Gerhard Schröder

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Gerhard Schröder (*1944)

deutscher Politiker (SPD)
eigentlich: Gerhard Fritz Kurt Schröder

Überprüft

  • "Alles wird überlagert von der Vorstellung, dass dieses Land in Bedrängnis kommt, weil man zehn Euro pro Quartal beim Arzt abliefern soll. Als wenn das die Schicksalsfrage der Nation wäre." - manager magazin, Heft 3/2004, manager-magazin.de
  • "Auch Sie ganz persönlich können Konjunkturmotor sein." - Neujahrsansprache 2003/2004, zitiert auf NDR Info, Nachrichten, 1. Januar 2004, 0.00h, ndrinfol.de
  • "Die Agenda 2010 sind nicht die zehn Gebote, und niemand, der daran mitgearbeitet hat, sollte sich als Moses begreifen." - am 15. Oktober 2007 in Berlin zu Bestrebungen, einzelne Punkte der Agenda wieder zu ändern. www.shz.de
  • "Die Amerikaner haben die weise Entscheidung getroffen, die Amtszeit des Präsidenten auf zwei Legislaturperioden zu begrenzen. Da dies bei uns aus Verfassungsgründen nicht möglich ist, folgt für mich daraus die Pflicht zur Vernunft." - Handelsblatt, 11. Februar 2002
  • "Die SPD ist und bleibt die Partei der praktischen Vernunft." - Pressekonferenz zum SPD-Wahlmanifest, 5. Juli 2005, zitiert in stern.de, 5. Juli 2005.
  • "Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft." - Interview in der BILD-Zeitung, 5. April 2001
  • "Jassir Arafats Streben war zeit seines Lebens darauf gerichtet, die Palästinenser in die Unabhängigkeit zu führen und einen souveränen, lebensfähigen palästinensischen Staat zu errichten." - zeit.de, 11. November 2004
  • "Hol' mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streik ich hier, und schreibe nicht weiter!" - Autogrammstunde bei einem Sommerfest, 2000, zitiert bei spiegel.de, 12. Dezember 2002, wurde in einem späteren Lied von Stefan Raab zitiert, vgl. spiegel.de, 12. Dezember 2002.
  • "Ich habe immer gesagt, ich will mich messen lassen an der signifikanten Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Und ich füge hinzu: Wenn wir das in der nächsten Legislaturperiode nicht schaffen, die Arbeitslosigkeit zurückzuführen und das Ausbildungsplatzproblem zu lösen, dann haben wir es auch nicht verdient, wieder gewählt zu werden." - RTL, 8. August 1998, zitiert nach einem Wahlplakat der CDU, zitiert in Marco Althaus: "Kampagne 2!", IT Verlag Berlin:Hamburg-Münster, 2003, ISBN 3825859959, Seite 240, books.google.com, auch zitiert im Hamburger Abendblatt, 10. Juli 2002, abendblatt.de
  • "Ich werde der nächsten Bundesregierung nicht angehören. Definitiv nicht angehören! Aber, euer Empfang hat mir eines deutlich gemacht: Ich möchte gerne unter euch bleiben. Ich weiß, wo ich herkomme und deswegen weiß ich auch, wo ich hingehöre." - beim Kongress der IG BCE am Mittwoch, 12. Oktober. 2005 in Hannover, bundesregierung.de
  • "Jeder Akt der Vertreibung, so unterschiedlich die historischen Hintergründe auch sein mögen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit." - Rede am 5. September 1999 zum Tag der Heimat, zitiert nach DER RECHTE RAND, Nr. 61, November 1999, zitiert nach vvn-bda.de
  • "Ja, ich bin überzeugt, dass er das ist." - auf die Frage von Reinhold Beckmann, ob Schröder Vladimir Putin als lupenreinen Demokraten betrachte. Beckmann, ARD, 22.11.2004, daserste.de, 22.11.2004
    • oft zitiert als "Putin ist ein lupenreiner Demokrat"
  • "Lehrer sind faule Säcke." - als Ministerpräsident von Niedersachsen, zitiert in: Erhard Schwandt: Lehrer sind faule Säcke, 1996
  • "Man kann es so oder so machen. Ich bin für so." - DER SPIEGEL 27/2003
  • "Nach 40 Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht." - BILD-Zeitung, 11. Juni 1989, zitiert nach einer Bundestagsrede von Wolfgang Gerhardt, 13/247 vom 3. September 1998, bundestag.de
  • "Mein New York ist Hannover." - Maischberger, 24. März 2005
  • "Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell." - BILD am Sonntag, 20. Juli 1997
  • "Wir müssen darauf bestehen, dass unserer Integrationsbereitschaft ein Integrationswille bei denen entspricht, die zu uns kommen." - Laudatio anlässlich der Verleihung des Preises für Toleranz und Verständigung, 20. November 2004, zitiert nach dradio.de
  • "Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelen abfordern müssen." - Regierungserklärung am 14. März 2003, zitiert in Kölner Stadtanzeiger, 13. März 2008, ksta.de
  • „Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen hat natürlich mehr Macht als ich. Das zu kapieren ist nötig, um sich selbst richtig einzuordnen.“ - als Ministerpräsident von Niedersachsen, zitiert nach Jürgen Grässlin: Ferdinand Piech: Techniker der Macht. Droemer 2000, S. 9.


