Tier
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[Bearbeiten] Zitate
[Bearbeiten] A
- "Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers." - Franz von Assisi
- "Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück." - Pythagoras
- "Außer den Haaren ist fast alles essbar von einem Viech, schmeckt sogar köstlich, wenn es nur gut zubereitet wird." - Wolfram Siebeck, Stern Nr. 14/2008 vom 27. März 2008, S. 124
[Bearbeiten] B
[Bearbeiten] C
[Bearbeiten] D
- "Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere Hörner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn." - Bruno Schulz, Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy Cynamons, Sanatorium pod Klepsydra, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130
- "Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde." - Franz von Assisi
- "Der Mensch ist ein religiöses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle durchschneidet." - Mark Twain, The Lowest Animal
- "Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier." - Edmund Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution
- "Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht. " - Blaise Pascal, Pensées VI, 358
- "Der Mensch vermag in jedem Augenblick ein übersinnliches Wesen zu sein. Ohne dies wäre er nicht Weltbürger - er wäre ein Tier." - Novalis, Blütenstaub
- * "Die Zeit wird kommen, in der die Menschen den Mord an Tieren ebenso als Verbrechen betrachten werden wie den Mord an Menschen." - Leonardo da Vinci fälschlich zugeschrieben
- "Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge." - Leonardo da Vinci
- "Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres." - Giacomo Leopardi, Gedanken aus dem Zibaldone
- "Die Tierfabel gehört eigentlich dem Geiste, dem Gemüt, den sittlichen Kräften, indessen sie uns eine gewisse derbe Sinnlichkeit vorspiegelt. Den verschiedenen Charakteren, die sich im Tierreich aussprechen, borgt sie Intelligenz, die den Menschen auszeichnet, mit allen ihren Vorteilen: dem Bewußtsein, dem Entschluß, der Folge, und wir finden es wahrscheinlich, weil kein Tier aus seiner beschränkten, bestimmten Art herausgeht und deshalb immer zweckmäßig zu handeln scheint." - Johann Wolfgang von Goethe, Schriften zur Kunst - Skizzen zu Castis Fabelgedicht: Die redenden Tiere
[Bearbeiten] E
- "Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen." - Carl Hilty, Glück II
- "Einem Menschen, der viel Liebe gibt, wenden sich auch die Tiere zu; selbst die Blumen scheinen ihm zu folgen, wenn er an ihnen vorübergeht, sie scheinen seine Liebe zu erkennen und zu erwidern. Liebe kann sich ausdehnen, sie kann das ganze Universum umfassen. Sie kann heilen." - Bear Heart, Der Wind ist meine Mutter
- "Er (der Mensch, der kleine Gott der Welt) nennt's Vernunft und braucht's allein, // nur tierischer als jedes Tier zu sein." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 285 f. / Mephistopheles
[Bearbeiten] F
[Bearbeiten] G
- "Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen sollen, allemal, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz." - Franz von Assisi
[Bearbeiten] H
[Bearbeiten] I
- "Ich finde schon Gehen eine unnatürliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren." - Gottfried Benn, an Nele Poul Soerensen, 13. März 1953
- "Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest." - Paul McCartney
- "Ich weiß, daß ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daß ich unzugänglich für jede Freude wäre, noch ein Tier, daß ich mich an sinnlichen Genüssen erfreute. Es bleibt also übrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen." - Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 27
[Bearbeiten] J
- "Jedem Tier und jedem Narren haben die Götter seine Verteidigungswaffen gegeben." - Johann Wolfgang von Goethe, Die Vögel / Treufreund
- "Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen." - Charles de Montesquieu, Meine Gedanken - Nr. 91
- "Jedes, auch das verächtlichste Tier, sobald es mir als aufmerksame Mutter erscheint, ist mir gleich so achtungswürdig." - Johann Jakob Engel, Der Philosoph für die Welt I, 15
[Bearbeiten] K
[Bearbeiten] L
[Bearbeiten] M
[Bearbeiten] N
- "Nun wird oft gefragt: »Haben Tiere eine Seele?« - Ja, ganz gewiss! Aber haben auch alle Menschen eine? Wenn ich an Stierkampf und Schlageisen denke, möchte ich daran zweifeln." - Antal Festetics
[Bearbeiten] O
[Bearbeiten] P
[Bearbeiten] Q
[Bearbeiten] R
[Bearbeiten] S
- "Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere."
