! Daß im Traume selbst Schnörkel lebendig werden! - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In. Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3-570-03004-0. S. 405

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[Bearbeiten] G

  • "Gott beeinflusst das Leben des Menschen nur durch seine Abwesenheit. In der Welt Kafkas ist er immer nur der, der dem Menschen fehlt, die Erkenntnis der Unvollkommenheit der Welt, die Verneinung, der Gegner. Die Rückseite aller Träume der Menschheit. - Roger Garaudy, Für einen Realismus ohne Scheuklappen (D'un réalisme sans rivages), 1963

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[Bearbeiten] M

  • "Man darf niemals glauben, am Ziel angekommen zu sein, was will man denn sonst noch, wenn man das Gefühl hat, bereits alles vom Leben erhalten zu haben - das Leben hat doch überhaupt keinen Sinn mehr, wenn man all seine Träume verwirklicht hat." - Eros Ramazzotti, Interview in annabelle Nr. 19/05 vom 26. Oktober 2005
  • "Manch einer ist in seiner Erbitterung härter denn ein Stein, sein Herz aber ist voll von gärenden Träumen." - Fjodor Dostojewski, Der Jüngling
  • "Meine persönliche Theorie ist: Der Mensch macht Kunst, weil er träumt. Und weil er diesen Zustand einer anderen, möglichen Welt, die er im Traum als real empfindet, in dieser Welt nachbauen will, gibt es Kunst." - 'Christof Wackernagel, Stuttgarter Zeitung Nr. 134/2008 vom 11. Juni 2008, S. 35

[Bearbeiten] N

  • "Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage." - Konrad Weiß, Vorwort, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1978, ISBN 3-446-12487-x, S.640

[Bearbeiten] O

  • "O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt." - Friedrich Hölderlin, Hyperion
  • "O Gott, ich könnte in eine Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten, wenn nur meine bösen Träume nicht wären." - William Shakespeare, Hamlet - The Tragedy of Hamlet, 2. Akt, 2. Szene / Hamlet

[Bearbeiten] R

  • "Raumgebung beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem dialogischen Verhältnis von Traum und Wirklichkeit. Wir müssen das surrealistische Potenzial ausschöpfen, welches in unserer Umwelt verborgen ist. Es lassen sich damit Basisgefühle wecken." - Justus Dahinden, Man and Space - Mensch und Raum, Krämer Verlag 2005, ISBN 3-7828-1614-5, Seite 5

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[Bearbeiten] T

  • "Tätigkeit ist der letzte Ausweg derer, die nicht verstehen zu träumen." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert
  • "Träume können Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schön gestalten wie der wache Künstler es nicht kann." - Emil Nolde, Ungemalte Bilder
  • "Träumen ist vielleicht die Fähigkeit, die den Menschen am meisten von den anderen Tieren unterscheidet. Wir träumen von unmöglichen Reisen in das Land der Träume und der Phantasie." - João de Melo, Dicionário de Paixões

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[Bearbeiten] Z

  • "Zwischen Schlaf und Traum, // Zwischen mir und was in mir ist // Und was ich vermute zu sein, // Fließt ein unendlicher Fluss" - Fernando Pessoa aus Entre o sono e sonho …

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Siehe auch: Schlaf, Traumfrau
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Gegenbegriff: Realität, Wirklichkeit
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