Wilhelm Müller
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[Bearbeiten] Wilhelm Müller (1794-1827)
deutscher Dichter
eigentlich: Johann Ludwig Wilhelm Müller
[Bearbeiten] Überprüft
- "Am Brunnen vor dem Tore, // Da steht ein Lindenbaum, // Ich träumt' in seinem Schatten // So manchen süßen Traum. // Ich schnitt in seine Rinde // So manches liebe Wort, // Es zog in Freud' und Leide // Zu ihm mich immer fort." - Der Lindenbaum
- "Wer von milden Gaben lebt, dieser steht in Gottes Sold: // Darum trägt er als Livrée schlechte Kittel ohne Gold." - Epigramme. Gottes Livrée
- "Wenn die lieb ist eifersüchtig, // so bekommt die hundert Augen, // doch es sind nicht zwei darunter, // die gradaus zu sehen taugen." Buch der Sinnsprüche: Eine Concordanz poetischer Sinnsprüche des Morgen- und Abendlandes - Gedicht zur Eifersucht von Wilhelm Müller
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