- "Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen; müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken." - Unbekannter Autor
[Bearbeiten] T
- "Tiere fressen, Menschen essen, aber nur der Mann von Geist weiß, wie man isst." - Jean Anthelme Brillat-Savarin, Physiologie des Geschmacks
- "Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht." - Mark Twain
- "Träumen ist vielleicht die Fähigkeit, die den Menschen am meisten von den anderen Tieren unterscheidet. Wir träumen von unmöglichen Reisen in das Land der Träume und der Phantasie." - João de Melo, Dicionário de Paixões
[Bearbeiten] U
- "Unsere Zivilisation befindet sich in einem Zwischenstadium; nicht mehr das vollständig vom Instinkt geleitete Tier, noch nicht der vollständig von der Vernunft geleitete Mensch." - Theodore Dreiser, Sister Carrie, Kapitel 8
[Bearbeiten] V
[Bearbeiten] W
- "Was bringt uns dazu, eine Seele anzunehmen? Warum nennen wir ein Tier beseelt, die Pflanze nicht?" - Henrich Steffens, Über die wissenschaftliche Behandlung der Psychologie
- "Was für ein grobes Tier ist der Mensch! Alles // was die Natur gutes tut entstellt er, // sie macht eine Sache einfach und rein // und er mit seinen Händen wandelt sie um. " - Giorgio Baffo, aus Poesie, Seite 186
- "Was hat man vom Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels oder das Streiten der Frösche am Teich in der Nacht hören kann?" - Seattle, Die Rede des Indianerhäuptlings Seattle. Neuere Version
- "Wenn man ein Dickicht verbrennt um zu jagen, bekommt man auch Tiere, aber im nächsten Jahr sind keine Tiere mehr da." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 188
- "Wenn sich die Giraffen recken, // Hochlaub sucht die spitze Zunge, // Das ihnen so schmeckt, wie junge // Frühkartoffeln mit Butter mir schmecken." - Joachim Ringelnatz, aus Giraffen im Zoo
- "Wenn Tiere laut Tierschutzgesetz unsere Mitgeschöpfe sind, wird es endlich Zeit, dass wir sie auch so behandeln." - Gisela Bulla, european-vegetarian.org
- "Wer die Tiere nicht achtet, kann nicht menschlich leben." - Alfred Edmund Brehm
- "Wir brauchen für die Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschließen." - Helmut Kaplan
- "Wir sind Tiere. Unser erster Instinkt, wenn wir etwas Schönes sehen, ist, es zu fressen." - Douglas Coupland, Shampoo Planet
- "Wir sind wie Tiere, die im Zoo groß geworden sind und die Beklemmung unserer Gefangenschaft spüren, aber über dieses schlummernde Gefühl nicht hinaus kommen, weil wir wirkliche Freiheit nie erlebt haben." - Charles Darwin
- "Wir wollen Schluss machen mit der Versklavung der Tiere. Sie besitzen ein ebenso genuines Lebensrecht wie wir." - Gisela Bulla, european-vegetarian.org
[Bearbeiten] Z
- "Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist. Das Tier lacht nicht." - Gottfried Keller, Das Sinngedicht. 10. Kapitel
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "Das Tier, das der Leopard nicht fressen konnte, verspeist auch die Katze nicht." - Aus Afrika, Sprichwort der Thsi
- "Einem herumschweifenden Jäger begegnet ein herumschweifendes Tier." - Aus Afrika, Sprichwort der Ewe
- "Nicht alle Tiere fressen Heu." - Aus Belgien"
- "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt genau wie du den Schmerz." - Sprichwort
- "Tiere verständigen sich über das Riechen, Menschen über die Worte." - Aus der Türkei
- "Wer die Menschen kennt, liebt die Tiere." - Sprichwort
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Tiere (Liste), Haustier, Wirbeltier, Kriechtier, Tierschutz, Lebewesen, Vieh, Herde, Pelz, Horn, Klaue, Schwanz, Schlachten |
| Gegenbegriff: Untier, Mensch, Pflanze |
| Wikipedia führt einen Artikel über Tier. |
| Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Tier. |