Zitate mit Bezug auf Gerhard Schröder

  • "Ein Bundeskanzler, der sich die Haare färbt, der frisiert auch jede Statistik." - Karl-Josef Laumann im Deutschen Bundestag
  • "Es gibt in der SPD ganz viele, die nun sicher sind, dass er auch über Wasser laufen kann. Ich bekenne freimütig: Ich gehöre dazu." - Sigmar Gabriel über Gerhard Schröder, Stern, 20. September 2005
  • "Für mich ist Gerhard Schröder ein 68er, der noch mal seine dicken Eier zeigen wollte." - Christoph Schlingensief, Interview in der ZEIT vom 5. August 2005
  • "Gerhard Schröders großes Verdienst ist und bleibt, daß er Deutschland aus dem […] politisch abenteuerlichen Krieg der USA im Irak herausgehalten hat. Allein schon dafür hat er einen Platz in den Geschichtsbüchern verdient." - Thomas Osterkorn, Editorial im Stern Nr. 44/2006
  • "Ich bin vielleicht jünger als Sie, aber nicht blöder!" - Guido Westerwelle, Elefantenrunde ARD/ZDF, 18. September 2005
  • "Ich werde [...] in jedem Artikel ein »Babe« genannt. Nicht, daß mich das wirklich stört. Es könnte ja auch ein Kompliment sein. Aber hat jemals jemand - zum Beispiel - Helmut Kohl als »hot stuff« bezeichnet? [...] Oder Schröder - hat je jemand diskutiert, ob er einen knackigen Hintern hat? Es stört mich nicht, daß sie über meine Beine reden, aber dann würde ich auch gerne über das Aussehen meines Premierministers reden." - Freya Van den Bossche; die belgische Politikerin (*1975) gilt in ihrer Heimat in der Presse als Sexsymbol
  • "Schröder geht es nicht um Gas - es geht ihm um Kohle." - Ronald Pofalla, FAZ, 12. Dezember 2005
  • "Schröder war der Erste seit Helmut Schmidt, der gesagt hat: Wir können das mindestens genauso gut wie die Konservativen. Gerd Schröder hat Weichen gestellt. In die richtige Richtung." - Franz Müntefering, sueddeutsche.de, 12. April 2007
  • "Schuld am Zuwachs der NPD ist Schröders Politik der faulen Hand." - Markus Söder, SZ, 7. Februar 2005
  • "Wenn ich die gleiche Entrüstung erlebt hätte, als Helmut Kohl seine Deals mit Leo Kirch gemacht hat, würde ich ihre Empörung über Gerhard Schröders Übereinkunft mit Gasprom herzlich gern teilen. So aber halte ich das für eine etwas künstliche Aufregung." - Kurt Beck auf die Frage, ob er Schröders Wechsel in den Aufsichtsrat eines Unternehmens, dem er in seiner Amtszeit zu einem Geschäft verholfen hat, für sauber halte, DER SPIEGEL, 15. April 2006

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