Johann Sebastian Bach

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Bachs eigenhändige Randbemerkung in seiner Calov-Bibel zu 2 Chronik 5,13: "NB. Bey einer / andächtigen Musiq / ist allezeit Gott / mit seiner Gnaden= / Gegenwart"

Johann Sebastian Bach (1685-1750)[Bearbeiten]

deutscher Komponist

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Bei einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart." - Bemerkung in Bachs Calov-Bibel, zitiert nach "The Cambridge Companion to Bach", Cambridge University Press, 1997, S. 256
"b-a-c-h ist Anfang und Ende aller Musik". Autograph, datiert 7. Mai 1912

Zitate mit Bezug auf Bach[Bearbeiten]

  • "BACH ist Anfang und Ende aller Musik" (BACH als Notenbild) - Eintragung Max Regers im Stammbuch der Lisa Heß vom 31. Mai 1906. Facsimile in Else von Hase-Koehler (Hrsg.): Max Reger. Briefe eines deutschen Meisters, Leipzig 1928, S. 148; nach Spengler
  • "Er schreibt tonal, aber ohne Farbexzesse. Er besitzt eine unendliche Palette an Grautönen. ... Der Frieden und die Andacht der letzten Fuge sind überwältigend. Er moduliert nie im konventionellen Sinn, lässt aber den Eindruck eines expandierenden Universums entstehen." - Glenn Gould über die Kunst der Fuge, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005
  • "Für mich ist Bach der größte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch für alles Wahre und Einende empfänglich und über das Kleine und Trennende erhoben wird ..." - Charles-Marie Widor in der Vorrede zur Bach-Biographie von Albert Schweitzer, Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1908, S. XI books.google
  • "Ich breche ab, und sage nicht mehr, als daß diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daß die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind." - Jakob Adlung: Anleitung zu der musikalischen Gelahrtheit, Erfurt 1758, S. 692 books.google
  • "Meine Liebe zu Bach ließ mich Musiker werden. Alles was mich interessierte, war von ihm geprägt. ... Es ist kaum vorstellbar, dass der größte Musiker der Geschichte, dessen Werk uns noch heute magnetisch anzieht und der Maßstab der musikalischen Kunst der letzten zwei Jahrhunderte ist, mit seiner Musik keine Wirkung erzielte, bei Musikern und Publikum seiner Zeit. ... Bach war der größte Nonkonformist der Musikgeschichte." - Glenn Gould, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005
  • "Musik hören ... zum Beispiel Glenn Gould. Und zwar nicht Beethoven, sondern Bach." - Helmut Schmidt auf die Frage, welche Tätigkeit ihm im Leben die größte Freude bereitet hat, ZEIT MAGAZIN vom 29. Januar 2008, S. 46
  • "Niemals, weder vorher noch nachher, habe ich die Schönheit dieser Musik in solchem Maße empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock." Italo Svevo in "Zeno Cosini" über die Chaconne für Violine solo, Rowohlt Verlag, ISBN 3-499-13485-3, S. 181
  • "... sein großes Genie, welches alles umfaßte, alles in sich vereinigte, was zur Vollendung einer der unerschöpflichsten Künste erforderlich ist, brachte auch die Orgelkunst so zur Vollendung, wie sie vor ihm nie war und nach ihm schwerlich seyn wird." - Johann Nikolaus Forkel in "Ueber Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke", Leipzig, 1802, S. 40
  • "Was Newton als Weltweiser, war Bach als Musiker." - Christian Friedrich Daniel Schubart, BDK, Schubarts Werke, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 1988, S. 265

Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)

  • "Ich sprach mir's aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben, so bewegte sich's auch in meinem Innern, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen und weiter keine übrigen Sinne besäße noch brauchte." - Johann Wolfgang von Goethe in der Fortsetzung eines Briefes an Carl Friedrich Zelter vom 21. Juni 1827
  • "Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!" - Albert Einstein in einer Umfrage der "Illustrierten Wochenschrift", 1928
  • "Wer ihn nicht gehört, hat sehr vieles nicht gehört." - Johann Friedrich Daube in "Generalbass in drei Akkorden", 1756

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